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Montag, 3. September 2018

Viva la Frida!


Letztes Jahr habe ich meinen Geburtstag nicht wirklich gefeiert, weil wir am Tag zuvor mit vielen lieben Leuten unseren 10. Hochzeitstag zelebriert hatten. Das war total in Ordnung so, aber dieses Jahr wollte ich gern wieder eine richtige Geburtstagsfeier, mit Motto und Deko und Programm und meinen Lieblingsfrauen um mich herum.
Das Thema war schnell gefunden: Die Künstlerin Frida Kahlo fasziniert mich zur Zeit sehr und man findet allerhand Informationen zu ihr, ich mag die mexikanische Küche -  eine fiesta mexicana à la Frida Kahlo lag also auf der Hand.

Die Einladung:


Für die Einladung verwendete ich ein Foto von mir, das mithilfe eines schwarzen Markers und Aquarellfarben zu einem kunterbunten Frida-Portrait wurde ;)  Social Media sei Dank, dass ich die fertige Einladung nur noch fotografieren und per Handy verschicken musste.

Die Party selbst sollte eine "Erwachsenen-Party" werden, nur meine Freundinnen und ich. Mein Mann war so lieb, den ganzen Tag mit den Kindern außer Haus zu verbringen (und die drei hatten auch eine tolle Zeit!).


Die Deko:


Die Deko macht mir persönlich immer am meisten Spaß - und für einen Hauch von Mexiko braucht man gar nicht so viel (zumindest in meiner Vorstellung...). Auf einem Schränkchen richtete ich eine kleine Frida-Kahlo-Ecke ein, mit ein paar Büchern zum Schmökern, Blumen und ein paar kleinen folkloristischen Deko-Elementen.
Außerdem hängte ich verschiedene bunte Girlanden im ganzen Zimmer auf.



Dieses Vintage-Poster habe ich ganz günstig in einem Laden gefunden und natürlich mitgenommen, weil es so gut zum Sommer und zu Mexiko und Frida Kahlo passte. Und ich kann es ganz unabhängig von dieser Party weiterhin verwenden - das ist ein wichtiges Kriterium beim Deko-Kauf, finde ich.

Die Buchstabengirlande trägt den Schriftzug "Feet, what do I need you for - if I have wings to fly" (Füße, wozu brauche ich euch, wenn ich doch Flügel habe). Dieses Zitat von Frida Kahlo gefällt mir sehr gut, und ich bin froh, dass ich es auf diese Weise in die Deko integrieren konnte.



Auch unsere Jahreszeiten-Wand wurde für die Feier umdekoriert: In die Rahmen kamen lauter Portraits und Gemälde von Frida Kahlo, außerdem thematisch passende andere Illustrationen.
Den Tischschmuck hielten wir eher schlicht - ein bunt gemustertes Tuch diente als Tischdecke; eine liebe Freundin (die extra früher vorbei gekommen war um bei den Vorbereitungen zu helfen) bastelte über ein Dutzend Blumen aus Krepp-Papier, die wir auf jeden Platz legten (sie steckten wir uns später in die Haare); ein paar Kapuzinerkresseblüten wurden auf dem Tisch verteilt, und Blumen in kleinen Vasen gab es natürlich auch.





Für die Blumendeko habe ich mal was ganz anderes ausprobiert, und mir im Blumenladen um die Ecke ein paar gelbe Dahlien, Distelblüten, rote Beeren und orange-rote Nelken geben lassen. Zusammen wirkten sie sehr farbenfroh und irgendwie exotisch.





Essen & Trinken



Auf einem kleinen Extra-Tisch war die "Bar" aufgebaut, mit einem großen Wasserspender, Limonaden, Kaffee, Milch und Zucker, Tassen und Gläsern. Damit jede Gästin ihr Glas im Lauf des Nachmittags auch wieder als ihres identifizieren konnte, habe ich aus Kronkorken kleine Frida-Anhänger gebastelt. Diese wurden um den Fuß des Glases gebunden und sahen einfach hübsch aus.



