Montag, 5. November 2018

365 inspirierte Tage

{enthält Werbung}

ACHTUNG: AUSVERKAUFT!
Wir werden in diesem Jahr keine zweite Auflage anbieten - überlegen aber, im nächsten Jahr ein ähnliches Projekt in Angriff zu nehmen.
UND: Es wird in meinem Shop demnächst einen anderen Kalender zu kaufen geben!



Am Anfang war die Idee:
Ich möchte in meinem Shop einen 365-Tage-Kalender anbieten.

So ähnlich wie den, den ich vor drei Jahren gestaltet habe.
Aber noch schöner.
Und in Farbe.
Richtig gut gelayoutet und von einer Druckerei gedruckt.

Diese Idee ließ mich nicht los.
Mir war klar, dass dies viel Arbeit bedeutete. Und dass ich über manche Fähigkeiten, die für ein solches Projekt nötig sind, nicht verfüge. Und die Zeit wurde langsam knapp.

Also fragte ich Anne:
"Anne, hast du Lust, mit mir zusammen einen 365-Tage-Kalender zu gestalten?"

Ja, hatte sie!

Also legten wir los.
(Wir hatten ja gar keine Ahnung, was da wirklich auf uns zukam! :-))



Anne und ich teilten zunächst die Zuständigkeiten unter uns auf und machten einen groben Zeitplan. Sie wollte die Inhalte und Illustrationen für Frühling und Herbst verantworten, während ich mich um Sommer und Winter kümmerte.
Bei der Gestaltung meines ersten 365-Tage-Kalenders hatte das Sammeln und Erstellen von Inhalten sehr viel Zeit in Anspruch genommen - dieses Mal ging es deutlich schneller und nach zwei oder drei Tagen konnte ich diesen Punkt auch schon von meiner To-Do-Liste streichen.



Weiter ging es mit den Illustrationen. Wir hatten uns für einen eher schlichten, aber wirkungsvollen Aquarell-Look entschieden, und so konnte ich mehrere Stunden mit dem verbringen, was ich am liebsten tue: Malen. Ja, ich glaube, diese Phase war meine liebste im ganzen Entstehungsprozess :)



Anschließend wurden alle Illustrationselemente eingescannt und am Computer freigestellt und bearbeitet. Das dauerte eine Weile... aber wir lagen sehr gut im Zeitplan, und irgendwie machte mir das Digitalisieren auch Spaß. Es ist so toll, wenn man neu erlernte Fähigkeiten gleich in einem Herzensprojekt einsetzen kann!

Der nächste Arbeitsschritt verlangte uns einiges an Hirnschmalz, Nerven und Zeit ab: Das Layout.
Nun musste alle Inhalte und Illustrationen zusammengebracht werden, um gedruckt werden zu können.
Mein Mann riet mir, unbedingt zuerst eine Druckerei anzufragen und alle Details des Layouts zu klären, um böse Überraschungen zu vermeiden. Für mich sind solche Dinge (also irgendwo anrufen und technische Themen besprechen) absolut außerhalb meiner Komfortzone, aber für den Kalender musste es eben sein. Nach einem längeren Hin und Her mit der Druckerei standen die technischen Daten und wir konnten mit dem Layout beginnen.

Unser Plan war, 12 Kalenderblätter auf einem Druckbogen anzuordnen und die Trennlinien perforieren zu lassen. Der Druck sollte beidseitig erfolgen, also mussten wir ein genaues Raster mit allen 365 Tagen erstellen, um sicher zu gehen, dass beim fertigen Kalender auch jeder Tag an seinem Platz war.



Das Layouten teilten Anne und ich uns auf. Sie erstellte für mich eine Vorlage, in die ich "nur" noch meine Inhalte und Illustrationen einfügen musste. Das dauerte natürlich, wie man sich vorstellen kann! Aber am Ende waren alle 366 Tage (plus Titelblatt, Impressum, Jahreszeiten- und Monatsüberschriften) fertig gestaltet und die Druckdateien konnten an die Druckerei geschickt werden.


An diesem Punkt erlebten wir leider doch die "böse Überraschung", vor der mein Mann mich gewarnt hatte: Aufgrund einer Fehlinformation innerhalb der Druckerei konnte unser Kalender doch nicht wie geplant als 12er-Bögen gedruckt werden!
Wir mussten das komplette Layout überarbeiten und jedes einzelne Kalenderblatt als eigene Datei anlegen!  Anne übernahm diese undankbare Aufgabe und ackerte sich durch den kompletten Kalender, was viele Stunden dauerte.



Nach ein paar abschließenden Korrekturen konnte unser Kalender dann, eine Woche später als geplant, endlich in den Druck gehen!

Und nur drei Tage später erhielt ich die Nachricht, unsere Kalender seien fertig und könnten abgeholt werden. Das war ein aufregender Moment, als mir ein Mitarbeiter der Druckerei drei schwere Kartons übergab und ich in einen reinlinsen konnte! Auf den ersten Blick sah alles super aus, genau so, wie wir es geplant hatten! Ein Riesenstein plumpste von meinem Herzen.




