{enthält unbeauftragte Werbung und Eigenwerbung}
... bin ich immer noch total erfüllt und ermutigt vom Netzleuchten-Wochenende. Besonders der Samstagabend geht mir nach: Wir saßen zu sechst im Speisesaal zusammen und redeten und beteten - und während dieser Gebetszeit sprach Gott durch die anderen Frauen zu mir auf eine Weise, wie ich sie noch nie erlebt habe. Mein Herz und meine Augen liefen über... Das ist ein Schatz, den ich immer in meinem Inneren bewahren werde.
... fühle ich mich überfordert von allem: Kinder. Haushalt. Drohender Advent. Blog. Business. Freundschaften. E-Mails. Eine Hochzeit. Weihnachten... Es fällt mir schwer, mich an der Fülle zu freuen. Gerade erlebe ich sie als erdrückend.
... kämpfen wir mit diversen Krankheiten. Innerhalb von vier Wochen hatte ich meinen Sohn zwei Wochen zu Hause und war eine Woche selbst krank. Hand-Mund-Fuß. So was ekliges! Kaum war diese Krankheit erfolgreich kuriert, meldete der Kindergarten "Borkenflechte". Was auch immer das ist. Nur Tage später: Krätze-Alarm. Uns erwischte (bislang) "nur" Magen-Darm. Eins der Kinder hat seit zwei Wochen Durchfall. Und nächtlichen Husten. Ich weiß von zwei Kindern in der Kita mit Bindehautentzündung, und frage mich, ob wir diese Infektion auch noch mitnehmen - hatten wir dieses Jahr schließlich noch nicht.
Immerhin: Ich werde besser und routinierter im Umgang mit diversen Krankheiten und lerne ständig dazu. Und erst vor kurzem habe ich mich gefragt, ob mein fast vierjähriger Sohn wohl noch einmal auf meinem Arm einschlafen würde - heute Nacht war es für den armen Kerl soweit. Ich habe das (abgesehen von der Spuckschüssel in Reichweite) einfach nur genossen!
Insgesamt bin ich aber sehr herausgefordert von dem Spagat, für meine Kinder da sein zu wollen und meinem Business, das auch nur wachsen kann, wenn ich Zeit und Kraft investiere.
... gehe ich jeden Abend zu spät ins Bett. Und komme morgens kaum raus. Klar.
... frage ich mich, ob ich jemals die Zeit finden werde, mein neues Art Journal aus seiner Verschweißung zu reißen und etwas hineinzuschreiben.
... vernachlässige ich Freundschaften und brauche viel zu lange, um auf Nachrichten zu antworten.
... lese ich das Buch Hiob, so wie im Jahresbibelleseplan vorgesehen. Als ich diesem Text mit etwa 13 Jahren zum ersten Mal begegnete, konnte ich nicht viel damit anfangen. Das meiste verstand ich nicht - schon gar nicht, warum Gott Hiobs Freunde so verurteilt. Hatten sie denn nicht mit vielem recht? Jetzt, mit 32, lese ich das Buch ganz anders. Ich leide mit Hiob, und empfinde die Worte der Freunde als hartherzig und extrem verletzend.
... koche ich am liebsten indische Gerichte (wenn ich nicht gerade Schonkost für mein Durchfallkind zubereiten muss, natürlich). Zum Geburtstag habe ich das Buch Original Indisch von Meera Sodha bekommen und ich liebe es! Bisher war jedes Rezept, das ich nachgekocht habe, ein voller Erfolg - besonders angetan hat es mir das Blumenkohl-Curry mit Erbsen und Cashews. Ein Gedicht! (Und die Kinder mögen die Gerichte auch - ich muss nur mit der Schärfe ein bisschen aufpassen)
... male ich mal wieder groß: Auf einer 60x80cm großen Leinwand, um genau zu sein. Ein Freund von uns heiratet in zweieinhalb Wochen, und er hat sich den Trauvers als Bild von mir zur Hochzeit gewünscht. Für mich bedeutet das: Raus aus der Komfortzone!
Inzwischen habe ich aber eine relativ konkrete Vorstellung, wie das fertige Bild (Mixed Media) aussehen könnte, und die ersten beiden Farbschichten sind aufgetragen. Es wird!
... arbeite ich daran, einige neue Produkte in den Shop zu stellen! Mein allererster selbst illustrierter und gelayouteter Wandkalender ist gerade noch im Druck und ich warte jeden Tag gespannt auf die Nachricht, dass er fertig ist! Außerdem habe ich vier neue Postkarten-Motive drucken lassen: Zwei Weihnachtspostkarten und zwei, die man das ganze Jahr über verschicken kann.
Ein paar weihnachtliche Anhänger aus lufttrocknendem Ton warten darauf, von mir bemalt zu werden - und am liebsten möchte ich noch ein paar kleine Mixed-Media Leinwände gestalten und für euch in den Shop stellen: ein Original-Kunstwerk ist doch mal ein Weihnachtsgeschenk der besonderen Art, oder?
Ganz frisch erschienen ist dieses personalisierbare Lettering zu Jesaja 49,16 - was sagt ihr dazu?
... höre ich kaum Musik. Wenn das Leben so laut ist, brauche ich jedes bisschen Stille, das ich kriegen kann.
... bereite ich eine Überraschung für den Blog vor! Ja, angesichts meiner allgemeinen Überforderung vielleicht nicht die beste Idee, aber es ist eine Sache, die mir unheimlich viel Spaß macht und die ich deshalb nicht streichen möchte. Ihr dürft gespannt sein! :)
Danke, dass ihr da seid!
Habt eine fröhliche Restwoche, ihr Lieben!
Jesus folgen - dankbar leben - Familie gestalten - Kreativität entdecken - Leben teilen
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Mittwoch, 21. November 2018
Sonntag, 16. September 2018
#i_weigh - was mich wirklich ausmacht
Was bin ich wert?
Was macht mich aus?
Wer bin ich - und bin ich so gut genug?
In den sozialen Medien kursiert ein Foto der Kardashian-Frauen, auf dem jede der Dargestellten mit einer Zahl versehen ist - ihrem Gewicht in Kilogramm. Die Schauspielerin Jameela Jamil rief als Reaktion auf dieses Foto (das ich übrigens selbst nicht gesehen habe) die Kampagne #i_weigh ins Leben: Frauen sollen sich nicht länger über ihr Gewicht oder ihre Körperform definieren, sondern über das, was sie im Leben erreicht haben, wer sie in Beziehungen sind, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten sie erworben haben. So haben schon über tausend Frauen gepostet, was sie - in ihren Augen - ausmacht:
Mutter
Ehefrau
Schwester
Schwester
politisch engagiert
Abitur
finanziell unabhängig
Künstlerin
Sportpreise gewonnen
Muslima
Weltreise gemacht
Tumor überlebt
Träumerin
großer Freundeskreis
...
Mich hat das sehr nachdenklich gemacht.
Auf der einen Seite finde ich es gut, von übertriebenen Körperbildern wegzukommen, von der Verherrlichung der Idealfigur - kein Mensch, egal ob Mann oder Frau, sollte auf seinen Körper reduziert werden und sich ausschließlich darüber definieren, ob man dem Schönheitsideal unserer Gesellschaft entspricht oder nicht.
Auf der anderen Seite: Den tatsächlichen Wert eines Menschen stellt auch diese Instagram-Kampagne nicht fest.
Das Prinzip bleibt dasselbe, nur dass anstelle des Gewichtes andere, vielfältigere Parameter treten.
Dann vergleiche ich eben nicht meinen Körper mit dem anderer Frauen. Ich vergleiche mich aber trotzdem, ich messe und stelle Unterschiede fest. Ich fühle mich in manchen Bereichen unterlegen, in anderen entwickle ich ein Gefühl von Stolz und Überheblichkeit.
Was ist mit der ungewollt Kinderlosen, mit der Verlassenen, mit der Schulabbrecherin, der Hartz-IV-Empfängerin, der Rollstuhlfahrerin, der Einsamen, der Abgehängten...?
Nein, gerade das wollen wir doch nicht - oder?
Immerzu dieses Vergleichen und Auftrumpfen und sich selber Darstellen und gut Ankommen...
Ich bin es leid.
Und doch liegt es mir so nahe.
Ich möchte auch gern aufzählen, was ich alles kann und habe und bin:
Mutter, Ehefrau, zwei Studienabschlüsse, Künstlerin, Bloggerin, Unternehmerin, Freundin, Hauskreisleiterin...
Aber bin das wirklich ich, im Kern?
Unter der Schale, wenn man mal ein bisschen bohrt, was ist da?
Was bleibt noch von mir, wenn das alles zerbricht:
Wenn Kinder nicht kommen oder behindert geboren werden, wenn Beziehungen unschön enden, wenn ich das Augenlicht verliere, wenn mein Mann gefeuert wird, wenn Freunde sich abwenden, wenn die Gemeinde sich zerstreitet, wenn ich das Business gegen die Wand fahre, wenn mir alle Haare ausfallen und die Zähne, wenn mir plötzlich die Worte fehlen und mein Studienabschluss keinen Pfifferling mehr wert ist...
Wer bin ich dann noch?
Oder hat das alles gar keine Auswirkung auf mich als die, die ich wirklich bin?
Was ist, wenn ich Gott frage?
Wie lautet seine Antwort?
Was macht mich aus?
Was bin ich wert?
Ich bin
gewollt
von Anfang an
bin geliebt
vom Schöper des Universums
bin geformt
von seiner Hand
gesehen
noch bevor ich geboren wurde
geschaffen nach Gottes Ebenbild
bei meinem Namen gerufen
Ich bin
teuer erkauft:
Jesus hat sein Leben gegeben
für mich
den Tod am Kreuz auf sich genommen
aus Liebe zu mir
Ich bin frei.
ich bin
angenommen
aus lauter Gnade
als Gottes Kind
aufgenommen
in Seine Familie
ein Tempel des Heiligen Geistes
erwählt und bestimmt,
Frucht zu bringen -
Frucht, die bleibt.
und das alles nicht aus mir heraus,
es ist nicht meine eigene Leistung
Das alles verdanke ich Jesus.
Durch Gottes Gnade bin ich,
was ich bin (1. Kor.15,10)
Meine Antwort auf #i_weigh:
Was ich wiege?
