Montag, 27. Juli 2015

Body Challenge #Nachtrag



Tag 1 nach der Body Challenge war ein Sonntag. Gut gelaunt und selbstbewusst kam ich in unserer Gemeinde an und wurde prompt von einem Herrn mit Bauchansatz begrüßt: „Ich frag dich jetzt mal nicht, ob du schon wieder schwanger bist…“ Autsch.
Ich schrumpfe auf Gummibärchengröße zusammen. Bestimmt bin ich knallrot im Gesicht. Schweißausbruch. Herzrasen. Dann steigt der Ärger in mir hoch, und ich verkneife mir mühsam eine unfreundliche Erwiderung (wenn man schon mal eine parat hat, darf man sie nicht bringen. Zu blöd).
Es spricht nicht gerade für mich, aber dieser Gottesdienst war für mich gelaufen. Meine gute Laune war dahin, bis mein armer Mann mich einigermaßen wieder aufgepäppelt hatte. Ich fragte mich, was die Body Challenge überhaupt gebracht hatte – und ob ich tatsächlich aussah wie schon-wieder-schwanger?!…
Irgendwann an ebendiesem Sonntag gelang es mir, mich zusammenzureißen. Dieser leider ziemlich trampelige Mensch sollte nicht das letzte Wort über mich haben.
Die Body Challenge war gut.
Mein Bauch ist mein Bauch ist mein Bauch ist mein Bauch und ok so, für den Moment.
Da waren meine Babys drin, OKAY?!?!

Gleichzeitig stand fest, dass ich noch lange nicht am Ende meiner Reise angekommen bin.
Was auch irgendwie okay ist, schließlich werde ich vermutlich noch ein bisschen länger leben, mit eben diesem Körper.
Schließlich setzte ich mich noch einmal kreativ mit dem Thema auseinander und erstellte dieses kleine Büchlein zur 30-Tage-Body-Challenge, für mich selbst und alle Interessierten unter euch zum Nachbasteln.



Keine Angst, das geht ganz einfach, und zwar so:
Zuerst beidseitig ausdrucken (so dass sich die jeweils aufeinanderfolgenden Seiten auf einem Blatt befinden!) und an den schwarzen Linien auseinander schneiden.
Dann werden die (nun DinA5-großen Blätter) aufeinandergelegt, in der Reihenfolge, in der sie erscheinen, und in der Mitte gefaltet. Falls die Reihenfolge dir beim Drucken oder Schneiden durcheinander gerät, macht das nichts, da die Seiten nummeriert sind.
Wenn man die Seiten mittig zusammen tackert oder mit einem hübschen Band zusammenbindet, fällt das Büchlein nicht auseinander.

Probiert es doch einfach mal aus und macht mit bei der großen (und schönen) Herausforderung, den eigenen Körper anzunehmen und zu lieben, so wie er ist.
Wenn euch das Büchlein gefällt oder ihr Anregungen (für eine Neuauflage ;)) habt, schreibt mir sehr gern!
Alles Liebe!



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