Bis zum richtig fertigen Kalender lagen jedoch noch einige Stunden Arbeit vor mir: Das Sortieren der 19.200 einzelnen Kalenderblätter zu 100 Kalendern!
Gott sei Dank habe ich so einen hilfsbereiten und fleißigen Mann, der stundenlang mit mir Kalenderblätter sortierte. Wir gingen monatsweise vor, was sich als schnellste Methode erwies. Und irgendwie machte auch diese Arbeit Spaß!








Trotzdem waren wir nach etwa 10 Stunden Sortierarbeit überglücklich, als alle 100 Kalender in ihren endgültigen Zustand gebracht worden waren!
Überglücklich war ich auch, dass wir beim Sortieren keine Fehler entdeckten! Alle Kalenderblätter sind so, wie sie sein sollten, und alle Tage an ihrem Platz. Und der Kalender sieht einfach schön aus!
Da haben Anne und ich gut gearbeitet, und Gott hat eine ordentliche Portion Gnade dazu gegeben.


Getan war (und ist...) die Arbeit damit natürlich noch nicht: Ich packte Annes Teil an Kalendern in ein großes Paket und schickte sie auf die Reise nach Chemnitz. Dann mussten die Kalender gut in Szene gesetzt und fotografiert werden. Für unsere Shops benötigen wir eine aussagekräftige Produktbeschreibung; außerdem mussten wir den Preis festlegen und besondere Aktionen planen. Anne gestaltete einen kleinen "Beipackzettel", den wir jeder Bestellung beilegen werden. Und dann müssen wir auf Instagram und dem Blog und an anderen Stellen auf unseren 365-Tage-Kalender aufmerksam machen...




An so einem Produkt hängt tatsächlich einiges, was man als Außensteher so nicht weiß - und was auch uns als Macherinnen zum Teil vorher nicht bewusst war. Ja, ich glaube, ich habe dieses Projekt unterschätzt.
Am Anfang war es nur eine Idee - zwischendurch war es harte Arbeit und eine große Herausforderung und Lernfeld, aber auch Spaß und guter Austausch zwischen Anne und mir - und jetzt ist es ein fertiger Kalender voller Inspirationen und Ermutigungen für ein ganzes Jahr!

Und hier ist er: Unser 365+1-Kalender!




Wir haben den Kalender immerwährend angelegt, unabhängig von Wochen- oder Feiertagen und sogar schaltjahrgeeignet. Bei der Gestaltung orientierten wir uns an den vier Jahreszeiten, von denen jede ihr eigenes Überthema hat: Erwachen im Frühling, Freude im Sommer, Ernte im Herbst und Hoffnung im Winter.


Jede Jahreszeit wurde von uns in drei Monate unterteilt, von denen auch jeder ein Motto hat - als Unterthema zu den Jahreszeitenthemen. Alle Inhalte und teilweise auch die Illustrationen eines Monats sind von seinem jeweiligen Motto inspiriert.
Für jeden Tag gibt es einen Bibelvers oder ein Zitat, eine kleine Aufgabe oder Idee, ein Rezept oder eine Frage zum Nachdenken - es ist eine bunte Mischung geworden, die durchs ganze Jahr hindurch begleitet, ermutigt und inspiriert.





Die Kalenderblätter wurden auf 200g-Papier gedruckt, in den Maßen 4,5x9cm
Die Handhabung funktioniert folgendermaßen: Zunächst fädelt man alle Blätter in der vorsortierten Reihenfolge (!) auf ein schönes Band und knotet dieses fest zu. Jetzt kann man den Kalender aufhängen und jedes Blatt nach dem Lesen einfach umblättern. Nach einem halben Jahr (bzw. 192 Kalenderblättern) wird der Kalender umgedreht und es geht weiter wie gehabt!

Die Auflage ist limitiert auf 100 Stück - wenn ihr gern einen solchen jahresbegleitenden Kalender haben möchtet, solltet ihr nicht lange zögern und euch einen bestellen :-)

Eine schnelle Bestellung lohnt sich doppelt: 
In der ersten Verkaufswoche, also von heute, 5.11. bis zum 11.11. bieten wir den Kalender zum Vorzugspreis von 15,50 € an!
Danach könnt ihr ihn zum regulären Preis von 19,50 € erwerben.



Und vielleicht findet ihr ja auch noch das eine oder andere schöne Weihnachtsgeschenk... Es lohnt sich, mehrere Produkte gemeinsam zu ordern, weil man dabei Versandkosten spart :-)





Wir sind sehr gespannt, wie euch der Kalender gefällt und freuen uns auf eure Bestellungen!

An dieser Stelle möchte ich unbedingt noch ein herzliches Dankeschön an Anne aussprechen: Es hat so viel Spaß gemacht, dieses Projekt mit dir gemeinsam zu verwirklichen! Danke für alle deine Ideen, für dein ehrliches Feedback, für deine harte Arbeit und dein Engagement, und einfach für alles, was du eingebracht hast! Ohne dich würde es diesen Kalender nicht geben. Danke!

Danke auch an meinen Liebsten, der mich beim Sortieren (und bei vielem anderen) so tatkräftig unterstützt hat!