Ich wiege Gottes Liebe.
Ich wiege Jesu Blut.
Ich wiege seine unverdiente, unendliche Gnade.
Das ist es, was mich wirklich ausmacht. Uns alle.
Wir sind alle so unendlich kostbar!
Weil wir so geliebt sind.
Ganz egal, was wir haben oder nicht, was wir erreicht oder vergeigt haben, ob wir gut ankommen bei anderen oder nicht, welche Zahl die Waage anzeigt (oder Follower auf Instagram), ob wir zu den Verlierern oder Gewinnern der Gesellschaft gehören.
Für unsere Identität spielt das alles keine Rolle.
Wir können dem, was Gott uns in Jesus schenkt, doch nichts mehr hinzufügen - das brauchen wir auch nicht.
Seine Liebe, sein Leben ist alles für mich.
Auch all die anderen Dinge - Familie, beruflicher Erfolg, besondere Fähigkeiten und Gaben - sind nichts, worauf wir uns etwas einbilden können. Das alles sind Geschenke. Das alles ist Gnade.
Ich nehme dankbar an, was Jesus mir gibt. Ich vertraue darauf, dass es genug ist.
Donnerstag, 23. August 2018
Happy Birthday Rabatt im Shop!
{Eigenwerbung} Am Montag, den 27. August habe ich Geburtstag und mir dafür eine besondere Rabatt-Aktion überlegt:
An meinem Geburtstag sind alle Produkte im Shop um 32% reduziert!
Schaut doch mal vorbei, ob ihr nicht was Schönes findet -
vielleicht ein hochwertiges Original Aquarell-Lettering...
... oder ein kleines, maritimes Tonschild mit wertvoller Botschaft fürs Herz...
Möglicherweise hat vor kurzem ein neuer Erdenbürger eure Familie oder euren Freundeskreis erweitert und ihr seid noch auf der Suche nach einem besonderen, ganz persönlichen Geschenk.
Da eignet sich ein Babynamen-Lettering mit Illustration immer...
Oder wenn es etwas ganz Kleines sein soll, biete ich auch fünf verschiedene Ausmalbilder zum Download an, einzeln oder als Set:
Und last but not least gibt es in meinem Shop auch noch ein paar (Mini-)Leinwände zu erstehen...
Ich würde mich freuen, wenn ihr am Montag mal im Shop vorbeischaut und vom einmaligen 32%-Rabatt profitiert.
Alles, was ihr tun müsst, um den Rabatt zu bekommen, ist:
Am Montag, 27.8. bestellen und bei der Bestellung den Rabatt-Code HAPPY32 eingeben!
Ich wünsche euch ein ganz wunderbares Wochenende und freue mich auf eure Bestellungen :)
PS: In den vergangenen Monaten haben mich sehr wenige (um nicht zu sagen: keine) Kommentare mehr von euch erreicht und ich wollte mal nachfragen, woran das liegt - an den Sommerferien oder an technischen Problemen oder an meinen Texten? Ich würde mich freuen, von euch zu lesen!
Mittwoch, 13. Juni 2018
Liebes junges Ich...
Berlin, Juni 2018
Liebes junges Ich,
du bist jetzt vielleicht 15 oder auch 25 Jahre alt, das tut nicht viel zur Sache, denn deine Gedanken über dich selbst sind in all den Jahren ungefähr die gleichen geblieben.
Ich weiß, dass du unzufrieden mit dir bist, dass du dich manchmal sogar überhaupt nicht ertragen kannst. Sätze von anderen, einfach so daher gesagt, gedankenlos, haben dich tief getroffen und verletzt, und du hast ihnen geglaubt: "Deine schlanken Finger passen gar nicht zum Rest deines Körpers." "Wir sind eben beide ein bisschen korpulent."
Stempel, die man dir aufgedrückt hat, hast du wie eine zweite Haut akzeptiert. Die Unsportliche. Die Dicke. Die mit den Hamsterbacken (im Ernst?!).
Ja, diese Worte haben dich geprägt.
Sie haben dazu beitragen, dass du dich nicht wohl in deiner Haut fühltest, dass du dich danach sehntest, eine andere sein zu können. Du hast es versucht, aber du bist immer wieder gescheitert. Wir sind immer wieder gescheitert.
Aber lass dir von mir, deinem 31-jährigen Ich, ein paar Dinge sagen. Erstens:
Sei dankbar für deinen Körper und für das, was er ist. Jetzt.
Mal ehrlich, du wirst nie wieder in deinem Leben so nah dran sein, das gesellschaftlich akzeptierte Schönheitsideal zu erfüllen, wie jetzt! So wie du jetzt bist, mit 15 oder mit 25 - so schön und jung und sportlich und schlank wirst du nie mehr sein! Das ist nicht wirklich wichtig, und es macht dich auch nicht glücklich, aber glaub mir: Nach diesem Körper wirst du dich einmal zurücksehnen und dir wünschen, du hättest ihn mehr gemocht! Denn er ist einfach toll so, wie er ist.
Mir wird immer mehr bewusst, dass ich für meinen Körper im Hier und Jetzt dankbar sein sollte und darf.
So wie er jetzt ist, wird er nicht bleiben.
Er wird sich mit mir zusammen verändern, und das ist auch gut so.
Genieße deine Jugend, solange du sie hast - das steht doch sogar in der Bibel!
Weißt du noch, in diesem einen Sommer, da warst du 14 oder 15, und du hasstest dich selbst so sehr. Es war ein heißer Tag und ein Mädchen aus der Gemeinde, ein paar Jahre älter als du, selbstbewusst, schlank, bewundert, rief dich an und lud dich zum Schwimmen im Baggersee ein. Wow, ausgerechnet DICH! Das tat schon gut... Aber das ging natürlich nicht. Du musstest einen Weg finden, aus der Sache rauszukommen, irgendeine Ausrede musste her. Du bist nicht mitgefahren an den Baggersee an diesem Tag und auch nicht in diesem Sommer, denn du wolltest nicht, dass sie dich im Bikini sehen und über deinen ungeliebten Körper urteilen würde!
Was hätte das für ein schöner Tag werden können, was für ein Beginn einer wunderbaren Freundschaft!
Lass uns aus dieser Begebenheit lernen und niemals wieder Gemeinschaft und Spaß verpassen, nur weil wir uns wegen unseres Körpers schämen!
Das führt mich zu einem zweiten Gedanken:
Dein Körper ist NICHT dazu da, um anderen zu gefallen!
Verrückt, oder! Dein Körper ist nicht dazu da, um anderen zu gefallen. Lass dir diesen Satz ruhig auf der Zunge zergehen. Du wirst feststellen, er schmeckt süßer als Schokolade. Und wenn du dir diesen Satz immer wieder zuflüsterst, oder ihn deinem Spiegelbild entgegen schmetterst, wirst du merken, dass er etwas in dir freisetzt.
Wie wir uns in unserem Körper fühlen, hat leider sehr viel damit zu tun, was wir glauben, was andere von uns denken.
Und das ist völliger Quatsch. Dein Körper gehört nicht einem anderen Menschen. Er ist auch kein Produkt, über das andere Bewertungen abgeben könnten. Dein Körper hat nicht die Funktion, nicht den Sinn, irgendwelchen Leuten zu gefallen - dazu hat Gott dich nicht geschaffen! Dafür hat er dir deinen Körper nicht gegeben!
Du bist keine Sklavin - du bist ein freies Kind Gottes!
Neulich habe ich in einem Video zum Thema Bodyshaming gehört, dass der Körperkult und die Reduzierung eines Menschen auf seine äußeren Merkmale letztlich eine "Sklaven-Mentalität" kennzeichnet. Das hat mich sehr berührt. Und ich glaube, dass es stimmt: Wenn ich andere oder mich selbst aufgrund des Körpers bewerte und beurteile (sowohl im Positiven als auch im Negativen), verhalte ich mich ein bisschen wie ein Händler auf dem Sklavenmarkt. Ich sortiere Menschen nach sehr einfachen Kategorien: schön - hässlich, dünn - dick, wertvoll - wertlos. Wie krass!
Wir sind aber keine Sklaven! Du bist keine Sklavin!
Du bist ein erlöstes, freigekauftes, geliebtes Kind Gottes und so viel mehr als nur deine äußere Hülle.
Lass dich frei machen von dieser Sklaven-Mentalität und hör mit der Fleischbeschauung auf - sowohl mit der harschen Beurteilung deines eigenen Körpers, als auch mit der Bewertung anderer.
Denn mal ehrlich: Wie oft schaust du einer anderen Frau auf den Hintern und fragst dich: "Hat sie einen dickeren Hintern als ich?" Hör damit auf!
Dein Körper hat das gleiche Recht auf Fürsorge, Genuss und Freiheit wie jeder andere auch.
Auch das hört sich für dich vielleicht erst mal wie ein verrückter Gedanke an...
Viel natürlicher ist es für dich, auch im Sommer lange Jeans zu tragen, damit niemand deine "dicken" Oberschenkel wahrnimmt. Oder in diesem schönen Kleid den Bauch einzuziehen, den lieben langen Tag lang. Oder das schulterfreie Top nicht zu kaufen, weil man deine Oberarme zu schwabbelig finden könnte.
Dass du anderen deinen Anblick im Bikini (oder auch im Badeanzug) am Strand ersparen möchtest, hatten wir ja schon. Und wenn du dir an einem heißen Tag ein Eis gönnen willst, fragst du dich zuerst, was die anderen über dich denken könnten (von wegen: "Ach, jetzt stopft die Dicke sich auch noch ein Eis rein!") - und lässt es dann doch lieber sein.
Hallo, geht's noch?!
Damit ist jetzt Schluss! Nicht nur zu 100% dem Schönheitsideal entsprechende Körper (ich wüsste auch gar nicht, wie viele Frauen einen solchen überhaupt haben!) dürfen den Sommer genießen mit allem, was dazu gehört: Schwimmen gehen und luftige Röcke tragen und Eis essen und sich stundenlang in der Sonne braten. Diese Vergnügungen sind für alle da. Tatsache!
Also gönn deinen Beinen eine frische Brise und deinen Schultern die warmen Sonnenstrahlen. Gönn deiner Zunge ein schönes, kühles Eis und deiner Haut ganz viel Vitamin D.
