Sonntag, 13. März 2016

Unser liebstes Sonntagsessen




Wenn wir sonntags vom Gottesdienst nach Hause kommen, haben die Kinder ziemlichen Kohldampf und ich möchte das Essen schnell auf dem Tisch haben. Manchmal koche ich am Samstag etwas vor, das wir nur noch erwärmen müssen, aber wenn ich das nicht geschafft habe, bleiben oft nur Nudeln mit Tomatensauce…
Seit einiger Zeit gibt es bei uns am Sonntag oft dieses Gericht, das lecker, schnell und einfach zu machen ist – ganz ohne Schnippeln und mit wenigen Zutaten: Honig-Soja-Lachs mit Reis und Erbsen. Das Rezept stammt aus dem US-Kochbuch Parents need to eat too von Debbie Koenig. Dieses Buch ist wirklich zu empfehlen – es ist zwar auf Englisch und alle (Mengen-)Angaben beziehen sich auf amerikanische Verhältnisse, aber wenn man measuring cups zu Hause hat, kann man eigentlich alles gut zubereiten und findet gute Anregungen für den Familientisch.
Honig-Soja-Lachs ist wohl das Rezept, was wir am häufigsten nachkochen, auch deshalb, weil die Kinder es gern mögen. Sie beide lieben Erbsen und auch Fisch! Und weil ich mir dachte, dass es einigen von euch vielleicht ähnlich geht mit der schwierigen Vereinbarkeit von Gottesdienstbesuch und leckerem Mittagessen, teile ich dieses heute mit euch – in der Hoffnung, dass es euch gefällt!


Honig-Soja-Lachs mit Reis und Erbsen 

(für 2 Erwachsene und 2 Kleinkinder)



Vorbereitung (das mache ich schnell vor dem Gottesdienst):
1/3 cup Honig mit ¼ cup Sojasauce und (optional) 1 TL Süße Chili-Sauce verrühren und 3 Lachsfilets darin einlegen. In den Kühlschrank stellen und ziehen lassen.

Zubereitung (ca. 20 Minuten):
Den Ofen auf 220°C vorheizen (Ober- und Unterhitze).

Einen großen Topf mit Reis aufsetzen – ich gebe den Reis immer direkt mit etwas Salz ins Wasser und erhitze alles gemeinsam. Da die Erbsen später noch in den Topf kommen, sollten Topfgröße und Wassermenge entsprechend angepasst werden.
Eine flache Auflaufform mit etwas Öl einpinseln und die marinierten Lachsfilets hineinlegen.
Die Marinade in einen kleinen Topf füllen – sie dient uns nun als Sauce.

Sobald der Reis kocht, schalte ich die Hitze herunter und schiebe den Lachs in den Ofen; dann stelle ich den Timer auf 13 Minuten.
(Jetzt ist Zeit, den Tisch zu decken und die TK-Erbsen ggf. abzuwiegen – für uns vier nehme ich ca. 400g)

Bei Minute 7 gebe ich die TK-Erbsen zum Reis in den Topf und bringe das Wasser wieder zum Kochen, außerdem erhitze ich die Marinade auf höchster Stufe. Diese soll unter Rühren 5 Minuten bei starker Hitze kochen, bis sie eindickt. Dabei aufpassen, dass sie nicht verbrennt (das ist mir heute zum ersten Mal passiert…)

Wenn der Timer klingelt, kann der Lachs aus dem Ofen. Auch der Reis sollte jetzt weich sein und kann gemeinsam mit den Erbsen abgegossen werden. Normalerweise mische ich gleich die Sauce unter,  man kann diese aber auch extra dazu reichen.



Guten Appetit!

Schreibt doch gern einen Kommentar, wenn ihr das Rezept ausprobiert habt!
Oder teilt eure „Sonntagslösungen“ mit mir – was gibt es nach dem Gottesdienst bei euch zum Mittagessen? Was hat sich bewährt?
Ich wünsche euch noch einen gesegneten und leckeren Sonntagnachmittag!



Kommentare:

  1. Liebe Rebekka,

    wir machen sonntags sehr gern Ofengemüse. Das lässt sich nämlich prima schon vor dem Gottesdienst vorbereiten (einfach Gemüse klein schnippeln, z.B. Möhre, Paprika, Zucchini, Kürbis, Kartoffeln... eigentlich geht alles, mit etwas Öl, Salz, Pfeffer, evtl. Rosmarin in einer Schüssel vermischen und auf einem Ofenblech verteilen, optional noch Feta drüber) und nach dem Godi braucht man nur noch den Ofen anmachen. Dauert je nach Gemüsesorten zwar schon so ca. 45 min bis es durch ist, dafür kann man in der Zeit was anderes schönes machen - z.B. sich mit den Kindern beschäftigen. Wir machen auch gern noch nen Dip dazu, bzw. einfach Kräuterquark. Das schmeckt uns immer lecker und die Kinder mögen es, weil sie sich raussuchen können, welches Gemüse sie essen wollen.

    Dein Rezept hier versuch ich vielleicht auch mal!

    Liebe Grüße
    Friederike

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    1. Danke, liebe Friederike, für das Rezept! Das werden wir sehr gern mal probieren! Da kann man auch Gemüsereste gut verwerten... ;) Liebe Grüße!

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