Donnerstag, 1. November 2018

Monatsspruch November


Ein schöner, romantischer Vers wurde für diesen November ausgewählt.
Vom neuen Jerusalem und dem Himmel ist die Rede, von einer wunderschön geschmückten Braut und ihrem Bräutigam...

Ein Vers, der uns an die Ewigkeit erinnert.

Diese Welt, in der wir leben, ist so schön.
Und sie ist zerbrochen. Kaputt.
Täglich begegne ich Menschen, höre ich Nachrichten, sehe und tue ich Schlimmes -
das alles lässt mich daran denken, dass wir einen Neuanfang brauchen.

Eines Tages wird dieser Neuanfang kommen.
Wunderschön und strahlend wie eine Braut.
Unser neues Zuhause,
gekommen, um zu bleiben.
Ewig.
Golden.
Vollkommen.

An anderen Stellen der Bibel werden wir, die Gläubigen, die Gemeinde, als die Braut bezeichnet - und Jesus ist unser Bräutigam.
Im Epheserbrief steht, dass Gott uns zu untadeligen, heiligen Schönheiten machen möchte, damit wir, wenn der Tag gekommen ist, strahlend vor ihm stehen können und ihm gefallen.



Der Monatspruch für dich zum Runterladen und Ausdrucken


Das Braut-Thema hat mich zu diesem illustrierten Lettering inspiriert - das euch hoffentlich gefällt und daran erinnert, wer ihr seid und worauf wir warten.

Wir sind für etwas anderes bestimmt.
Diese Welt ist nur ein vorübergehendes Zuhause, bevor wir in unsere himmlische Wohnung einziehen können, die Jesus schon für uns vorbereitet.

Wir sind zu etwas anderem berufen:
Zu Heiligkeit und Schönheit und zu einem Leben zu Gottes Ehre.
So, wie eine Braut ihrem Bräutigam gefallen möchte,
soll es auch unser Ziel sein, unserem Herrn Jesus zu gefallen.

Ich wünsche euch einen gesegneten November!


PS: Der kreative Oktober muss leider ausfallen - in Ermangelung von Projekten, die ich euch zeigen könnte... :(



Sonntag, 28. Oktober 2018

Warum wir Halloween nicht feiern




In den letzten Jahren nimmt der Halloween-Trend immer mehr zu und es ist schwer, sich all den Kürbisfratzen, Totenschädeln und Gruselartikeln zu entziehen, die schon Anfang Oktober in der Werbung und in Geschäften zu finden sind. Auch auf Blogs ist vermehrt von Halloween zu lesen, mit Deko-Tipps und gruseligen Rezepten und (scheinbar) familientauglichen Aktivitäten.

Für mich ist diese Faszination, ehrlich gesagt, befremdlich.
Wir als Familie feiern Halloween ganz bewusst nicht, und ich möchte gern ein paar Gedanken mit euch teilen, warum wir das nicht tun - und wie wir stattdessen den 31. Oktober begehen.

Bevor ich auf unsere Beweggründe eingehe, möchte ich noch voranstellen, dass dies meine bzw. unsere persönliche Meinung ist und wir diese Erkenntnisse für uns als Familie so für richtig halten. Wenn ihr das mit euerer Familie anders handhabt, interessiert mich auf jeden Fall das Warum und wie ihr zu meinen Argumenten steht! Zögert also nicht, mir einen Kommentar zu hinterlassen oder auch eine Nachricht zu schreiben.

Also, warum wir Halloween nicht feiern:

1) Wir finden die Art und Weise, wie dieses Fest begangen wird, nicht sinnvoll und nachahmenswert. Abgesehen davon, dass Halloween total kommerzialisiert wird und es dabei um keine vermittlungswürdigen Werte, sondern primär um Süßigkeiten und Grusel geht, waren diese beiden Aspekte für unsere Entscheidung entscheidend:

  • Wir möchten unsere Kinder nicht zu Erpressung anstiften
Natürlich kann man es lustig finden, dieses ganze "trick-or-treat", "Süßes-oder-Saures"-Prinzip. Ein harmloses Spiel für die Kinder.
Ganz so lustig und harmlos ist es aber nicht. Wir haben zumindest schon erlebt, dass die Drohung in die Tat umgesetzt wurde, dass Hauswände mit Eiern beworfen wurden und ähnliches. Vielleicht nicht von kleinen Kindern, aber zu einer Zeit, zu der auch kleine Kinder draußen unterwegs waren.
Letztlich ist "Süßes-oder-Saures" nichts anderes als Erpressung, und dazu werden wir unsere Kinder nicht anstiften oder gar dabei begleiten.
Das ist nicht die Ethik, die unser Handeln bestimmen soll.