Und wenn du dich jetzt schon wieder fragst: Aber was werden die anderen denken?, dann scrollst du bitte zurück und liest den Text ab "Dein Körper ist NICHT dazu da, um anderen zu gefallen" nochmal.
Du darfst deinen Körper lieben!
Schon wieder so ein verwegener Satz. Ich weiß, du hast mit deinem Körper nicht viel am Hut. Wenn du dich mit ihm beschäftigst, dann im Sinne von Kritik und Abwertung.
Du hast es nicht gelernt, dich um ihn zu kümmern, ihn zu pflegen und ihn zu lieben - das kam dir immer "weltlich" und total oberflächlich vor. Worauf es ankommt, ist doch das Herz, die Seele, der Geist - der unsichtbare Kern deines Wesens. Und in gewisser Weise stimmt das auch, du brauchst jetzt nicht in eine wahnhafte Körperoptimierung zu verfallen!
Aber: Du bist auch Körper. Gott hat dir nicht nur Herz, Geist und Seele gegeben, sondern auch einen Körper. Auch er ist eine gute Gabe Gottes. Auch für ihn bist du verantwortlich.
Deshalb hör bitte auf, deinen Körper dafür zu bestrafen, dass er nicht so ist, wie er deiner Meinung nach aussehen sollte.
Ich bin gerade dabei, das zu lernen: Auf meinen Körper zu hören, seine Signale ernst zu nehmen und ihm Gutes zu tun. Dann wirst du dich auch immer mehr in ihm zu Hause fühlen können - wenn es ihm gut geht!
Probier's doch mal aus, und geh mit deinem Körper so um wie mit einem geliebten Menschen.
Es wird besser!
Ich habe weiter oben geschrieben, dass dein Körper nie wieder so sehr dem allgemein akzeptieren Schönheitsideal entsprechen wird, wie heute. Aber damit meine ich NICHT, dass du dich nie wieder so wohl in deinem Körper fühlen wirst.
Paradoxerweise fühle ich mich heute, mit 31 Jahren, 10kg mehr auf den Rippen und zahlreichen Schwangerschaftsstreifen am Bauch wohler in meiner Haut als in deinem Alter! Objektiv gesehen habe ich dazu wahrscheinlich keinen Grund. Aber vielleicht werde ich ja doch immer weiser mit den Jahren... und lerne dazu.
Ja, ich mag mich wirklich immer lieber. Und das, obwohl ich aktuell nicht auf einen Diäterfolg oder sportliche Höchstleistungen zurückschauen kann.
Wenn ich in den Spiegel schaue, dann mag ich mich - an den meisten Tagen. Das ist so ein befreiendes Gefühl!
Ich will nicht länger eine andere sein - und ich akzeptiere mich mehr und mehr so wie ich bin.
Mit allen Dellen und Falten und Röllchen und Kilos und Streifen.
Sie gehören zu mir und zu meiner Geschichte.
Und gleichzeitig bin ich so viel mehr als sie, so viel mehr als meine Hülle und das, was ich (oder andere) darüber denken. (Meistens denken die anderen übrigens eh viel weniger über dich nach, als du vermutest. Wirklich wahr!)
Es gäbe zu diesem Thema noch vieles zu sagen, aber lass mich für heute schließen.
Was ich dir und mir wünsche, ist, dass wir beide uns diese Worte zu Herzen nehmen und dass sie uns verändern. Dass unser 41-jähriges Ich lächelnd auf uns schaut und sagt: "Jetzt haben sie's verstanden!"
Ich wünsche dir, dass du lernst, deinen Körper zu lieben und ihn anzunehmen als das, was er ist: ein wahres Wunderwerk, ein einzigartiges Geschenk Gottes an dich!
Mach was draus!
dein Ich
Freitag, 9. März 2018
1000 Fragen (#9)
161. Bist du ein Hundetyp oder ein Katzentyp?
Hm, Hunde mag ich zwar etwas lieber als Katzen, aber charakterlich ähnele ich wahrscheinlich eher einer Katze.
162. Wie zeigst du, dass du jemanden nett findest?
Ich suche den Kontakt; frage, ob wir uns mal treffen wollen... das merkt diejenige Person dann schon, hoffe ich.
163. Isst du eher, weil du Hunger hast oder Appetit?
Da ich (global gesehen) im absoluten Überfluss lebe, spielt Hunger bei mir wahrscheinlich nicht so eine große Rolle. Natürlich, weiß ich, wie Hunger sich anfühlt - aber nicht existenziell. Ich versuche, zwischen den Mahlzeiten möglichst mehrere Stunden verstreichen zu lassen, sodass ich einigermaßen hungrig bin, wenn ich esse.
164. Tanzt du manchmal vor dem Spiegel?
Vor dem Spiegel nicht. Aber in der Küche oder im Wohnzimmer (beim Wäscheaufhängen...) kommt es schon vor, dass ich tanze.
165. In welcher Hinsicht bist du anders als andere Menschen?
Ich denke oft, dass ich ziemlich anders bin/ticke als "andere Menschen" - mittlerweile habe ich aber erfahren, dass das fast alle von sich denken...
Was mich wohl von vielen anderen (Frauen) unterscheidet ist, dass ich Shoppen nicht mag und mir nichts aus Klamotten oder Schuhen mache. Ich habe auch kein Problem mit einem überquellenden Kleiderschrank.
166. Welchen Jugendfilm würdest du Kindern empfehlen?
Meine Tochter ist seit einiger Zeit großer Anna-und-Elsa-Fan, einfach, weil die anderen Mädchen in der Kita Fans dieses Films sind. Die Geschichte selbst kannte sie bis vor kurzem gar nicht.
Dann lieh uns eine Bekannte die DVD aus und mein Mann und ich schauten uns das Ganze erstmal ohne die Kinder an - wir waren wirklich positiv überrascht!
Ich mochte als Kind gern alle möglichen Astrid-Lindgren-Verfilmungen, die sind unbedingt zu empfehlen!
167. Bleibst du auf Partys bis zum Schluss?
Nein. Ich habe immer relativ schnell das Bedürfnis zu gehen (auch wenn es mir auf einer Party gefällt). Mir wird der Trubel einfach zu viel, ich werde müde und möchte meine Ruhe haben... (ist das noch so etwas, das mich von anderen Menschen unterscheidet?)
168. Welchen Song hast du in letzter Zeit am liebsten gehört?
Tatsächlich höre ich gerade die neuste CD von Rend Collective, Good News, rauf und runter. Die Lieder gehören seit ein paar Wochen zu meinen Favoriten, und das wird bestimmt noch mindestens bis zum Konzert so bleiben (wir fliegen im Mai zum Rend Collective Konzert!!!).
169. Bereitest du dich auf bestimmte Telefongespräche vor?
Ja, schon. Ich telefoniere nicht besonders gern, und wenn ich mich auf bestimmte Telefonate vorbereiten kann (Unterlagen zusammen suchen, Fragen notieren...), dann entlastet mich das.
170. Wann hast du zuletzt vor jemand anderem geweint?
Das war bestimmt vor meinem Mann, vor gar nicht allzu langer Zeit. Kommt häufiger vor (nah am Wasser gebaut und so).
171. Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?
Definitiv mit meinem Mann (oder allein...).
172. Was war der beste Rat, den du jemals bekommen hast?
"Eins nach dem anderen." Das sagt mein Liebster immer wieder zu mir, wenn Aufgaben oder Projekte mich zu überwältigen drohen. Und er hat ja Recht.
173. Was fällt dir ein, wenn du an Sommer denkst?
Blau und gelb. Eis. Muscheln. Strand. Barfuß. Wassermelone. Schwimmen. Gebräunte Haut. Draußen sein. Schwitzen. Laue Abende auf dem Balkon. (Anscheinend mag ich ihn doch, den Sommer!)
174. Wie duftet dein Lieblingsparfum?
Das weiß ich nicht, da ich ja nicht riechen kann... Eine Zeitlang habe ich immer das Parfum aufgelegt, das meine Schwester oder mein Mann für mich ausgesucht haben. Aber oft vergesse ich es auch.
175. Welche Kritik hat dich am stärksten getroffen?
Eine Kritik, an die ich mich noch konkret erinnere, war die von einer Freundin, ich würde zu viel um Hilfe bitten und andere einspannen, anstatt mich selbst um mein Leben zu kümmern. Das hat mich schon sehr getroffen.
176. Wie findest du dein Aussehen?
Gerade finde ich mich ganz in Ordnung. Das hängt schon auch davon ab, wo ich mich in meinem Zyklus befinde und wie es mir insgesamt geht.
177. Gehst du mit dir selbst freundlich um?
Zu mir selbst bin ich unfreundlicher als zu anderen. Dinge, die ich über mich selbst denke oder mir selbst an den Kopf werfe, wenn ich wütend bin, würde ich so wahrscheinlich nie zu anderen sagen.
Und ich tue auch viele Dinge, die mir nicht gut tun bzw. lasse andere Dinge, die mir gut tun würden - das ist auch nicht gerade "freundlich".
Da habe ich auf jeden Fall noch Lernbedarf!
178. Würdest du dich einer Schönheitsoperation unterziehen?
Ich lehne Schönheitsoperationen jedenfalls nicht grundsätzlich ab.
179. Welchen Film hast du mindestens fünf Mal gesehen?
So oft - keinen. Mehrmals (also bestimmt drei Mal) gesehen habe ich aber die Der Herr der Ringe-Triolgie, Grüne Tomaten, Die weiße Massai (eigentlich ein furchtbarer Film, aber die Landschaft und die Sprache erinnert mich so sehr an meine Kenia-Zeit, und wenn ich Sehnsucht danach verspürte, schaute ich den Film) und die neuen James Bond-Filme mit Daniel Craig.
180. Füllst du gern Tests aus?
Offensichtlich, ja ;-)
Freitag, 2. März 2018
1000 Fragen (#8)
141. In welche Länder möchtest du noch reisen?
Unbedingt nach Israel. Und nach Island. Mich interessieren auch der Iran und Afghanistan sehr, aber ich vermute mal, das wird erstmal nichts. Und ich möchte gern mal mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren.
142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gern?
Übernatürliche Liebe. Übernatürliche Geduld. Übernatürliche Freude...