Zum Mittagessen gab es überbackene vegetarische Enchiladas, gefüllt mit Zucchini, Paprika, Mais, Kidneybohnen und Tomaten. Dazu reichte ich saure Sahne und selbst gemachte Guacamole (mit viel Limettensaft). Fotos habe ich davon leider keine gemacht...

Dafür existieren Fotos vom süßen Teil des Essens: Zum Nachtisch gab es einen erfrischenden Melonen-Salat und später eine Schoko-Chili-Tarte.



Melonen-Salat (für (8 Personen)
(aus dem Buch Mexikanische Feste. Die Fiestas der Frida Kahlo)

  • 1/2 Wassermelone (mittelgroß und möglichst kernarm)
  • 1 Cantaloupe-Melone
  • 2 Limetten
  • einige Zweige Minze
Das Fruchtfleisch der Melonen würfeln und mit dem Limettensaft mischen. Die Minze waschen und die Blättchen abzupfen, grob hacken und zur Melone geben.
Den Melonensalat mindestens eine halbe Stunde vor dem Servieren kühlen.



Weil ich beim Chili sehr vorsichtig war, schmeckte die Schokoladenfüllung sehr mild. Beim nächsten Mal verwende ich etwas mehr Chili...



Programm

Auch bei "Erwachsenen-Partys" überlege ich mir im Vorfeld gern ein paar Aktivitäten, mit denen wir uns die Zeit schön vertreiben können.
Noch bevor die anderen Gäste eintrudelten, kümmerte sich meine Schwester um original mexikanische Musik, die den ganzen Nachmittag im Hintergrund spielte - mal dezenter, mal prominenter, und auf jeden Fall sehr authentisch :)


Das Geschenke-Auspacken war der erste Programmpunkt nach dem Essen. Ich finde es schön, sich dafür richtig Zeit zu nehmen und die Geschenke zu würdigen. Die beigelegten Karten habe ich aber erst später gelesen, als alle Gäste gegangen waren und ich Ruhe hatte. So wertschätzende, liebe Worte waren da dabei - ich fühlte mich einfach nur sehr beschenkt und geliebt!


Da bei einem Frida-Kahlo-Fest eine künstlerische Betätigung nicht fehlen durfte, habe ich mir auch dafür etwas überlegt: Wir haben die Vorderseite kleiner Notizhefte mit unseren Fotos und Collage-Elementen beklebt. In Fridas Werk spielt das Selbstportrait ja eine herausragende Rolle, und in dieser Tradition sollte auch das eigene Portrait das zentrale Element der Collagen sein.
Ich liebe es einfach, mit anderen zusammen kreativ zu sein! Es ist immer eine ganz besondere Atmosphäre, wenn alle konzentriert an einem Projekt arbeiten und etwas Schönes erschaffen.
Die Ergebnisse waren sehr individuell und bunt und wunderschön. Und alle hatten Spaß, da bin ich mir sicher.



Was auch nicht fehlen durfte, war eine kleine Foto-Session mit Props. Ich habe extra einen zusammengewachsene-Augenbraue-Prop gebastelt :) Neben der Digitalkamera kam auch meine neue Polaroidkamera zum Einsatz - der erste Film ist jetzt schon verknipst. So schöne Erinnerungen sind dabei entstanden... ich überlege jetzt nur, wie ich sie am Besten in Szene setze.



Als die meisten der Gäste gegangen waren, kamen mein Mann und die Kinder von ihrem ereignisreichen Ausflugstag zurück. Zur Belohnung für ihre Abwesenheit bei der Party durften sie die Piñata zerschlagen, die eine liebe Freundin für die Party mitgebracht hatte. Das war ein großer Spaß (und dauerte tatsächlich eine Weile)!


Weitere Ideen
Es gibt noch so viele andere Ideen, die man im Rahmen einer Frida-Kahlo-Party umsetzen könnte! Ich lasse mich immer gern auf Pinterest inspirieren und habe schon Pinnwände zu allen möglichen Themen erstellt. Falls ihr da mal stöbern möchtet - ihr findet mich unter Reh Schwan.
Meine Frida-Kahlo-Party-Pinnwand findet ihr HIER.