  • Wir halten es für bedenklich, Kinder dazu zu ermutigen, Süßigkeiten von fremden Menschen anzunehmen
Noch weniger nachahmenswert finden wir aber die Praxis, dass Kinder herumlaufen (zunächst noch in Begleitung ihrer Eltern, später aber auch allein), um bei fremden Menschen zu klingeln und Süßigkeiten zu verlangen - Süßigkeiten, die wir ihnen sonst einschärfen, niemals von Fremden anzunehmen!
Mal abgesehen davon, dass wir nicht so darauf stehen, dass unsere Kinder Unmengen von (größtenteils) billigen Süßigkeiten einsammeln und verzehren - Halloween ist unter Umständen eine Möglichkeit für Menschen mit bösen Absichten, Konakt zu Kindern aufzunehmen und sie mit Süßigkeiten anzulocken.
In einem ländlichen Setting, wo man sich ohnehin untereinander kennt, ist diese Gefahr möglicherweise geringer, aber gerade in der Stadt, wo so viele Menschen dicht an dicht wohnen und man unmöglich alle Nachbarn kennen kann, möchten wir nicht, dass unsere Kinder an Halloween unterwegs sind.


2) Wir können nicht hinter dem stehen, was an Halloween gefeiert wird:
  • Die Herkunft von Halloween ist zumindest dubios
Ob Halloween einen keltischen (heidnischen) Ursprung hat, wird von manchen Seiten bestritten. Ein klar christliches Fest ist es jedoch auch nicht, wenn es auch auf den katholischen Feiertag Allerheiligen fällt.
Natürlich könnte man argumentieren, dass auch urchristliche Feste wie Weihnachten und Ostern mit teilweise heidnischen Bräuchen und Symbolen begangen werden. Dem gegenüber steht aber die Tatsache, dass wir als Christen genau wissen, was und vor allem wen wir an Weihnachten und Ostern feiern, und dass dieser Jesus bei diesen Festen für uns im Mittelpunkt steht.
Bei Halloween ist das nicht der Fall, und an Fasching übrigens auch nicht. (Und der Kommerzialisierung und Sinnentleerung der christlichen Feiertage stehe ich auch sehr kritisch gegenüber!)

  • Wir können und wollen das, was an Halloween gefeiert wird, nicht feiern
Dies ist für uns das wichtigste und entscheidende Argument, Halloween nicht zu feiern: Wir können und wollen die Dunkelheit nicht glorifizieren. Dämonen, Geister, Hexen, Totengebeine - all diese Wesen stehen für den Tod und für das Böse.
Wir aber glauben an das Leben, wir möchten Kinder des Lichts sein, wir glauben an den Sieg Jesu über das Böse!
Ich habe in letzter Zeit Erfahrungen mit einer jungen Frau gemacht, die in okkulten Verstrickungen gefangen ist. Für sie haben Dämonen und Geister eine ganz andere Realität als die meisten von uns sich das vorstellen können. Es gibt in ihrem Leben eine dunkle Macht, die sie zerstören will, und ich bete so sehr dafür, dass Jesus sie frei macht - dass sie erlebt, dass das Böse nicht in ihrem Leben herrschen darf.
Auch deshalb bin ich sehr vorsichtig mit Phänomenen, die in Richtung Esoterik oder gar Okkultismus gehen. Ich halte nichts davon, Zauberei oder lustige "Hex! Hex!"-Geschichten zu verharmlosen.  Nicht aus Angst, sondern weil ich allem, was Jesus ablehnt und verspottet, keinen Raum zugestehen möchte. Er ist der Herr, und er ist der Heiland, und außer ihm gibt es keinen anderen!
Nicht zu Halloween und an keinem anderen Tag.


Mir ist klar, dass Halloween auch in gläubigen Familien immer mehr salonfähig wird.
Ich bin keine, die grundsätzlich gegen alles ist.
Aber ich bin auch nicht einfach für etwas, nur weil alle anderen es toll oder unbedenklich finden.
Und an Halloween finde ich überhaupt nichts Gutes.


Wie begehen wir aber nun den 31. Oktober?

In unserer Gemeinde findet schon seit vielen Jahren am Abend des 31. Oktobers das sogenannte "Reformationstagsfeuer" statt. Wir feiern im Gemeindegarten mit Lagerfeuer, Stockbrot, Würstchen vom Grill, Glühwein und Kinderpunsch und (für die Kinder ganz wichtig) vielen Knicklichtern.
Es gibt eine Andacht oder einen Impuls zum Thema Reformation - im vergangenen Jahr, anlässlich des 500. Reformationsjubiläums, gab es ein etwas umfangreicheres Programm. Wir konnten uns zum Beispiel alle als Martin Luther verkleidet fotografieren lassen :)


Die Gemeindekinder lieben dieses Fest und haben darin eine schöne Alternative zum Süßigkeiten erpressen gefunden - Süßigkeiten gibt es am Reformationstag in der Gemeinde natürlich auch.

Unsere Kinder sind relativ klein und bekommen den Hype um Halloween noch nicht so mit.
Wenn es für sie ein Thema wird und sie zusammen mit anderen Kindern verkleidet um die Häuser ziehen möchten, werden wir mit ihnen besprechen, warum wir das nicht wollen. Die Argumente, die ich euch oben aufgelistet habe, sind auch für Kinder verständlich.
Wir bieten ihnen eine schöne Alternative: Eine Art zu feiern, die Gemeinschaft fördert, die Jesus in den Mittelpunkt stellt, die wie ein Licht leuchtet in einer dunklen Nacht.

Es gibt für uns einfach keinen einzigen Grund, Halloween zu feiern, nur lauter Gründe, die in unseren Augen dagegen sprechen - und deshalb tun wir es nicht.