143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken?
Sehr peinlich war zum Beispiel, als ich auf Skifahrt (in der 8. Klasse) mit dem Skier im Ankerlift hängenblieb und ein Stück die Rampe hoch mitgeschleift wurde. Gott sei Dank habe ich mich dabei nicht verletzt! So war es "nur" peinlich (wie übrigens so einiges auf dieser Klassenfahrt...)
144. Welches Lied macht dir immer gute Laune?
Da gibt es kein spezielles, aber generell höre ich gern Rend Collective, wenn ich gute Laune brauche. Aktuell liebe ich diesen Song hier: Counting every blessing. Gute Laune garantiert!
145. Wie flexibel bist du?
Nicht besonders. Aber ich werde besser, hoffe ich...
146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gerne magst?
Ich mag Wassermelone mit Feta, das fällt mir als erstes ein. Aber ich probiere überhaupt gern mal ungewöhnliche Kombinationen aus. Zum Beispiel habe ich ein Nudelrezept mit Blumenkohl und Feigen im Repertoire. Sehr lecker!
147. Was tust du, wenn du in der Schlange warten musst?
Mich mit meinen Kindern unterhalten, die meistens auch dabei sind. Und wenn ich doch mal allein in einer Schlange stehe - ehrlich gesagt, stehe ich dann einfach da und warte.
148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos?
Im Spiegel. Leider.
149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport?
Weniger Kalorien.
150. Führst du oft Selbstgespräche?
Laut? Sehr selten. Eigentlich nur, wenn ich sehr sauer oder aufgewühlt bin, und das irgendwie raus muss.
151. Wofür wärst du gern berühmt?
Eigentlich wäre ich gar nicht gern "berühmt". Aber es wäre schon schön, für Herzlichkeit, Großzügigkeit und Liebe bekannt zu sein. (Und natürlich hätte ich auch nichts dagegen, für inspirierende, ermutigende Texte und wunderschöne Bilder bekannt zu sein ;-))
152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden?
Demütigend. Als wäre ich nicht gut genug, es nicht wert. Es fühlt sich wie Versagen an. Ein tiefer Schmerz.
153. Wen würdest du gern besser kennenlernen?
Ich hatte mal eine Deutsch-Privatschülerin, eine weltenbummelnde Amerikanerin, etwas älter als ich. Wir haben uns sehr gut verstanden und uns auch mal ganz ohne Deutschunterricht verabredet - aber dann brach irgendwie der Kontakt ab. Mir ihr hätte ich mich unheimlich gern befreundet, weil sie so viel Spannendes erlebt hat, weil sie Schriftstellerin und Podcasterin ist und einfach eine unheimlich interessante Persönlichkeit. Leider hat sich das nicht ergeben.
154. Duftest du immer gut?
Ich fürchte, nein (ist das überhaupt möglich?). Ich weiß es einfach nicht sicher, da ich nicht riechen kann, weder mich selbst noch irgendjemand oder irgendetwas anderes. Die Angst, schlecht zu riechen, begleitet mich daher immer.
155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr?
Das kann ich nur schätzen, weil ich immer vergesse, eine Liste der ausgelesenen Bücher eines Jahres zu führen. Pro Monat lese ich 1-3 Bücher, das schwankt. Im Jahr komme ich wohl auf 20-30.
156. Googelst du dich selbst?
Nein. Könnte ich aber ja mal machen.
157. Welches historische Ereignis hättest du gern mit eigenen Augen gesehen?
Die Erschaffung der Welt. Und auf jeden Fall die Auferstehung!
158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen?
Nicht mit allen gleichzeitig ;-)
159. Sprichst du mit Gegenständen?
Hm. Mit Pflanzen vielleicht. Und mit meinem Handy, wenn es mal wieder spinnt.
Und mein Fahrrad hat einen Namen (es heißt Ruby).
160. Was ist dein größtes Defizit?
Spontan würde ich sagen meine mangelnde Selbstdisziplin.
Freitag, 23. Februar 2018
1000 Fragen (#7)
Weiter geht's! :)
121. Gibst du der Arbeit manchmal Vorrang vor der Liebe?
Hm, ich denke ja. Und zwar eher so im übertragenen Sinne, denn ich bin ziemlich aufgabenorientiert. Da fällt mir die Liebe dann leicht hinten runter.
122. Wofür bist du deinen Eltern dankbar?
Für meine drei Geschwister. Dafür, dass sie uns Jesus gezeigt haben und uns noch immer vorleben, was Nachfolge bedeutet. Und besonders meiner Mama, dass sie immer für uns da war/ist und alles für uns macht!
123. Sagst du immer, was du denkst?
Nein. Das wäre ziemlich fatal! Wobei ich schon zu Impulsivität neige und mir wünsche, meine Zunge noch besser im Zaum halten zu können.
124. Läuft dein Fernsehgerät häufig, obwohl du gar nicht schaust?
Nein, das Fernsehgerät nicht. Aber auf meinem Laptop streame ich ehrlich gesagt oft nebenbei, ohne wirklich hinzusehen. Mein Ziel ist es, auf Podcasts und Musik umzusteigen, und immer mehr zu lernen, die Stille zuzulassen. Das fällt mir noch total schwer, aber wenn ich es doch mal schaffe, komme ich viel besser in den flow und finde das sehr beglückend. (Wie komisch, dass wir so oft in alten Gewohnheiten verharren, anstatt das zu tun, was uns wirklich gut tut!)
125. Welchen Schmerz hast du nicht überwunden?
Es schmerzt mich noch immer, dass der Start ins Muttersein so hart für mich war und ich die Anfangszeit mit meinem Baby nicht genießen konnte. Dieses Gefühl des Versagens kommt immer wieder hoch.
126. Was kaufst du für deine letzten zehn Euro?
Meine Tochter würde sagen: "Ein Portemonnaie!" ;-)
127. Verliebst du dich schnell?
Ja...
128. Woran denkst du, bevor du einschläfst?
Meistens an sehr viel. An einzelne Situationen des Tages, die irgendwie besonders waren. An das, was nicht gut lief und was ich besser machen will. An die to-do-Liste des nächsten Tages... sehr oft habe ich kurz vor dem Einschlafen auch noch Ideen, die mich total begeistern und die ich am liebsten sofort umsetzen möchte.
129. Welcher Tag der Woche ist dein Lieblingstag?
Das sind zwei: Freitag und Montag. Freitag, weil da mein Liebster früher von der Arbeit nach Hause kommt, wir Pizza machen und den Hauskreis zu Gast haben und das Wochenende beginnt.
Und Montag, weil dann das Wochenende vorbei ist und ich wieder meine Ruhe habe ;.)
130. Was würdest du als deinen größten Erfolg bezeichnen?
Dass fast alle TeilnehmerInnen meines Integrationskurses (damals...) diesen bestanden haben, und noch dazu so gut! Das hat mich wirklich sehr gefreut und mir mein großes Engagement belohnt.
131. Mit welcher berühmten Person würdest du gern mal einen Tag verbringen?
Klingt jetzt zwar sehr fromm, aber der leibhaftige Jesus wäre mir wirklich am liebsten!
132. Warst du schon mal in eine (unerreichbare) berühmte Person verliebt?
Als Teenager habe ich für Leonardo DiCaprio geschwärmt... das war nachdem er in Titanic mitgespielt hatte. Richtig verliebt war ich aber nicht.
133. Was ist dein Traumberuf?
Künstlerin und Schriftstellerin.
134. Fällt es dir leicht, um Hilfe zu bitten?
Es fiel mir schon mal leichter. Als die Kinder klein waren, habe ich sehr viel um Hilfe gebeten, weil ich es sonst einfach nicht geschafft hätte. Allerdings habe ich daraufhin mal sehr negatives Feedback bekommen, von wegen, das wären doch meine Kinder und ich hätte es so gewollt und andere Leute würden ihr Leben auch allein auf die Reihe kriegen, und seitdem bin ich deutlich zurückhaltender geworden.
135. Was kannst du nicht wegwerfen?
Meine alten Tage- und Skizzenbücher. Das Kaleidoskop, das ich als Kind mal geschenkt bekommen habe und noch ein paar andere Erinnerungsstücke.
Aber insgesamt bin ich da ziemlich schmerzfrei.
136. Welche Seite im Internet besuchst du täglich?
Das sind einige... Instagram auf jeden Fall, meine Mails checke ich auch täglich, und noch so ein paar Blogs.
137. Sind die besten Dinge im Leben gratis?
Ja. Alles Wesentliche im Leben ist geschenkt. Das Leben selbst ist ein Geschenk.
138. Hast du schon mal etwas gestohlen?
Als Kind habe ich mal einen Lolly geklaut, zusammen mit meiner Schwester. Unsere Mama hat uns aber, als wir aus dem Laden kamen, erwischt und wir mussten die Lollys zurückbringen und uns entschuldigen. War natürlich super peinlich, aber auch lehrreich. Danach habe ich nichts mehr gestohlen.
139. Was kochst du, wenn du Gäste hast?
Etwas, das sich gut vorbereiten lässt und am besten im Ofen vor sich hin schmort und etwas, das ich vorher schon mindestens einmal getestet habe. Keine Küchenexperimente, wenn die Bude voll ist!
140. In welchem Laden möchtest du am liebsten mal eine Minute lang gratis einkaufen?
Definitiv bei boesner oder Modulor. Wobei eine Minute nicht ausreichen würde...
Freitag, 16. Februar 2018
1000 Fragen (#6)
101. Treffen die deinem Sternbild zugeordneten Charaktereigenschaften auf dich zu?
Damit habe ich mich ehrlich gesagt noch nie beschäftigt und ich sehe auch keinen Sinn darin.
102. Welche Farbe dominiert deinen Kleiderschrank?
Ohne Nachzuschauen vermute ich mal dunkelblau. Dicht gefolgt von grau, schwarz und rosa bzw. rot.
103. Holst du alles aus einem Tag heraus?
Nein. Ich prokrastiniere schon viel, verplempere Zeit mit dem Durchscrollen hunderter Instagram-Bilder und so. Natürlich kann und muss man nicht jede Minute des Tages effizient nutzen, Pausen müssen sein, aber ich denke oft, dass ich viel mehr schaffen würde, wenn ich disziplinierter wäre. Und das würde mich am Ende auch glücklicher machen.