Es war ein wirklich wunderschöner Tag und ich bin einfach nur dankbar für die tollen Frauen, die mir bei den Vorbereitungen geholfen, liebevoll geschriebene Karten und schöne Geschenke mitgebracht und mir gegenüber so viel Wertschätzung gezeigt haben.

Schön, dass ihr dabei wart! 

Danke, dass es euch gibt!
(auch alle anderen Lieblingsfrauen, die nicht dabei waren!
Ihr seid mir so wichtig.)







Mittwoch, 8. August 2018

Das Wunder der Metamorphose



Was die Raupe
Ende der Welt nennt,
nennt der Rest der Welt
Schmetterling.

Laotse


An einem warmen Tag Ende Juni beobachtete ich auf unserem Balkon einen weißen Schmetterling, der sich auf ein Kapuzinerkresseblatt setzte und dort eine Weile sitzen blieb. Als er fort flog, schaute ich nach - und siehe da, er hatte seine Eier auf dem Blatt abgelegt. Lauter winzigkleine gelbe Punkte.


Da kam mir eine Idee: Ich hatte noch nie die Metamorphose eines Schmetterlings miterlebt - jetzt bot sich mir und uns als Familie die Gelegenheit! Vorsichtig zupfte ich das Blatt mit den Schmetterlingseiern ab und legte es in ein großes Weckglas. Das sollte das Zuhause der Raupen sein.

Schon am nächsten Tag sahen die Eier verändert aus - sie waren nicht mehr gelb, sondern bräunlich-grün verfärbt. Ich machte mir schon Sorgen, sie könnten irgendwie abgestorben sein. Aber im Gegenteil: Noch einen Tag später waren die winzigen Raupen geschlüpft. Das war aufregend für die Kinder (aber am meisten wohl für mich)! Zuerst waren die Raupen kaum zu sehen, nur ein schwarzer Punkt mit einem kleinen grünen Strich. Wir fütterten sie mit Kapuzinerkresse-Blättern und innerhalb weniger Tage waren die Raupen enorm gewachsen.

Diese frisch geschlüpften Larven haben wir auf einem anderen Blatt entdeckt.

Ein Zuhause für unsere Raupen

Jetzt fing ich doch an, zu recherchieren: Was sind das für Raupen und wie kümmern wir uns richtig um sie? Das Internet spuckte Informationen aus, die mein Liebster sowieso schon gewusst hatte: Der Schmetterling, der die Eier abgelegt hatte, war ein großer Kohlweißling. Eigentlich ein Schädling, der im Garten viel Schaden anrichten kann. Nicht der bunteste und schönste Schmettering, aber doch ganz hübsch... (Im Lauf der nächsten Wochen fand ich immer wieder Eier an unserer Kapuzinerkresse, die ich aber alle entfernte - ich möchte auch ein bisschen was von dieser Pflanze haben!).
Unsere Raupen bekamen ein Bett aus Erde, täglich frische Kapuzinerkresseblätter, einen Ast zum Klettern (und sich verpuppen?) und immer wieder sprühte ich zur Erfrischung etwas Wasser in das Glas. Ich entfernte abgeknabberte (und vollgekackte) Blattreste und redete den Raupen gut zu. Von den bestimmt 30 Raupen, die aus den Eiern geschlüpft waren, behielten wir am Ende nur fünf - sonst wäre es für sie im Weckglas sicher zu eng geworden.





Die Kinder betrachteten die Raupen als "unsere Haustiere" und irgendwie hatten sie damit ja Recht. Das große Weckglas stand auf dem Esstisch, sodass wir die Raupen jederzeit beim Fressen beobachten konnten. An manchen Tagen fraßen sie tatsächlich unglaublich viel - an anderen Tagen saßen (lagen?) sie unbeweglich auf einem Blatt oder dem kleinen Ast und wir hatten schon Sorge, es könnte ihnen nicht gut gehen... Aber dann fraßen sie weiter und kamen uns noch viel dicker vor als ein paar Stunden zuvor.

