Sonntag, 8. November 2015

In froher Erwartung...







Eigentlich ist es noch ein bisschen zu früh, um darüber zu sprechen, und vielleicht sollte ich es auch nicht so öffentlich auf meinem Blog tun, aber: Wir sind froher Erwartung! Wir sind in der siebten Woche!
Ja, tatsächlich sind es nur noch sieben Wochen bis Weihnachten, bis zum Geburtstag des Gottessohnes, und ich freue mich schon sehr darauf (was habt ihr denn gedacht?)! Schon seit längerem arbeite ich ja an bestimmten Geschenken und gestern haben wir auch schon ein paar Sachen besorgt; unter anderem das Präsent für meinen Mann kann ich von meiner Liste streichen. Falko und ich wünschen uns dieses Jahr eine entschleunigte Vorweihnachtszeit, einen besinnlichen und aufs Wesentliche konzentrierten Advent. Dieser beginnt für uns deshalb in gewisser Weise schon jetzt, jedenfalls die Sache mit den Geschenken, damit wir nicht kurz vorher in Stress geraten. Außerdem werden wir Weihnachten dieses Jahr zum allerersten Mal zu Hause in Berlin verbringen und nicht verreisen. An Heiligabend gehen wir in unsere Gemeinde zur Christvesper mit Krippenspiel, danach feiern wir die Geburt Jesu unter unserem eigenen Baum, in unserem eigenen Rhythmus. Schon allein diese Aussicht entspannt mich total!
Ich freue mich sehr auf Samuels erstes Weihnachten und darauf, dass Noemi dieses Fest nun schon viel bewusster miterleben wird als in den letzten Jahren. Wir können nun immer mehr eigene Familienrituale einführen und Abläufe gestalten – und dazu gehört natürlich, dass wir uns verstärkt Gedanken machen, was wir wichtig finden, was wir an unsere Kinder weitergeben möchten, und was eher nicht.



Drei Wochen vor dem ersten Advent kommt also meine Adventsliste (und für demnächst plane ich einen Post zum Thema Adventskalender ;) ):  

Dieses Jahr im Advent…


  • Starten wir mit Thanksgiving, das wir am Samstag vor dem ersten Advent gemeinsam mit lieben Menschen begehen werden. Dieses Fest stimmt uns ein auf einen Advent der Dankbarkeit und der Gemeinschaft.
  • Backen wir als Familie zusammen Plätzchen, die nicht schön werden müssen – Hauptsache, wir haben eine tolle Zeit zusammen und am Ende so viele Plätzchen gebacken, dass wir ganz viele abgeben können.
  • Möchte ich noch einen Bible Art Journaling Abend bei mir zu Hause veranstalten – mit lieben Freundinnen, Kerzenlicht, Plätzchen und einem weihnachtlichen Bibeltext.
  • Bekommt Noemi ihren ersten Adventskalender – mit Krippenfiguren aus Holz und ein paar anderen Kleinigkeiten.
  • Probieren wir den „Adventsweg“ aus (inspiriert von LenasBlog): Wir gestalten gemeinsam eine Krippenlandschaft, in die wir nach und nach alle Krippenfiguren aus Noemis Adventskalender setzen, und durch die uns ein Weg aus Teelichtern führt – jeden Tag zünden wir ein Teelicht mehr an und kommen dem Jesuskind immer näher.
  • „Feiern wir Advent“ – Jeden Abend kommen wir als Familie zusammen, zünden Kerzen an, singen ein Lied, beten und lesen miteinander die Geschichte vom kleinen Schaf „Rica auf dem Weg zur Krippe“. Diese Tradition übernehmen wir von meinen Eltern – ich habe diese Adventsabende immer sehr geliebt und freue mich, sie nun mit meinen Kindern zu feiern.
  • Wünsche ich mir einen Adventskalender ganz ohne Schokolade – dafür mit Bildern oder kleinen Texten.
  • Haben wir keinen Geschenkestress, weil wir rechtzeitig mit den Besorgungen beginnen und außerdem mit Wunschlisten arbeiten. Im Kreis meiner Geschwister haben wir gewichtelt und beschenken nun jeweils nur eine Person. Das reduziert die Zahl der zu beschenkenden Personen deutlich ;)
  • Dekorieren wir die Wohnung gemeinsam weihnachtlich mit Dingen, die wir bereits besitzen oder die wir selbst gebastelt haben. Ich werde dieses Jahr möglichst nichts Neues anschaffen.
  • Falte ich wieder Fröbelsterne!
  • Wird unser ganzes Haus zum Adventskalender (der tatsächlich 24 Türen hat!). Wir möchten die Weihnachtsfreude mit den Menschen teilen, die uns (räumlich) am nächsten sind und unser Licht leuchten lassen. Mehr dazu später!
  • Soll Jesus im Mittelpunkt stehen. Die Plätzchen, die Deko, der Adventskalender, das Beisammensein mit Freunden – alles dient letztlich dazu, uns bewusst zu werden, was Weihnachten eigentlich bedeutet. Gott verschenkt sich selbst an uns, damit wir durch seine Armut reich werden. So werden wir es gestalten. Nicht zum Selbstzweck oder aus Freude am Konsum, sondern zur Ehre Gottes und seines Sohnes, der ein kleines hilfloses Menschlein wurde – aus Liebe.



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