104. Wie viele TV-Serien schaust du regelmäßig?
The Big Bang Theory schauen wir ja nicht im Fernsehen, sondern auf DVD, aber da könnte mich am ehesten als "Junkie" bezeichnen. Ansonsten SOKO Leipzig, das hab ich ja schon gebeichtet...
105. In welcher Beziehung möchtest du für immer Kind bleiben?
Oh, da gibt es einige Aspekte... wenn ich meine Kinder beobachte, beneide ich sie oft um ihre Unbeschwertheit, diese spontane Freude, die keinen besonderen Anlass braucht und um ihre Fähigkeit, zu staunen - scheinbare Kleinigkeiten zu bemerken und sich darüber zu freuen. Ich bin sehr dankbar, dass sie mich daran jeden Tag erinnern.
Außerdem wünschte ich, ich könnte so schnell vergessen wie sie: Meine Kinder sind nicht nachtragend. In einem Moment schimpfe ich sie, und im nächsten bin ich "die liebste Mama der Welt". Das empfinde ich als eine sehr wertvolle Eigenschaft! Sie macht das Leben viel leichter.
Und dann: das kindliche Vertrauen, die absolute Sorgenfreiheit. Ich möchte meinem Vater im Himmel auch so vertrauen, wie meine Kinder mir. Sie erwarten von mir immer das Beste und sie verlassen sich in allen Dingen ganz selbstverständlich auf mich.
106. Kannst du eine Woche auf das Internet verzichten?
Ja. Ich praktiziere das normalerweise so, wenn wir wegfahren - wir kommunizieren mit unseren Familien, dass wir gut angekommen sind, und das war's dann eigentlich auch. Aber in meinem ganz normalen Alltag stelle ich mir den Internetverzicht deutlich schwieriger vor.
107. Wer kennt dich am besten?
Mein Mann.
108. Welche Arbeit im Haushalt findest du am wenigsten langweilig?
Aufräumen. Das mache ich tatsächlich gerne (in Kombination mit Ausmisten).
109. Bist du manchmal von anderen enttäuscht?
Natürlich, das bleibt doch nicht aus. Ich denke, das Geheimnis liegt darin, diese Tatsache mehr und mehr zu akzeptieren (denn wir sind einfach nicht perfekt, machen Fehler und verletzen einander, leider!) und aus der Vergebung zu leben.
110. Wie sieht ein idealer freier Tag für dich aus?
Zuerst mal ausschlafen, Sonnenschein und warme Temperaturen (aber nicht zu heiß), ein reichhaltiges Frühstück mit allem, was ich mag (oder noch besser Brunch!), einige Stunden allein für mich zum Lesen, Malen etc, einen Besuch in einer Kunstausstellung (auch gern allein), Zeit an der frischen Luft (Fahrradfahren und Spazieren im Park oder am Strand mit anschließendem Picknick) und einen langen, lauen Sommerabend auf dem Balkon mit meinem Liebsten oder mit Freundinnen.
111. Bist du stolz auf dich?
Aktuell nicht so, manchmal schon. Wobei ich generell versuche, eher Dankbarkeit als Stolz zu kultivieren. Stolz impliziert ja eine eigene Leistung, und mir wird einfach mehr und mehr klar, dass alles Geschenk ist! Ich habe all das Gute in meinem Leben nicht mir selbst zu verdanken, also kann ich auch nicht stolz darauf sein. Ich darf aber meinem Papa im Himmel dafür danken und ihm vertrauen, dass er mich und meine Lieben weiterhin großzügig beschenken und sicher führen wird.
112. Welches nutzlose Talent besitzt du?
Hm, was bedeutet "nutzlos"? Ich bin der Meinung, dass man aus jedem (?) Talent etwas Schönes oder "Nützliches" für andere Menschen machen kann - und wenn man sie nur mit wackelnden Ohren zum Lachen bringt (eine Kunst, die ich nicht beherrsche).
113. Gibt es in deinem Leben etwas, das du nicht richtig abgeschlossen hast?
Da gibt es viele Themen, die mich schon lange begleiten... manchmal finde ich es blöd, immer wieder auf die gleichen alten Baustellen zu stoßen. Aber eigentlich macht dieser Lernprozess ja auch das Leben aus. Manches braucht Zeit, damit wir daran wachsen können, und vieles werden wir hier auf der Erde auch gar nicht abschließen.
114. Warum trinkst du Alkohol bzw. keinen Alkohol?
Ich trinke zwar grundsätzlich Alkohol, aber wirklich selten und dann auch wenig - es gibt nur wenige alkoholische Getränke, die mir schmecken. Ich habe schon überlegt, ganz auf Alkohol zu verzichten - weil ich ihn nicht besonders mag und ich solidarisch sein möchte mit Menschen, die aus anderen Gründen keinen Alkohol (mehr) trinken. Auf der anderen Seite ist es mir wichtig, möglichst unkompliziert zu sein, was meine Ernährung angeht, um die Tischgemeinschaft nicht zu erschweren (versteht ihr, was ich meine?)... wenn jemand mit mir anstoßen will, nehme ich ein Glas Sekt, egal ob alkoholfrei oder nicht ;-)
115. Welche Sachen machen dich froh?
Sachen? Bücher. Und Notizbücher. Aquarellfarben. Stempel. Masking Tapes. Frische Blumen. Schönes, Altes.
Und sonst: Das Lachen meiner Kinder und wenn sie gerade tief in ihr Spiel versunken sind. Und die Spiellandschaften, die sie in der ganzen Wohnung aufbauen. Sonnenschein. Zugfahren (allein!). Überhaupt allein sein. Listen schreiben. Gutes Essen. Im See oder im Meer schwimmen. Geschenke verschenken oder bekommen. Briefe. Die ganzen Ideen für meinen Shop. Mit anderen gemeinsam kreativ sein. Tiefe, ehrliche Gespräche. Freundschaft. Wenn mein Mann mir morgens einen kleinen Zettel hinlegt (und die Spülmaschine für mich ausgeräumt hat). Küssen...
So viele Dinge!
(Versucht es auch mal: Schreibt eine Liste mit allem, was euch froh macht. Schon allein diese Liste wird euch wirklich froh und dankbar machen!)
116. Hast du heute schon mal nach den Wolken am Himmel geschaut?
Ja. Um mich dann zu freuen, dass der Himmel blitzeblau und fast wolkenfrei war.
117. Welches Wort sagst du zu häufig?
"Irgendwann".
118. Stehst du gern im Mittelpunkt?
Nicht wirklich. Allerdings hat es mir in meiner Zeit als DaF-Lehrerin auch nicht so viel ausgemacht, vor den Lernenden zu stehen und oft im Mittelpunkt zu stehen.
119. Wofür solltest du dir häufiger Zeit nehmen?
Lesen. Schreiben. Zeichnen und Malen. Sport (oh
Und quality time mit meinen Kindern, mit jedem einzeln. Solche Mama-Tochter- oder Mama-Sohn-Stunden möchte ich viel häufiger einplanen und erleben, weil sie unendlich wertvoll sind.
120. Sind Menschen von Natur aus gut?
Gott hat den Menschen "sehr gut" geschaffen - das ist unsere Gott-gegebene Natur. Von daher, ja. Allerdings ist das menschliche Herz durch die Sünde vergiftet worden und zu sehr viel Bösem in der Lage, unabhängig von unserem sozialen Umfeld oder unseren Bedingungen - wir alle brauchen Erlösung, Vergebung und Erneuerung.
Gott ist unendlich gut, und deshalb schenkt er es uns, dass es zwischen Ihm und uns auch wieder gut werden kann.
Ich freue mich schon auf nächste Woche! Das ist wirklich ein spannendes Projekt.
Habt ein gesegnetes Wochenende, ihr Lieben!
Montag, 12. Februar 2018
Wertvolle Hochsensibilität
Am Samstagabend kuschelten wir uns alle zusammen auf die Couch. Nach dem Baden dürfen die Kinder immer einen kleinen Film schauen und manchmal bereite ich dafür das Abendessen als kleine leckere Häppchen vor. Das ist immer richtig schön, nicht nur für die Kinder.
Als wir so auf dem Sofa saßen, fiel mein Blick auf einige Eukalyptus-Zweige, die wir am Vormittag gekauft hatten und die nun in einer kleinen Vase auf dem Regal standen. Es waren nur ganz kleine Zweige, so einfach und schlicht, aber ihr Anblick berührte mich auf einmal so sehr, ihre Schönheit ließ eine Saite meiner Seele ganz leise klingen und ich freute mich unheimlich über dieses Stück Natur in unserem Zuhause. Für einen Moment blendete ich alles andere aus, Film, Abendessen, meine Familie, und war ganz bei den Eukalyptus-Zweigen.
Und so geht es mir oft. Ich denke, dass diese Art der tiefen Wahrnehmung mit meiner Hochsensibilität zu tun hat - und dass diese Fähigkeit eine Stärke ist.
Häufig habe ich den Eindruck, die Hochsensibilität würde mir den Alltag erschweren, den Umgang mit meinen Kindern und Menschen im Allgemeinen - die ständige Überreizung, die Grübelei, die Empfindlichkeit - all das würde ich eher als Schwäche bezeichnen.
Aber Hochsensibilität hat auch sehr schöne, wertvolle Seiten, ja, Vorteile, die ich in meinem Leben genieße und die mich als Person ausmachen. Wenn ich die Möglichkeit hätte, von heute an normalsensibel zu sein - ich würde sie ausschlagen. Denn auf diese positiven Effekte möchte ich nicht verzichten:
1. Starkes Wahrnehmen von Schönheit und Ästhetik
Das habe ich oben ja schon ein bisschen beschrieben: Schöne Dinge, wie Blumen oder Naturphänomene, Gedichte, Musik und ganz besonders Kunst haben eine starke Wirkung auf mich. Es macht für mich zum Beispiel immer einen riesigen Unterschied in unserem Zuhause, wenn wir frische Blumen da haben. Ich kann mich an ihnen kaum satt sehen. Ich liebe es auch, Bildbände durchzublättern, wieder und wieder. Ich brauche Schönheit für meinen "Augenhunger" und als Kraftquelle für den Alltag.