Dann fuhren wir übers Wochenende weg. Ich gab ihnen eine extra große Portion Blätter und Wasser ins Glas und verschloss die Öffnung mit einem Stück Butterbrotpapier, in das ich ein paar Luftlöcher gepiekst hatte. Eigentlich waren sie nun (laut Mr. Internet) groß genug, um sich zu verpuppen - ca. 4cm lang... Wir waren gespannt!

Und tatsächlich, als wir zurückkamen, fanden wir vier Konkons im Weckglas vor - und eine Raupe, die im Begriff war, sich zu verpuppen. Dieses geschah dann am nächsten Tag innerhalb weniger Stunden. Sehr interessant! Weil die Schmetterlingspuppen in diesem Zustand sehr empfindlich sind, wollte ich das Weckglas nicht bewegen und konnte so nur sehr schlechte Fotos der Puppen machen...


Diese Raupe ist noch dabei, sich zu verpuppen...
So sieht der fertige Kokon aus.

Jeden Tag sahen wir nach den Kokons, ob sich darin schon etwas tat. Nichts passierte.
Ich muss zugeben, dass in mir Zweifel hochstiegen. Diese Kokons sehen schon ein bisschen aus wie ägyptische Sarkophage, wie straff gewickelte Leichentücher. Vollkommen leblos. War dies das Ende?
Ich fragte mich, ob etwas schief gegangen war und die unfertigen Schmetterlinge tot. Ich dachte, dass das doch überhaupt gar nicht sein kann, dass aus so einer toten Hülle ein Schmetterling kommen soll. Es schien mir absolut unmöglich.


...

Aber dann, eines schönen Morgens, nachdem ich die Kinder zur Kita gebracht hatte, bemerkte ich etwas: Drei von fünf Schmetterlingen waren geschlüpft! Von uns vollkommen unbemerkt, ganz unerwartet, heimlich still und leise und wunderschön: drei hauchgelbe Kohlweißlinge.

 

Im Lauf des Vormittags schlüpfte noch der vierte, und am Nachmittag ließen zwei aufgeregte Kinder und ich unsere Schmetterlinge frei. Die Kiwi, die ich ihnen aufgeschnitten angebot, hatte leider nicht ihren Geschmack getroffen und so wollten wir ihnen die Möglichkeit geben, sich in Freiheit an ein paar leckeren Blüten sattzuessen. Und besonders viel Platz zum Fliegen bot ihnen das Weckglas ja auch nicht...




Zurück blieben diese hauchdünnen Kokonhäute.


Ein letzter Kokon war noch übrig. Diesen beäugten wir den ganzen Nachmittag und Abend lang. Immer wieder beobachteten wir, dass sich darin etwas tat, ein leichtes Ruckeln und Zittern... aber das Schlüpfen selbst geschah, wieder von uns unbemerkt, mitten in der Nacht.
Als wir am Morgen nachschauten, flatterte der fünfte Kohlweißling munter im Glas herum. Auch er hatte es geschafft! Als einziger der fünf Schmetterlingsgeschwister bekam er einen Namen: Lucky Luke.




Noch vor dem Frühstück entließen wir ihn in die Freiheit. Zuerst wollte er nicht richtig, aber dann traute er sich doch und flog "zu seinen Freunden", davon waren die Kinder fest überzeugt!




Jetzt, wo sie irgendwo draußen herumflattern, vermissen wir unsere fünf Kohlweißlinge schon ein bisschen. Etwas mehr als drei Wochen lang durften wir ihr Zuhause und ihre Familie sein. Und wer weiß - vielleicht sehen wir Lucky Luke und seine vier Geschwister schon bald wieder. Wann immer uns draußen ein weißer Schmetterling mit schwarzen Punkten begegnet, werden wir wissen: Das ist einer von unseren.