Was denkt ihr darüber?
Wie handhabt ihr Halloween mit eurer Familie?

Ich bin gespannt auf eure Kommentare!


Freitag, 26. Oktober 2018

1000 Fragen (#40 und 41)



781. Welche Figur aus einem Roman würdest du gern verkörpern?
Ich habe länger darüber nachgedacht - aber mir ist niemand eingefallen.

782. Bist du ein unternehmungslustiger Typ?
Es fällt mir manchmal schwer, mich aufzuraffen - aber wenn es dann losgeht, finde ich es toll und denke: Das sollten wir öfter machen! 

783. Kommst du immer zu früh, zu spät oder genau rechtzeitig?
Ich bemühe mich immer sehr, nicht zu spät zu kommen. Also schon eher etwas zu früh oder genau rechtzeitig.

784. Wie sorgst du für Struktur in deinem Kopf?
Gedanken aufschreiben, Mindmaps zeichnen... Visualisieren hilft mir sehr!

785. Bist du schon mal irgendwo gewesen, wo du nur Sand oder Wasser um dich herum gesehen hast?
Nein, ich glaube tatsächlich noch nicht.

786. Auf welchen Platz setzt du dich in der Achterbahn?
Neben meinen Mann (aber doch eher ungern, also Achterbahn...)

787. Machst du eine andere Person schnell auf ihre Fehler aufmerksam?
Es kommt darauf an, wie nahe mir jemand steht. Aber im Allgemeinen tue ich das nicht so schnell, hoffe ich.

788. Welche Rolle hast du in deiner Freundesgruppe?
Ich habe zwar nicht wirklich eine "Freundesgruppe"... aber in meinen Freundschaften bin ich schon oft die Zuverlässige, Treue, die sich meldet und nachfragt und sich verabreden möchte.

789. Was ist das Exotischste, das du jemals gegessen hast?
Ziege mit Ugali und Sukuma wiki.

790. Liest du Horoskope?
Nein.

791. Was ist der seltsamste Ort, an dem du jemals aufgewacht bist?
In einem Zelt in einem Nationalpark in Kenia - nach einer Nacht voll seltsamer (und teils beängstigender) Geräusche.

792. Würdest du es gut finden, wenn etwas nach dir benannt würde?
Hm, es kommt darauf an, was. Eine Bibliothek vielleicht, das wäre schon toll :-)

793. Was machst du, wenn du nicht schlafen kannst?
Wenn ich wirklich gar nicht einschlafen kann, stehe ich nochmal auf, schreibe in mein Tagebuch oder lese. Oder ich halte meinen Mann mit meinem Gerede wach.

794. Kannst du auch mit Leuten befreundet sein, die vollkommen anders denken als du?
An sich bin ich schon recht tolerant und kompatibel, würde ich sagen. Ich komme mit ziemlich unterschiedlichen Leuten aus. Und ich bemühe mich darum, nicht ständig in meiner eigenen gedanklichen Suppe zu schwimmen, sondern mich auch mal anderen, neuen Gedanken auszusetzen. 

795. Wie lange könntest du auf einer einsamen Insel überleben?
Ohne andere Menschen? Wahrscheinlich ziemlich lange. Aber was die praktische Seite angeht bin ich wahrscheinlich nicht sehr überlebensfähig.

796. Wie oft googelst du den (die) Namen deiner Jugendliebe(n)?
Ich glaube, das habe ich noch nie gemacht... und abgesehen von kleinen Schwärmereien gäbe es da auch nur meinen Mann zu googeln.

797. Welches Unterrichtsfach in der Schule war für dich schrecklich?
Physik (sorry, mein Liebster). Und Sport, teilweise.

798. Welche Zutaten dürfen in deinem Lieblingskuchen nicht fehlen?
Schokolade.

799. Was singst du unter der Dusche?
Meinen aktuellen Ohrwurm.

800. Fällt es dir leicht, einer Person zu sagen, dass du sie liebst?
Ja.

801. Wie sieht deine Traumküche aus?
Etwas größer als unsere jetzige Küche mit einer angrenzenden Speisekammer. Damit wäre ich schon zufrieden.

802. Was ist deine früheste Erinnerung?
Schwer zu sagen. Ich habe Erinnerungen an den Kindergarten und daran, wie mein Papa nach seiner Knie-OP durchs enge Treppenhaus nach oben getragen wurde. Aber wie alt ich da war, weiß ich nicht mehr.

803. Bei welchen Gelegenheiten steht dir dein Ego im Weg?
Ich weiß nicht. Ich versuche, dass mein Ego nicht so viel Raum einnimmt und sinnlos irgendwo rumsteht.

804. Hast du eine gute Menschenkenntnis?
Ich glaube nicht so sehr...

805. Wie wird die Welt in 100 Jahren aussehen?
Ich hoffe, dass wir dann schon in der vollkommenen, ewigen Welt bei Gott sein werden! Und da ist dann alles gut und wunderschön.

806. In welcher Beziehung sind Kinder angenehmer als Erwachsene?
Sie verzeihen so schnell und sind einfach viel freier, viel lustiger!