2. Kreativität
Ohne meine Hochsensibilität wäre ich sicherlich keine "Künstlerin". Dieses Bedürfnis, selbst etwas Schönes zu schaffen, hängt ganz eng mit dem tiefen Empfinden für Schönheit zusammen.
Es ist interessant, dass meine Kreativität zu einem Zeitpunkt so "explodiert" ist, als ich mir über mein hochsensibles Wesen klar wurde. Für mich ist Kreativität ein wichtiges Hilfsmittel, mit der Hochsensibilität umzugehen und aufzutanken. Gleichzeitig liefert mir meine hochsensible Wahrnehmung ständig neues Futter für das künstlerische Schaffen.
3. Starkes Empfinden positiver Gefühle
Natürlich kenne ich nur meine Art der Wahrnehmung und es ist gar nicht so einfach, zu beschreiben, wie ich Dinge empfinde. Aber mein Eindruck ist, dass ich sowohl negative als auch positive Gefühle überdurchschnittlich stark wahrnehme und erlebe. Das können meine eigenen Emotionen sein, aber auch die anderer Menschen. Manchmal bin ich so glücklich, dass ich platzen könnte, dass mein Herz gar nicht groß genug ist, um all das Glück zu fassen. Ich bin oft zu Tränen gerührt, bekomme eine Gänsehaut, merke plötzlich, dass mein Herz springt.
Ja, als Hochsensible nehme ich das Leben auch mit seinen Höhen intensiver wahr und macht die Sache richtig interessant!
4. Fähigkeit, genau zu beobachten und Situationen/Informationen schnell zu erfassen
Hochsensible haben, so habe ich irgendwo gelesen, keinen Filter, der die Informationen, die auf uns einprasseln, in "wichtig" oder "unwichtig" sortiert. Für sie ist viel mehr "wichtig" als für normalsensible Menschen.
Diese Besonderheit führt bei mir regelmäßig zu einem Gefühl der Überreizung.
Ich habe aber auch festgestellt, dass ich dadurch in der Lage bin, Situationen und Informationen sehr schnell zu erfassen. Ich beobachte viel und genau, und ich verstehe fast immer sofort, was los ist. Das ist eine sehr hilfreiche Gabe, gerade auch als Mama.
5. Gute Intuition und Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen
Ganz salopp gesagt: Ich habe sehr oft Recht ;-) Meine Gefühle trügen mich selten und mein Mann musste bereits häufiger feststellen, dass ich es "schon vorher wusste".
Ich dachte immer, das wäre so ein "weibliches" Ding, aber inzwischen sehe ich diese Fähigkeit eher im Zusammenhang mit Hochsensibilität. Oft sind die Dinge, die ich spüre, nicht wirklich greifbar; ich kann nicht unbedingt erklären, warum ich diesen und nicht jenen Weg für richtig halte, aber am Ende hat sich oft mein erster Eindruck bestätigt.
6. Ein fein eingestelltes Gewissen
Schon als Kind konnte ich nicht einschlafen, wenn ich mir den Tag über etwas hatte zuschulden kommen lassen. Ich musste aufstehen und zu meinen Eltern gehen, um zu beichten oder mich zu entschuldigen. Ansonsten ließ mir mein Gewissen keine Ruhe.
Das ist auch heute noch so. Ich bin mir ziemlich schnell meiner Vergehen bewusst und kann es dann nicht ertragen, wenn etwas zwischen mir und einem anderen Menschen steht.
Eine Zeitlang empfand ich dieses fein eingestellte Gewissen, das bei jeder scheinbaren "Kleinigkeit" Alarm schlug, als störend. Ich fragte mich, ob ich es nicht übertrieb. Aber auch diese Eigenschaft habe ich schätzen gelernt. Sie ist wertvoll, weil sie Frieden stiftet und weil sie mir zeigt, was Gottes Wille ist und wo ich noch nicht danach lebe.
7. Reiche Gedankenwelt und buntes Innenleben
Ja, die ewige Grübelei ist schon anstrengend. Aber auf der anderen Seite schätze ich es, mir tiefgründige Gedanken zu machen und in einer reichen inneren Welt zu Hause zu sein, voller Ideen, Erinnerungen, Bilder...
Natürlich bin ich auch mal gedankenlos, aber insgesamt halte ich mich für eine bewusste Person mit Tiefgang - und Phantasie. Dass ich überhaupt angefangen habe, zu bloggen, hat auch viel damit zu tun.
Und wenn mir mal alles zu viel wird, kann ich abtauchen in diese bunte Innenwelt. Brigitte Schorr hat diese in ihrem Buch Hochsensible Mütter als "Schatzkammer" beschrieben und ich finde die Metapher sehr passend. In meiner inneren Schatzkammer liegen ganz lebendige Erinnerungen, Bilder, positive Gefühle, schöne Sätze... die ich mir jederzeit betrachten und an denen ich mich freuen kann.
Hochsensibilität erscheint uns manchmal als Schwäche, als eine Bürde, die wir tragen müssen. Das mag in vielen Situationen auch so sein.
Gleichzeitig halte ich mein hochsensibles Wesen mehr und mehr für ein Geschenk, für eine Gabe Gottes. Er hat mich so gewollt, er hat mich so gemacht, und er verfolgt damit ein Ziel. Zu der Person, die ich in Gottes Augen bin und werden soll, gehört auch die Hochsensibilität, meine Kreativität, meine Intuition, mein Innenleben.
Und wir haben alle die Aufgabe, Gott zu lieben und ihn zu verherrlichen, mit unserem ganzen Leben, mit unserem ganzen Wesen - als die, die wir sind, normalsensibel oder hochsensibel, künstlerisch oder naturwissenschaftlich begabt, in der Stadt oder auf dem Dorf, alleinstehend oder mit Familie, groß oder klein, traurig oder fröhlich.
Freitag, 9. Februar 2018
1000 Fragen (#4 und #5)
Wieder ist eine Woche um und es geht weiter mit den 1000 Fragen zu dir selbst. Ich habe noch einmal 40 davon (statt der vorgesehenen 20) beantwortet und müsste nun meinen Rückstand aufgeholt haben - ab nächster Woche gibt es dann immer 20 ;)
61. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?
Ja. Ich glaube, dass mein Leben auch nach meinem Tod weitergeht - bei Gott, an einem wunderbaren Ort, meinem wahren Zuhause. Und ich bin sehr dankbar für diese Zuversicht!
62. Auf wen bist du böse?
Immer mal wieder auf meinen Mann und/oder meine Kinder, aber das legt sich normalerweise ziemlich schnell wieder.
63. Fährst du häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln?
Wenn wir nicht gerade mit dem Fahrrad oder zu Fuß unterwegs sind, dann mit den Öffis, weil wir ja kein Auto haben. Die Kinder lieben das und ich mag es eigentlich auch, zumindest das Fahren mit S- und U-Bahn.
64. Was hat dir am meisten Kummer bereitet?
Das war wahrscheinlich die monatelange Still-Krise mit meiner Erstgeborenen. Das Stillen war von Anfang an schwierig und blieb es auch bis ich nach fünf Monaten mit der Beikost anfing. Erst dann entspannte sich die Situation und ich konnte meine Tochter Gott sei Dank noch fast bis zu ihrem ersten Geburtstag stillen, wie ich es mir gewünscht hatte. Aber bis zu diesem Zeitpunkt war es wirklich hart - sie schrie so viel an der Brust, verweigerte sie an manchen Tagen fast komplett und ich war so verunsichert, dass ich sie irgendwann nur noch zu Hause stillen konnte (was die Organisation des Alltags natürlich erschwerte). Ja, das hat mir (und meinem Baby natürlich auch) viel Kummer bereitet...
65. Bist du das geworden, was du früher werden wolltest?
Beruflich nicht - als kleines Mädchen wollte ich Krankenschwester werden... Wenn ich damals gewusst hätte, dass "Künstlerin" auch ein Beruf ist und dass ich einmal einen Blog haben würde, dann hätte ich mir das aber schon als Kind so für meine Zukunft gewünscht, glaube ich.
Ich habe mir aber früher durchaus vorgestellt, mal zu heiraten und Mama zu werden; was das angeht, also Ja.
66. Zu welcher Musik tanzt du am liebsten?
Zu allem, was mich mitreißt, weil es lebendig und wild und voller Rhythmus ist. Ich mag zum Beispiel osteuropäische Tanzmusik richtig gern (so wie die hier); während meines Semesters in Budapest habe ich mich ein bisschen im ungarischen Volkstanz versucht - das macht super viel Spaß! Und ansonsten tanze ich zu Rend Collective, mit der ganzen Familie!
67. Welche Eigenschaft schätzt du an (d)einem Geliebten sehr?
Ich finde Humor unheimlich wichtig. Wenn wir miteinander lachen, verliebe ich mich immer wieder neu in meinen Mann. Außerdem schätze ich seine Klugheit, seine Meinung zu Politik und Gesellschaft und allen möglichen Themen, sein echtes Interesse an mir und allem, was mich bewegt, seine Fähigkeit, auf Menschen zuzugehen und sie einzubeziehen, seine Offenheit und seine Hilfsbereitschaft.
68. Was war deine größte Anschaffung?
Unsere bisher größte Anschaffung war unsere Küche. Sie ist toll!
69. Gibst du Menschen eine zweite Chance?
Ja. Und auch noch eine dritte. Behaupte ich...
70. Hast du viele Freunde?
Ich habe wunderbare Freundinnen, mit denen ich mich reich beschenkt und gesegnet fühle. Auf die Anzahl kommt es da nicht so an, finde ich (und doch - für mich sind es viele. Das war eine lange Zeit meines Lebens anders und darum sind alle diese Freunde umso wertvoller für mich).
71. Welches Wort bringt dich auf die Palme?
Aktuell fällt mir da keins ein. Eine Zeitlang war es aber definitiv "eigentlich", weil ich darüber meine Masterarbeit geschrieben habe und an diese Zeit echt nicht erinnert werden wollte.
72. Bist du schon jemals im Fernsehen gewesen?
Tatsächlich ja. Ich glaube sogar, zweimal, aber jedes Mal nur ganz kurz und sozusagen als Komparsin. Ist mir auch lieber so.