Diese wundersame Verwandlung so hautnah mitzuerleben war ein ganz tolles Erlebnis - nicht nur für unsere Kinder. Auch wir Erwachsene haben viel dadurch gelernt. Die Metamorphose ist ein wunderbares Bild für uns Menschen, für Neuanfang, wahre Bestimmung und für die Auferstehung.
Wir sind alle zu etwas anderem berufen. Auch wir werden eines Tages verwandelt werden und neue Geschöpfe sein.

Und auch bis dahin werden wir noch die eine oder andere Verwandlung durchmachen. Manchmal wird es sich wie das Ende anfühlen, wie eine Sackgasse, wie ein Leichentuch. Aber dann wird etwas Neues und Gutes daraus entstehen, etwas viel Größeres, als wir es uns jemals hätten erträumen können.

Wenn ich das nächste Mal einen Schmetterling sehe, werde ich daran denken.


PS: Lustigerweise schlüpften die Schmetterlinge ausgerechnet an dem Tag, an dem ich auch meinen Shop eröffnete (habt ihr schon mal reingeschaut?) und unser Sohn das Fahrradfahren lernte. Manche Tage sind wohl solche Schmetterlingstage. Metamorphosentage...





Donnerstag, 2. August 2018

Meer gute Worte


{Eigenwerbung} Bei den tropischen Temperaturen der letzten Wochen habe ich mir oft gewünscht, direkt am Meer zu wohnen: eine erfrischende Brise genießen, dösend am Strand liegen, in die tosenden Wellen springen, wann immer ich mich nach einer Abkühlung sehne... das wäre perfekt!

Ich liebe das Meer. Die Weite. Das Blau. Den Strand. Muscheln. Sand zwischen den Zehen...
Das Meer inspiriert mich. Ich liebe die Farben, die Kombination aus Blau und Sand. Zu meinen liebsten Zeichenobjekten gehören definitiv Muscheln aller Art. Davon kann ich nicht genug bekommen.

Ich liebe Worte. Worte haben so viel Macht. Negative Worte lähmen, verletzen, töten.
Gute Worte dagegen beleben, machen Mut, heilen Wunden, schenken Kraft, sind Balsam für Herz und Seele.



Im letzten Jahr habe ich zum allerersten Mal mit selbsthärtendem Ton gearbeitet.
Und das liebte ich auch!
Entstanden sind 18 kleine Tonschilder mit jeweils einem guten Wort, bemalt in den Farben des Meeres und des Sandes.


Jedes Schild ist ein Unikat, das ich mit meinen eigenen Händen geknetet, geformt, bestempelt und bemalt habe. Neben dem selbsthärtendem Ton habe ich Acrylfarben verwendet, Muschel- und Schneckenhausfunde, Wachs- oder Glasperlen, eine Feder und ein Glasnugget.

Ich habe versucht, die Gestaltung jedes Tonschildes dem Wort anzupassen, das es trägt: Wahrheit ist klar und durchsichtig wie das Glasnugget auf dem Schild TRUTH; jede Perle, die aus einer Muschel geboren wird, ist ein Wunder; seine Flügel auszubreiten und loszufliegen, erfordert Mut...



Meine Tonschilder sind nicht groß, etwa 9-10 cm im Durchmesser, und sie liegen gut in der Hand. Jedes von ihnen habe ich mit einem Loch versehen, damit es gut sichtbar aufgehängt werden kann. Ich finde, dass sie sich gut als Hingucker in einer martitimen Deko-Ecke machen; an einem schönen Band aufgehängt wirken sie gut an einer weißen Wand.




Welches Wort, welche Botschaft braucht dein Herz gerade? 

Ist es die Wahrheit, dass du genug bist, dass Jesus genug ist?
Ist es Gnade, an die du dich im Alltag immer wieder erinnern möchtest?
Sehnst du dich nach Frieden, nach Freude oder nach Hoffnung?
Möchtest du lernen, mehr im Hier und Jetzt zu leben?
Oder brauchst du eine Erinnerung daran, immer wieder mit Gott das Gespräch zu suchen?