807. Würdest du an einem Talentwettbewerb teilnehmen?
Nein, lieber nicht.

808. Gibt es Tage, an denen du überhaupt nicht sprichst?
Nein. Das würden meine Kinder gar nicht zulassen.

809. Was sagen die Falten in deinem Gesicht?
Welche Falten? ;-)

810. Was bedeutet Ausschlafen für dich?
Seit wir Kinder haben: sehr viel mehr, als ich es je gedacht hätte!

811. Wie hätte dein Liebesleben auch aussehen können?
Hätte, hätte, Fahrradkette... diese Frage ist müßig, finde ich. Ich bin sehr dankbar, dass alles so gekommen ist, wie es ist.

812. Hast du mal eine Kerze für jemanden angezündet?
Ja, und nicht nur einmal. Ich finde das eine sehr schöne Geste.

813. Wie viel Mal pro Woche isst du deinen Lieblingssnack?
Ich habe nicht wirklich einen "Lieblingssnack"... was aber nicht heißt, dass ich mir nicht mehrmals pro Woche einen Snack gönne.

814. Freust du dich für andere immer aufrichtig?
Immer... hm. Aufrichtig ja, aber nicht unbedingt von ganzem Herzen - manchmal ist da auch Schmerz dabei.

815. Hat schon mal jemand gesagt, dass du großartig bist?
Genau diese Formulierung... ich erinnere mich nicht konkret daran, halte es aber für möglich. Schon krass, wie schnell man Komplimente abtut und vergisst - aber an verletzende Kommentare erinnere ich mich noch haargenau. Schade.

816. Wofür stehstdu jeden Tag wieder auf?
Für meine Kinder. Und aus Vernunftgründen auch. Weil es mir im Bett auf Dauer doch zu langweilig ist...

817. Würdest du gern in einem anderen Land leben?
Ich hatte lange eine Sehnsucht nach Kenia und habe mir gewünscht, wieder dort zu leben, eine sinnvolle Aufgabe zu erfüllen. Manchmal verspüre ich diese Sehnsucht noch, aber aktuell bin ich sehr dankbar, hier in Deutschland leben zu dürfen. Viele Menschen wünschen sich genau das, und haben nicht die Möglichkeit... Wenn es um die Lebensqualität, um Sicherheit, Stabilität und Wohlstand geht, dann ist Deutschland eines der Top-Länder weltweit. Das schätze ich sehr. Gleichzeitig möchte ich bereit sein, das aufzugeben, wenn Gott es von uns möchte.

818. Wie verhältst du dich, wenn du nervös bist?
Anscheinend merkt man mir das von außen nicht so sehr an, wenn ich nervös bin. Aber innerlich spüre ich es schon sehr deutlich - mein Herz klopft mir bis zum Hals, meine Knie zittern, ich muss plötzlich aufs Klo, ich schwitze... 

819. Weichst du auf deinem Arbeitsweg manchmal von der üblichen Route ab?
Wenn ich einen Arbeitsweg hätte, würde ich das sicher machen, ja.

820. Welche Garantien hast du in deinem Leben?
Gott hält mich in seiner Hand. Er liebt mich. Sonst keine.


Dienstag, 23. Oktober 2018

Zeit für Mixed Media!



{enthält Werbung} In den vergangenen Monaten habe ich mich so viel mit Aquarell und Digitalisieren und Annes und meinem 365-Tage-Kalender beschäftigt, dass eine andere Leidenschaft von mir ziemlich in den Hintergrund gerückt ist.
Aber dann bekam ich einen Auftrag für ein Mixed-Media Bild. Alle Illustrationen und Inhalte für den Kalender waren fertig gelayoutet, und so holte ich meine Acrylfarben und Collage-Papiere und Pastellkreiden und das Gel Medium wieder hervor. Zuerst noch ein bisschen unmotiviert (bis man alle Materialien zusammen und auf dem Schreibtisch Platz geschaffen hat...), aber die Lust kam ganz schnell zurück und dann machte es einfach nur Spaß!

Ich arbeite eigentlich immer in Schüben - zuerst male ich tagelang mit Aquarellfarben, dann sitze ich eine Woche am Computer, um alle Bilder zu digitalisieren, schließlich fotografiere ich und bearbeite die Produktfotos für den Shop - und so ist es auch nicht verwunderlich, dass in wenigen Tagen gleich acht neue Mixed-Media-Bilder entstanden.
Eins davon ist schon verkauft und auf dem Weg zu seinem neuen Zuhause, zwei andere sind reserviert, aber die anderen warten noch im Shop auf euch!


Inspiration Pfingstrosen (im Oktober...)

Pfingstrosen im Oktober - das ist schon ein bisschen merkwürdig.
Aber auch diesen beiden Bildern ist ein (indirekter) Auftrag vorausgegangen - die zwei ersten Pfingstrosen-Bilder im Shop wurden nämlich schon verkauft und ich wurde gebeten, noch ein ähnliches Bild anzufertigen.
Und wo ich schon einmal dabei war, wurden gleich zwei daraus!

"Just be you", 15x15cm

Das Besondere an den Pfingstrosen-Bildern sind die Stickereien und Perlenapplikationen. Das macht mir jedes Mal total viel Spaß und sieht einfach schön aus, finde ich.