73. Wann warst du zuletzt nervös?
Am allermeisten sicher vor meiner OP im September. Aber seitdem auch schon wieder etliche Male, nur in abgeschwächter Form. Dazu braucht es bei mir nicht viel.
74. Was macht dein Zuhause zu deinem Zuhause?
Meine Familie natürlich. Damit es aber wirklich mein Zuhause ist (und nicht nur unseres), brauche ich auch noch einen kleinen Raum, einen Platz, der wirklich nur meiner ist, an den ich mich zurückziehen kann.
75. Wo informierst du dich über das Tagesgeschehen?
Hauptsächlich online. Ich finde Zeitung lesen zwar sehr sophisticated, aber leider hat sich das bei uns überhaupt nicht durchgesetzt. Über manche Dinge informiert mich mein Liebster, der da noch mehr auf Zack ist, und die Nachrichten im Radio verfolge ich auch mit einem halben Ohr.
76. Welches Märchen magst du am liebsten?
Aschenputtel. Sterntaler. Und das hässliche Entlein.
77. Was für eine Art Humor hast du?
Welche Arten von Humor gibt es denn so? ... Ich mag Wortspiele wirklich gern. Auf jeden Fall haben mein Mann und ich denselben Humor und das finde ich sehr wichtig (s.o.).
Und ich möchte gern immer mehr lernen, herzlich über mich selbst zu lachen und mich nicht mehr so furchtbar ernst zu nehmen.
78. Wie oft treibst du Sport?
Wenn Fahrrad fahren auch dazu zählt, etwa einmal pro Woche. *hust*hust*
79. Hinterlässt du einen bleibenden Eindruck?
Nein, ich glaube nicht.
80. Auf welche zwei Dinge kannst du nicht verzichten?
Auf schreiben und malen.
81. Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?
Ich würde die Zeit nutzen, um zu studieren (Theologie und Kunstgeschichte) und um ein Buch zu schreiben.
82. Was hat dich früher froh gemacht?
Lesen und schreiben lernen. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie unfassbar toll ich das fand, wie gierig ich jeden neuen Buchstaben in mich aufnahm und wie glücklich es mich machte, mehr und mehr Wörter und Sätze und ganze Texte lesen zu können. Das war großartig - eine wunderbare neue Welt, die sich mir erschloss.
83. In welchem Outfit gefällst du dir sehr?
In dem blumigen Sommerkleid, das ich zu unserer Rosenhochzeit getragen habe.
84. Was liegt auf deinem Nachttisch?
Immer mehrere Bücher, dazu Kugelschreiber und Bleistifte (ich tendiere dazu, mir bedeutende Stellen in Büchern anzustreichen...), Taschentücher und Handcreme. Und mehrere kleine Streichholzschächtelchen mit Ehe-Frage-Sets von Team F.
85. Wie geduldig bist du?
Ich glaube, Geduld ist nicht gerade meine herausragendste Eigenschaft...
86. Wer ist dein gefallener Held?
Da fällt mir gerade niemand ein.
87. Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst?
Nein.
88. Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?
Da ich zu keiner meiner Schulfreundinnen mehr Kontakt habe, sind das wohl die beiden Mädels, mit denen ich vor 12 bzw. 13 Jahren in Kenia war. Dichtgefolgt von SMD- bzw. Uni-Freundschaften, die seit über 11 Jahren bestehen. Danke euch, ihr Lieben!
89. Meditierst du gern?
Ich meditiere nie - wenn dann bete ich und suche Gott in der Stille. Aber das fällt mir ehrlich gesagt relativ schwer, das wirklich ruhig werden und die Stille aushalten. Noch so ein Übungsfeld.
90. Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?
Indem ich mir erlaube, das zu tun, worauf ich Lust habe. Und mit Essen, unglücklicherweise.
91. Wie heißt dein Lieblingsbuch?
Die Bibel. Unangefochten.
92. Mit wem kommunizierst du am häufigsten über WhatsApp?
Das wechselt, aber am meisten los ist insgesamt in unserer Familien-WhatsApp-Gruppe und in der Hauskreis-Gruppe.
93. Was sagst du häufiger: Ja oder Nein?
Ja. Zu meinen Kindern. Ständig. (Aber teilweise klingt das doch ziemlich genervt...)
94. Gibt es ein Gerücht über dich?
Wenn, dann hat es mich noch nicht erreicht.
95. Was würdest du tun, wenn du nicht mehr arbeiten müsstest?
Genau das, was ich jetzt auch schon tue: für die Kinder da sein, Beziehungen pflegen und mich kreativ austoben - nur ohne diesen gewissen "Druck", dass ich damit auch erfolgreich sein muss.
96. Kannst du gut Auto fahren?
Absolut nicht. Auto-fahren ist mein persönlicher Horror.
97. Ist es dir wichtig, dass die anderen dich nett finden?
Ich möchte zumindest nicht, dass sie mich blöd finden... Aber ja, ich würde schon gern immer einen positiven, angenehmen Eindruck machen und von anderen gemocht werden.
98. Was hättest du in deinem Liebesleben gern anders gemacht?
Mein erster Freund ist heute mein Mann und ich finde das richtig gut so; ich habe nicht das Gefühl, da etwas verpasst zu haben. Was das angeht, bereue ich nichts.
Viel wichtiger ist für mich, wie wir als Paar unser Liebesleben heute gestalten, wie wir aktuell an unserer Beziehung arbeiten, wie wir uns zeigen, dass wir uns nach wie vor lieben. Da heißt es dran bleiben, sich investieren und niemals nachlassen!
99. Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?
Ich gehe wirklich gern essen oder einen Cocktail trinken, mit meinem Mann oder mit einer Freundin. Leider kommt das nicht mehr allzu häufig vor... Wenn es mal etwas anderes sein soll, gehe ich gern ins Kino oder wahlweise auch ins Theater oder in eine Show. Da haben mein Liebster und ich schon ein paar sehr schöne Darbietungen gesehen, über die wir uns heute noch begeistert unterhalten.
So richtig tanzen war ich tatsächlich noch nie (!), das ist eigentlich etwas, das ich gern mal machen würde (anyone?)...
100. Hast du jemals gegen ein Gesetz verstoßen?
Ja, ich bin schon mal schwarz gefahren... Aber insgesamt bemühe ich mich wirklich um absolute Integrität! ;)
Freitag, 2. Februar 2018
1000 Fragen (#2 und #3)
Und weiter geht's mit den 1000 Fragen über dich selbst. Ich muss sagen, das macht mir Spaß!
Da ich ja ein bisschen hinterher bin, habe ich diesmal gleich 40 Fragen beantwortet.
21. Ist es dir wichtig, was andere von dir denken?
Ja. Das ist auch so ein Punkt, an dem die Hochsensibilität sehr zum Tragen kommt: Ständig denke ich darüber nach, was ich zu jemandem gesagt habe und wie diese Person das hätte auffassen können bzw. aufgefasst hat, oder ich überlege, wie jemand eine Äußerung wohl gemeint hat und was dahinter stecken könnte. Ich mache mir Sorgen, dass jemand mich für (X) halten könnte - und dass dieser Mensch damit womöglich Recht hat... Es ist mühsam. Und sinnlos. Und zeigt, dass mir die Meinung anderer über mich doch viel wichtiger ist, als ich mir glauben machen möchte.
22. Welche Tageszeit magst du am liebsten?
Ich mag am liebsten den (frühen) Morgen bzw. Vormittag und den späten Abend. Besonders im Sommer, dann sind das Licht und die Luft immer so schön...
23. Kannst du gut kochen?
Ganz passabel, würde ich sagen. Meinem Mann und den Kindern schmeckt's, das ist doch die Hauptsache.
24. Welche Jahreszeit entspricht deinem Typ am ehesten?
Das ist sicherlich der Herbst. Ich verbinde ihn mit einer gewissen Melancholie und Tiefgründigkeit, aber auch mit Gemütlichkeit, Häuslichkeit, kräftigem Essen und Handarbeiten - alles Dinge, die ich mag.
25. Wann hast du zuletzt einen Tag lang überhaupt nichts gemacht?
Das weiß ich nicht. Auch wenn es mir nicht schwer fällt, mal einen müßigen Tag jenseits der To-Do-Liste zu verbringen, mache ich doch fast immer irgendwas. Und ich war auch schon sehr lange nicht mehr so krank, dass ich den ganzen Tag im Bett hätte verbringen müssen, Gott sei Dank.
26. Warst du ein glückliches Kind?
Ja, im Großen und Ganzen. Mir wird immer wieder bewusst, wie behütet ich aufgewachsen bin! Sehr prägend für meine Kindheit waren meine drei Geschwister, mit denen ich sehr viel Zeit verbracht habe. Wir haben so viele gemeinsame Erinnerungen und stehen uns auch jetzt noch sehr nah. Auch der Glaube meiner Eltern und das Gemeindeumfeld waren entscheidend für mein ganzes Leben.
Meine Eltern haben natürlich nicht alles richtig gemacht, so wie wahrscheinlich alle Eltern, aber sie waren immer für mich da und sie haben uns das vorgelebt, was am wichtigsten ist: die Liebe zu Gott - neben vielen anderen guten Dingen, die sie uns mitgegeben haben. Dafür bin ich ihnen sehr dankbar.
27. Kaufst du oft Blumen?
Seit ein paar Jahren (eigentlich seitdem ich dich kenne, liebe Elly!) kaufe ich zumindest von Frühling bis Herbst ungfähr einmal in der Woche frische Blumen. Ich hab es leider nicht so mit Topfpflanzen... und es ist einfach schön, sich auf diese Weise Natur und Farbe und Frische in die Wohnung zu holen.
28. Welchen Traum hast du?
Ich habe viele Träume, manche von ihnen sind temporär, andere begleiten mich schon sehr lange. Ein Traum ist tatsächlich, mich kreativ selbstständig zu machen und mit den Tätigkeiten, die ich am meisten liebe, mein Geld zu verdienen. Damit verbunden ist der Traum, kreative Techniken an andere weiterzugeben, zu unterrichten, und ein Café zu führen (eins mit ganz vielen Büchern zum ausleihen und wechselnden Ausstellungen und interessanten Veranstaltungen, vielleicht sogar mit angeschlossenem Gästehaus....).
Ich träume auch von einem großen Haus, in dem wir mit Freunden wohnen und das allen offen steht, die Gemeinschaft mit uns leben möchten... ein Haus mit Garten, am liebsten natürlich am Meer.
