Montag, 6. Juli 2015

Body Challenge #25



Tag 25: Ich mag…
Meine Nase


„Deine Nase ist wie der Turm auf dem Libanon,
der gen Damaskus sieht.“
(Hohelied 7,5)

Ich liebe Sprichwörter und Redewendungen! Im Deutschen haben wir davon besonders viele zu unseren Sinnen und Körperteilen – auch zur Nase natürlich. Die finde ich immer wieder spannend zu entdecken!

Die Nase voll haben
Oh ja, das kenne ich gut! Dann steht es mir bis hier, mit den Windelbergen, den Störungen meines Nachtschlafes und mit Samuels schrillem Kreischen. Genug ist genug, manchmal.
Von anderen Dingen aber kriege ich nie die Nase voll: Kinderlachen. Geschwisterliebe. Eheknistern. Wie gut!

Jemandem etwas an der Nasenspitze ansehen
Das fällt meinen Mitmenschen bei mir normalerweise leicht – meine Gefühle kann ich nicht besonders gut verbergen. Sie müssen unbedingt raus. Ich bin da wie ein offenes Buch. Das ist manchmal gut und oft auch nicht. Meine Gefühle besser in den Griff zu bekommen, das ist auch noch so ein Vorhaben…

Die Nase hoch tragen
Als eingebildet würde ich mich eigentlich nicht bezeichnen. Aber in manchen Situationen trage ich meine Nase doch zu hoch. Wenn mir jemand nicht besonders intelligent oder gebildet erscheint, zum Beispiel. Wenn jemand einen (meiner Meinung nach) dummen Fehler macht.
In solchen Momenten gefällt mir meine Nase nicht. Und bete um Demut.

Sich an die eigene Nase fassen
Nicht mit dem Finger anklagend auf andere zeigen, sondern selber die Verantwortung für mein Tun und Lassen übernehmen. Mir bewusst werden, dass auch ich fehlerhaft bin – nicht nur „die anderen“. Das ist manchmal schmerzhaft, und dabei doch so ungemein hilfreich und heilsam.

Auf die Nase fallen
            Autsch, das tut weh! Scheitern, versagen, verlieren.
Und sich dann aber, jeden Tag neu, aufrappeln, die Krone zurechtrücken und weitergehen. Weil wir Geliebte sind, so oder so.

Direkt vor der Nase sein
Ich habe mich schon öfter ein bisschen über meinen Mann lustig gemacht, wenn er die Butter im Kühlschrank nicht fand, obwohl sie direkt vor ihm stand. Das soll ja irgendwie typisch männlich sein. Naja, auch ich bin oft blind für das Offensichtliche. Sehe nur das Negative, Schwere, anstatt meinen Blick auf die Wunder zu richten, die mich umgeben.
Aber um es positiv zu formulieren: Ich werde immer besser darin!

Immer der Nase nach
Mein Geruchssinn ist so schwach ausgeprägt, dass ich praktisch gar nichts riechen kann. Meine Nase  ist als Navigationsgerät somit vollkommen unbrauchbar. Das bin ich gewöhnt und kenne ich nicht anders.
Kann ich dann wenigstens meinem Herzen folgen? Meinen Gefühlen vertrauen?
Auch nicht immer. Aber ich vertraue Jesus in meinem Herzen. Das habe ich mir vorgenommen, das übe ich ein. Das hat sich bislang bewährt. 



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