Vielleicht fällt dir aber auch ein lieber Mensch ein, der ein gutes Wort nötig hat: Weisheit, Geduld, Mut... Dann ist ein solches Tonschild eine schöne Geschenkidee.




Heute habe ich meinen Shop mit all diesen Tonschildern aufgefüllt - schau doch einfach mal rein, welches von ihnen dir am meisten zusagt. Und wenn ein Wort, das du gern auf einem Tonschild hättest, schon verkauft ist oder noch gar nicht existiert, kannst du mich gern für eine Sonderanfertigung anfragen, ganz nach deinen Wünschen :)



Ich freue mich, dass du hier bist und wünsche dir ein gutes Wort für deinen Tag!





Dienstag, 31. Juli 2018

Mein kreativer Juli

Der Geburtstagskuchen meiner Großen

Creativity
is the way I share
my soul
with the world.

Brené Brown


{enthält Verlinkungen/unbezahlte und unbeauftragte Werbung} Der Juli war ein schöner, voller Monat. Sehr heiß und dementsprechend unproduktiv fühlte er sich für mich an. Ich habe sogar überlegt, diesen Post einmal ausfallen zu lassen, aus Mangel an Bildern, die ich hätte zeigen können.
Aber so ist eben das kreative Leben - mal passiert viel, dann wieder weniger, und irgendwie ist es auch okay so. Denn im Juli habe ich mein Business eröffnet, mein Shop ist online. Diese Tatsache hat meine Prioritäten durcheinandergeworfen. Ich habe weniger Zeit für mein Art Journal, für Wanderlust, für kleine kreative Experimente zwischendurch. So viel anderes ist jetzt zu tun - für den Shop.

Trotzdem habe ich ein paar schöne Dinge gemacht, denke ich, und dafür lohnt sich auch ein eigener Post ;-)


Wanderlust #7: Meadows


Das siebte Wanderlust-Thema lautet Meadows - also Wiesen. 
Mein Hauptbezugspunkt dazu war unser Balkon; in einen der Blumenkästen haben wir nämlich eine Wildblumenmischung gesät, mit Kamille und Kornblume und lauter anderen Blumen, die auch schnell Schmetterlinge und Bienen anlockten. Das war unsere "Wiese". Im Blumenkasten daneben säte ich Kapuzinerkresse aus, die ihrerseits viele große Kohlweißlinge anzog. Viele Schmetterlingseier habe ich entfernt, aber nicht alle - und so konnten wir das Wunder der Metamorphose in unserem Zuhause hautnah miterleben!
Das hat mich inspiriert und davon ist in meinem Art Journal auch ein bisschen was zu sehen. Aber insgesamt war dieser Wanderlust-Monat für mich nicht besonders ergiebig.






Und überhaupt: Mein Art Journal

Ich bin nicht viel zum Journalen gekommen diesen Monat. Ideen hatte ich zwar, aber wenn ich diese nicht gleich umsetzen kann, langweilen sie mich doch und ich mache nichts mehr daraus, wenn das Zeitfenster sich öffnet.
Wofür ich mein Art Journal allerdings regelmäßig nutze, ist für "klassische" Tagebucheinträge und Notizen zu den Bibeltexten, die ich jeden Tag lese. Es füllt sich also doch, langsam aber stetig.




Geschenke für eine Baby-Segnung


Anfang Juli wurde unser kleiner Neffe in seiner Gemeinde gesegnet und wir waren dabei! Im Vorfeld überlegten wir uns natürlich, was wir ihm schenken könnten - eine Idee kam mir dann aber doch sehr spontan erst einen Tag vorher.
Und so setzten die Kinder sich abends noch schnell an den Tisch und malten und klecksten und schnitten aus und klebten... bis ein ganz individuelles Meeresbild für das Babyzimmer entstanden war. Nachdem wir die Fische auf die weiße Leinwand geklebt hatten, gefiel mir das Bild noch nicht so recht - also malte ich die leeren Zwischenräume noch mit Aquarellfarben aus. Dann war das Bild wirklich fertig!