"time to bloom", 15x15cm


Vogelnest-Serie

"Patience", 20x20cm


Das Wanderlust-Thema für Oktober lautet Birds - und die Inspiration zu dem Vogelnest aus Papierstreifen bekam ich in einem der Videos dazu.
Mir hat diese Herangehensweise so gut gefallen, dass ich sie gleich ausprobieren musste, und dann wurde ich irgendwie süchtig danach, so dass es nicht bei einem Bild blieb.

"Free as a bird", 15x15cm



Alle drei Bilder gefallen mir so gut, dass ich sie fast gar nicht hergeben möchte... und trotzdem habe ich sie in den Shop gestellt - für den Fall, dass sie euch auch gefallen!


"Hope - Trust - Wonder", 20x20cm



My Lighthouse

Das Auftragsbild, von dem ich ganz oben erzählt habe, war eins zum Rend Collective-Song "My Lighthouse". Das allererste seiner Art hing eine Weile bei uns im Wohnzimmer, bevor ich es verkaufte.
Doch es bestand noch mehr Interesse an diesem Motiv! Ich bekam eine Anfrage und stellte drei weitere Mixed-Media-Leinwände fertig, alle ähnlich, aber doch ganz einzigartig.


"My Lighthouse" (groß), 28x35cm

"My Lighthouse" (klein), 20x20cm



Mein Mann findet die "My Lighthouse"-Bilder  übrigens besonders gut, weil sie nicht so "feminin" sind - und ja, sie eignen sich auch gut als Geschenk für einen Mann :-)



Jetzt sind alle weißen Leinwände, die ich noch zu Hause hatte, bemalt und beklebt und bereit, ein neues Zuhause zu finden.
Vielleicht ist meine aktuelle Mixed-Media-Phase damit auch schon wieder vorbei...

Wenn ihr im Shop nicht fündig werdet, weil euer Favorit schon verkauft ist oder ihr euch ein anderes Motiv wünscht, könnt ihr mich gern anschreiben und ein individuelles Bild in Auftrag geben.
Da ist so einiges möglich - und vielleicht löst ihr damit direkt meinen nächsten Mixed-Media-Schub aus :)

Habt eine gute Woche, ihr Lieben!






Sonntag, 21. Oktober 2018

Loslassen



Unser Keller war voll.
So voll, dass man, um ihn betreten zu können, sich erst einmal den Weg frei räumen musste.

Das nervte mich schon lange.
Das meiste Zeug, das dort unten in Kisten, Kartons und Tüten lagerte, waren Baby- und Kleinkind-Dinge. Schuhe. Milchfläschchen. Spielzeug. Kinderwagenzubehör. Und vor allem: Klamotten. Einige davon hatte mein Bruder für seinen Sohn bekommen - trotzdem war der Keller noch voll. Wir haben alles aufgehoben, weil wir dachten, da kommt ja noch eins...

Zwei Jahre später warteten wir noch immer, der Krempel türmte sich währenddessen im Keller höher und höher auf - und belastete mich. Auch wenn ich mich nicht wirklich oft im Keller aufhalte, so fühlte ich mich doch beschwert von all dem Zeug, das wir gerade überhaupt nicht brauchen, und das wir - so sieht es gerade aus - nie mehr brauchen werden.

Monatelang habe ich mit mir gerungen: Geben wir die Sachen weg oder warten wir noch damit - und wenn ja: Wie lange? Mich von all den Erinnerungen und "Sachen-für-den-Fall-der-Fälle" zu trennen, fiel mir schwer.
Wäre das nicht Aufgeben?
Was, wenn doch noch ein Kind kommt?

An einem Abend vor etwa zwei Wochen entschieden wir ganz spontan: Wir würden den Keller entrümpeln und alles weggeben, was wir noch an Baby- und Kleinkindsachen hatten.

Ich ging direkt am nächsten Tag ans Werk: Verschaffte mir einen Überblick, schmiss unbrauchbare Sachen weg, sortierte Klamotten, fotografierte Autoschale, Wickeltasche, Kinderwagen-Fußsäcke, Gitterbettchen und Kinderstuhl und stellte sie bei ebay-Kleinanzeigen rein. Zum Verschenken. Es kostete mich einige Nerven, aber letztlich wurde alles abgeholt.
Einige Spielsachen legte ich für unseren Neffen in eine Kiste, andere bekam unsere Kita und manches wanderte auch in den Müll.
Drei große Kisten mit (hauptsächlich) Mädchen-Klamotten schaute ich durch: einige wenige Teile behielt ich als Andenken, eine Kiste mit wirklich schönen Sachen ließ ich eine Freundin durchschauen, den Großteil packte ich für eine Kleiderkammer von Bekannten aus der Gemeinde zusammen. Die werden auch die vier Kartons voller Kinderschuhe bekommen.

Unser Keller ist wieder betretbar.
Und ich fühle mich total befreit.
Es ist, als wäre eine große Last von meinem Herzen genommen.