Und ich möchte gern mal mit der Transsibirischen Eisenbahn fahren. Vielleicht sogar allein. Das wäre ein großes Abenteuer!
29. In wie vielen Wohnungen hast du schon gewohnt?
In meiner Kindheit waren das drei Wohnungen, nach dem Abitur habe ich in sieben Wohnungen gelebt, in drei verschiedenen Ländern. Also insgesamt zehn Wohnungen in 31 Lebensjahren. Das ist doch recht viel, würde ich sagen!
30. Welches Laster hast du?
Ach, die Frage lautet doch eher: Wie viele... Völlerei, ganz sicher. Trägheit auch. Zorn, schuldig. Nur aus Schuhen mache ich mir wirklich nichts.
31. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
Ich lese immer mehrere Bücher parallel, aber zuletzt ausgelesen habe ich Sky of Red Poppies von Zohreh Ghahremani.
32. Warum hast du die Frisur, die du jetzt trägst?
Bei mir wechseln sich lange und kürzere Haare immer wieder ab - meine Haare wachsen wirklich schnell (und lassen sich aufgrund ihrer Fülle und Struktur nicht so leicht kämmen...), von daher habe ich kein Problem damit, sie auch mal etwas kürzer abschneiden zu lassen. Zuletzt hatte ich ziemlich lange Haare und deren intensiver Pflegebedarf ging mir doch ziemlich auf die Nerven. Also habe ich sie mir im November abschneiden lassen, gut 20cm, und bin sehr glücklich damit.
33. Bist du von deinem Mobiltelefon abhängig?
Ich befürchte, ja. Hauptsächlich, weil ich bis auf die meines Mannes keine einzige Telefonnummer auswenig kann! Aber was die Organisation meines Lebens oder die Beschaffung von Informationen angeht, bin ich doch sehr altmodisch und greife auf Taschenkalender und selbstgekritzelte Wegbeschreibungen zurück ;)
34. Wie viel Geld hast du auf deinem Bankkonto?
So genau weiß ich das meistens gar nicht, aber ich würde sagen: genug.
35. In welchen Laden gehst du gern?
Ich gehe eigentlich nicht gern shoppen, zumindest nicht Klamotten. Meine Lieblingsläden sind Buchläden (Dussmann ist natürlich ein Traum, aber ich mag auch den kleinen Buchladen bei uns um die Ecke sehr gern) und natürlich Künstlerbedarf, konkret boesner und Modulor.
36. Welches Getränk bestellst du in einer Kneipe?
Ein Glas Rosé- oder Weißwein. Und wenn es alkoholfrei sein soll, eine Saftschorle (ich mag am liebsten Rhabarber).
37. Weißt du normalerweise, wann es an der Zeit ist, zu gehen?
Ich glaube, ich tendiere dazu, früh zu gehen. Also zu lange bleibe ich zumindest nicht, würde ich behaupten.
38. Wenn du dich selbstständig machen würdest: mit welcher Tätigkeit?
Schreiben. Malen. Schönes erschaffen. Inspiration weitergeben.
39. Willst du immer gewinnen?
Ja, schon...
40. Gehst du in die Kirche?
In meiner Kindheit waren wir wirklich jeden Sonntag im Gottesdienst. Das streben wir als Familie auch grundsätzlich an, aber wir sind nicht ganz so streng dabei. Aber drei Sonntagvormittage im Monat sind wir schon in der Gemeinde anzutreffen, schätze ich.
41. Trennst du deinen Müll?
Nicht ganz so gut, wie man es wahrscheinlich sollte. Ich bin etwas lockerer damit geworden, als ich feststellen musste, dass ein großer Teil unserer Nachbarn anscheinend überhaupt keine Mülltrennung praktiziert. Ist natürlich eine schwache Ausrede, ich weiß.
42. Warst du gut in der Schule?
Meistens. In den ersten Jahren auf dem Gymnasium sanken meine Leistungen ziemlich ab, aber dann ging es bis zum Abitur kontinuierlich aufwärts und mit meinem Schnitt bin ich zufrieden.
Viel wichtiger finde ich eigentlich, dass ich in den meisten Jahren wirklich gern zur Schule gegangen bin, vor allem in der Grundschule und dann später in der Oberstufe. Dass Schule und Lernen etwas unheimlich wertvolles sind, ein Privileg, möchte ich auch an meine Kinder weitergeben.
43. Wie lange stehst du normalerweise unter der Dusche?
Immer ein bisschen länger als nötig...
44. Glaubst du, dass es außerirdisches Leben gibt?
Nein, eigentlich nicht. Zumindest nicht grüne Männchen auf dem Mars oder so. Aber ich glaube an die Existenz einer unsichtbaren Welt.
45. Um wie viel Uhr stehst du in der Regel auf?
Unter der Woche zwischen sechs und halb sieben. Am Wochenende etwa eine Stunde später.
46. Feierst du immer deinen Geburtstag?
Ich begehe meinen Geburtstag immer, aber ich feiere nicht unbedingt mit vielen Leuten. Meinen letzten Geburtstag habe ich mit meiner Familie, meiner Schwester und einer Freundin verbracht, und das war sehr schön so. Dieses Jahr habe ich wieder Lust auf eine richtige Feier (und ich hab auch schon eine Idee, dabei sind es noch ein paar Monate hin....).
47. Wie oft am Tag bist du auf Facebook?
Gar nicht, denn ich habe meinen Facebook-Account vor ein paar Jahren gelöscht.
48. Welchen Raum in deiner Wohnung magst du am liebsten?
Unser Arbeitszimmer (obwohl das immer wieder total zugemüllt wird...) - beziehungsweise die Ecke, in der mein Schreibtisch steht. Das ist mein Ort.
Und ich mag unseren Essbereich im Wohnzimmer sehr gern.
49. Wann hast du zuletzt einen Hund (oder ein anderes Tier) gestreichelt?
Das muss schon eine Weile her sein. Ehrlich gesagt, ich mag Tiere (genauso wie Schnee) lieber aus der Entfernung. Anschauen ja, näheren Kontakt lieber nein.
50. Was kannst du richtig gut?
Hm, ich denke von mir eigentlich eher, dass ich viele Dinge ganz gut kann aber nichts so richtig gut. Aber im Schreiben und Zeichnen bzw. Malen halte ich mich schon für gut.
51. Wen hast du das erste Mal geküsst?
Meinen Mann, vor fast vierzehn Jahren. Da war er ganz frisch mein Freund.
52. Welches Buch hat einen starken Eindruck bei dir hinterlassen?
Da fällt mir spontan Jeder stirbt für sich allein von Hans Fallada ein. Das hat mich sehr beeindruckt - die Geschichte an sich und auch der Ton des Erzählens. Eine absolute Leseempfehlung!
53. Wie sieht für dich das ideale Brautkleid aus?
So wie mein Brautkleid ;) Ich habe das damals in einer Brautzeitschrift entdeckt und im Laden als erstes anprobiert. Und dabei blieb es dann auch! Ich habe es nicht bereut.
54. Fürchtest du dich im Dunkeln?
Nicht grundsätzlich.
55. Welchen Schmuck trägst du täglich?
Meinen Ehering an der rechten Hand, an der linken Hand wechselnde Ringe, die ich von meinem Mann geschenkt bekommen habe, meine Armbanduhr und Ohrringe (seit ich Mama bin sind das meistens nur Ohrstecker).
56. Mögen Kinder dich?
Ja, ich denke schon.
57. Welche Filme schaust du lieber zu Hause auf dem Sofa als im Kino?
Wir gehen selten ins Kino, weil es so teuer geworden ist und wir es nicht so oft schaffen, Kindersitter zu organisieren. Aber dann schauen wir Filme, die auf der Großleinwand besser wirken (also Action- oder "Monumental"-Filme, oder welche mit besonderen Bildeffekten). Alle anderen gucken wir zu Hause auf meinem Laptop.
58. Wie mild bist du in deinem Urteil?
Nicht mild... leider. Ich glaube, ich bin sehr streng, vor allem mit mir selbst. Es ist mir wirklich ein Anliegen, barmherziger zu werden! (Und ich finde, es ist in den letzten Jahren auch schon etwas besser geworden.)
59. Schläfst du in der Regel gut?
Jein. Ich schlafe einerseits so tief, dass ich teilweise nicht mal vom Weinen der Kinder aufwache... gut, dass mein Liebster einen eher leichten Schlaf hat. Andererseits brauche ich oft eine Weile, um einzuschlafen und wache nachts recht häufig auf. Und ich schlafe wohl auch ein bisschen zu wenig.
60. Was ist deine neuste Entdeckung?
Vor kurzem habe ich Lew Tolstoi für mich entdeckt. Irgendwie hatte ich immer ein bisschen Ehrfurcht vor ihm als Autor, aber Anna Karenina lese ich mit Genuss und werde mich wohl doch noch an Krieg und Frieden heranwagen. Bald.
Und Frida Kahlo. Ich habe ihre Bilder bisher nicht sonderlich gemocht (oder verstanden?), aber seit ich ihr Tagebuch bzw. Art Journal gelesen habe, habe ich für sie eine kleine Schwäche entwickelt. Sie ist für mich eine tragische Person, die aber zugleich ihr Leiden und ihren Schmerz in Kunst umgewandelt hat, die allen Umständen zum Trotz nicht aufgehört hat zu malen - auf ihre ganz eigene Art. Das finde ich bewundernswert.
UND, das muss ich noch erwähnen: essie-Nagellack, auf Empfehlung meiner Schwester. Es lohnt sich wirklich, ein paar Euro mehr dafür auszugeben: Er trocknet schnell, ist super robust (auch nach drei Tagen sah er noch tadellos aus, ohne Kratzer), hält lang, glänzt dabei sehr schön und lässt sich dann auch noch ganz einfach entfernen. Ich bin ganz begeistert und werde von nun an wohl häufiger Nagellack tragen :)
Wenn ihr auch Lust habt, bei der Aktion mitzumachen, entweder ganz privat oder auf eurem Blog - Johanna veröffentlicht auf ihrem Blog immer schon die nächsten 20 Fragen. Hier findet ihr die Nummern 61-80, und hier Nummern 81-100!
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