Etwas früher hatte ich schon diesen tollen Tauf-Kranz entdeckt und beschlossen, so etwas auch für unseren Neffen zu machen: Ein schlichter Blätterkranz aus Aquarellfarben mit dem Babynamen in der Mitte, und alle Gäste können um den Kranz herum einen Fingerabdruck hinterlassen, als Erinnerung an den Segnungstag.
Vom fertigen Kranz (etwa in A3-Größe) mit Fingerabdrücken habe ich leider kein Foto, darum zeige ich euch die Vorskizze aus meinem Skizzenbuch:



Eine besondere Kooperation: Prayer Banner Zeit & Phasen



Irgendwann im Juli bekam ich meine allererste Kooperationsanfrage, ausgerechnet von der lieben Anne. Sie hatte Gebete zu verschiedenen Lebenslagen formuliert und fragte mich, ob ich Lust hätte, diese zu lettern. Natürlich hatte ich das!
Ich fand Annes Idee super und habe mich gleich ans Werk gemacht. Für mich war das Schreiben und Lettern mehr als nur eine gute Übung - ich finde generell, dass das (Ab)Schreiben von Texten eine meditative Wirkung hat und hilft, Inhalte zu verinnerlichen.

Die fertigen Letterings hat Anne dann bearbeitet und als wunderschöne Prayer Banner gestaltet, die es jetzt in ihrem Shop zu kaufen gibt! Die Banner gibt es für sieben verschiedene Lebensphasen, jeweils in den Maßen 90x30cm.
Schaut einfach mal nach, welches davon für euch gerade passt!

dieses Bild habe ich aus Annes Shop gemopst...


Die #springyourflorals-Challenge auf Instagram geht weiter!

Auch im Juli habe ich an der #springyourflorals-Challenge teilgenommen und jeden zweiten Tag eine andere Blume gemalt. Ich liebe es, mit Aquarellfarben zu malen und immer besser damit umgehen zu können! Zusätzlich habe ich diesen Monat die Namen der Blumen dazu gelettert, als zusätzliche Übung.
So habe ich auch im Juli wieder ein paar neue Blumennamen gelernt und mich an Gottes wunderbar vielfältiger Schöpfung erfreut! Im August mache ich wahrscheinlich eine kleine Challenge-Pause, aber mal sehen, wie lange ich die aushalte ;-)
















Überhaupt... Aquarell- (und Lettering-) Liebe im Juli!


Im Juli habe ich, wann immer es mir möglich war und ich einfach nur ein bisschen kreativ entspannen wollte, mein Aquarell-Skizzenbuch herausgeholt und drauf los gemalt. Mal ein Muster, mal ein kleines Brushlettering oder eine Illustration... Dabei muss ich nicht viel nachdenken, einfach nur machen - das gefällt mir daran so gut. Der Aquarellkasten steht sowieso immer griffbereit auf meinem Schreibtisch, und ich kann direkt loslegen!












Und sonst: Ein Digitalisierungskurs und der Shop...


Jaja, der Shop... Da habe ich noch viel zu lernen. Wie ich meine Produkte ansprechend fotografiere und sinnvoll vermarkte. Wie ich Instagram und andere Plattformen für mein Business nutzen kann - auf eine Art und Weise, die niemanden nervt und hinter der ich persönlich stehen kann. Welche Produkte ich auf Dauer anbieten kann und will, und zu welchem Preis...
Und dann natürlich die Digitalisierung von Aquarellen und Letterings, zu der ich aktuell noch nicht wirklich in der Lage bin. Eine ganz neue Welt wird sich mir da erschließen! Was dann alles möglich sein wird...
Auf Instagram wurde ich auf einen passenden Online-Kurs von Christin aufmerksam, der zu dem Zeitpunkt noch drastisch reduziert war und genau das beinhaltet, was ich brauche. Ein paar Videos habe ich mir schon angesehen und bin gespannt, ob und wie ich mein neues Wissen werde anwenden können.


So, das war also der Juli. Schnell ist er vergangen. Voller Zuversicht starten wir in den August!
Habt einen genussvollen Sommer, ihr Lieben!