Das dritte Kind ist damit zwar noch nicht vom Tisch - wenn sich doch noch ein kleiner Mensch zu uns gesellen möchte, werden wir ihn so gern willkommen heißen! Und wir wissen auch, dass sich alles finden wird - das, was wir für ein drittes Kind brauchen, werden wir schon bekommen (und wir wissen, dass man für den Anfang sehr viel weniger braucht als man noch beim ersten Kind denkt!).

Trotzdem... ich übe mich im Loslassen.
Das Mich-Trennen von all den Babysachen ist ein praktischer Schritt, der es meinem Herzen leichter machen soll - und ich glaube, es funktioniert.








Montag, 15. Oktober 2018

Neu: Meine ersten Poster und Postkarten!



{Eigenwerbung} Schon wieder gibt es neue Produkte im Shop - diese Meldung werdet ihr hier bei mir in nächster Zeit noch häufiger hören... Ich hoffe, dass euch das nicht stört und ihr, im Gegenteil, die eine oder andere Sache findet, die euch gefällt und ihr euch (oder einem lieben Menschen) gönnen möchtet.

Heute sind es gleich sechs verschiedene Produkte, die ich euch vorstelle: drei Motive (nicht nur) für Kinder, jeweils als A4-Poster oder als Postkarte.
Und sie sind etwas Besonderes für mich, denn es sind die ersten Produkte im Shop, die von mir digital bearbeitet und in den Druck gegeben wurden! Das war ein großer Schritt für mich und ich bin total froh, wie schön die Poster und die Postkarten geworden sind!


Gottes Lieblingskind


Die Idee für dieses Motiv kam mir eines Sonntags im Gottesdienst: Im Kindergottesdienst wurde die Geschichte von Josef erzählt, der das Lieblingskind seines Vaters war und von ihm einen bunten Mantel geschenkt bekam. Die Kindergottesdienst-Mitarbeiter bezogen die Geschichte auf Gott und uns Menschen: Wir sind alle seine Lieblingskinder und er beschenkt uns alle mit wunderschönen Geschenken. Als Erinnerung daran bastelten die Kinder kleine Schatzkästchen und bekamen jeweils eine bunte Murmel.
Ich fand diesen Gedanken so schön und wertvoll, für meine Kinder und für eigentlich jeden Menschen: Du bist Gottes Lieblingskind, und er hat einen "bunten Mantel" für dich!




Diese wertvolle Botschaft kann nun als Postkarte an liebe Menschen verschickt oder eigenen Zuhause als Poster aufgehängt werden - und beide Varianten eigenen sich auch gut für den Kindergottesdienst oder andere Anlässe, um mit Kindern über die Geschichte von Josef ins Gespräch zu kommen ;-)





Freunde international


Wir leben in einer internationalen Stadt und unsere Kinder besuchen eine internationale Kita: Ihre Freunde kommen aus Ghana, Syrien, der Türkei, Nigeria, Vietnam, dem Libanon, Polen, Ägypten und Russland. Berührungsängste oder gar rassistische Gedanken kennen sie nicht. Sie sind einfach Freunde!
Als die Kinder einmal nach der Kita Hand in Hand nach Hause liefen: zwei syrische Kinder, zwei ghanaische Kinder und meine beiden deutschen Kinder, da wurden meine Augen feucht und ich wünschte mir so sehr, dass wir alle so Hand in Hand miteinander unterwegs sein könnten - egal, wie wir aussehen, wo wir herkommen, welche Sprache wir sprechen, welches Geschlecht wir haben oder welcher Religion wir angehören!

Dafür steht dieses Motiv: für Freundschaft, die ins Herz schaut und für alles andere blind ist.
Und gleichzeitig gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung.





"Freunde" steht hier auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Kisuaheli, Maori und Arabisch. Weil es für Freundschaft viele Wörter gibt - aber nicht unbedingt viele Worte braucht.




Mein buntes ABC


Dieses bunte Alphabet war das erste Motiv, von dem ich wusste, dass ich es einmal als Postkarte und/oder Poster drucken lassen wollte. Für meine Kinder habe ich bereits im letzten Jahr ein illustriertes ABC erstellt; das hängt jetzt in ihrem Kinderzimmer. Als ich das Bild auf Instagram teilte, bekam ich einige Rückmeldungen: "So etwas hätte ich auch gern für meine Kinder!"

Es hat zwar eine Weile gedauert, aber jetzt ist es da: Das ABC als Postkarte in A6 und als Poster in A4!



Alle drei Postkarten-Motive wurden übrigens auf 225g Postkartenkarton gedruckt und auf der Vorderseite mit Mattfolienkaschierung veredelt. Das sieht richtig hochwertig aus, finde ich. Die Rückseite ist ungestrichen, leicht rau, also perfekt zum Beschreiben.




Und die Poster sind ein matter Bilderdruck auf 170g starkem Papier, damit also recht robust.
Man kann sie rahmen oder auch mit einer magnetischen Bilderschiene aufhängen, so wie ich das gemacht habe.


Jetzt bin ich natürlich gespannt, was ihr sagt - gefallen euch die Motive?
Ich bin schon ein bisschen stolz und hoffe, dass die neuen Produkte bei euch gut ankommen.

Die Poster findet ihr in meinem Shop direkt HIER; die Postkarten HIER.