Freitag, 22. Juni 2018

Vom Blühen und Wachsen


You don't have to be blooming
to be growing.

Ruth Chou Simons


Um mich herum ist alles bunt: Sogar mitten in der Stadt entdeckt mein schönheitshungriges Auge überall Blumen. Auf unserem Balkon zeigen sich die ersten knallgelben Kapuzinerkresseblüten, außerdem haben wir eine Wildblumenmischung ausgesät und erfreuen uns an Kornblumen und lauter anderen Blüten, deren Namen wir nicht kennen.
Auf dem Tisch stehen die wohl letzten Pfingstrosen in ihrer pinken Pracht und ich überlege, was für einen Strauß ich mir als nächstes kaufe...

Je älter ich werde, desto mehr liebe ich Blumen! Diese unglaubliche Vielfalt an Farben und Formen und Schönheit begeistert mich jeden Tag neu. Ranunkeln, Anemonen, Pfingstrosen, blau-violette Iris, Klatschmohn und Hortensie - ich kann mich gar nicht entscheiden, welches meine Lieblingsblume ist.

"Bloom, where you are planted" - Blühe da, wo Gott dich hingesät hat - ein Kärtchen mit diesem Spruch hängt gut sichtbar an meiner Pinnwand. Eine Blume sein, so voller Leben und Eleganz und Schönheit... ja, das wäre schön.
Meistens komme ich mir allerdings eher vor wie ein Mauerblümchen in einem Garten voll duftender Rosen. Ich sehe, wie Mädchen und Frauen in meiner Umgebung aufblühen und freue mich daran, und dann schaue ich auf mich und sehe - nichts.

Bald werde ich 32.
Ich kann mich noch gut an meinen 30. Geburtstag erinnern. Der war so schön! Kurz danach haben mein Mann und ich beschlossen, ein drittes Kind zu bekommen.

Fast zwei Jahre sind seitdem vergangen. Rein äußerlich hat sich bei uns nichts verändert: Ich bin Ehefrau und Mutter zweier Kinder (bei denen, zugegebenermaßen in den zwei Jahren auch äußerlich sehr viel passiert ist!), nach wie vor hauptsächlich Hausfrau, kleines Blogger-Licht und in der Gemeinde engagiert.
Da hat sich nicht viel getan. Keine neuen Triebe, keine Blüten (höchstens mal eine Stil-Blüte, haha), und schon gar kein duftendes Blütenmeer.
Keine Offenbarung, kein Wunder, keine Anweisung, keine Veränderung - Stillstand.

Eine Enttäuschung.

Und dann las ich Psalm 92. (Spoiler-Alarm: Der ist toll!)

Die Gottlosen grünen wie das Gras,
und die Übeltäter blühen alle - 
nur um vertilgt zu werden für immer.

***
Der Gerechte wird grünen wie ein Palmbaum,
er wird wachsen wie eine Zeder auf dem Libanon.
Die gepflanzt sind im Hause des Herrn,
werden in den Vorhöfen unseres Gottes grünen.
Und wenn sie auch alt werden,
werden sie dennoch blühen, fruchtbar und frisch sein,
dass sie verkündigen,
wie der Herr es recht macht.

Psalm 92, 8+13-16a


Das ist das Blöde an Blüten: Sie verwelken. Ziemlich schnell sogar. Ihre Pracht ist vergänglich, schon bald ist nichts mehr von ihrer atemberaubenden Schönheit zu sehen. Und das war's. Ab in die Tonne mit den schönen Pfingstrosen!

Als ich den Psalm las, fiel mir ein Zitat von Ruth Chou Simons ein, das ich einmal auf Instagram gefunden habe:

You don't have to be blooming to be growing. 
Du musst nicht blühen, um zu wachsen.

Nur, weil du in deinem Leben keine Blüten siehst (und schon gar keine Früchte), heißt das nicht, dass bei dir nichts passiert, dass kein Wachstum da ist!



Das wahre Wachstum findet im Verborgenen statt. Ein Baum muss seine Wurzeln immer weiter und tiefer ins Erdreich strecken, um wachsen zu können. So groß ein Baum an der Oberfläche erscheint, mit seinem Stamm und den Ästen und Blättern - seine Wurzeln können unter der Erde noch viel weiter reichen als seine Äste in den Himmel.

Eine Blume hat vergleichsweise kleine und schwache Wurzeln, sie kann leicht herausgerissen werden.
Ein Baum ist tief im Boden verwurzelt und kann so leicht nicht fallen.
Eine Blume blüht für eine kurze Zeit, viele nur ein einziges Mal - das ist ihre Bestimmung, und dann müssen sie vergehen.
Ein Baum trägt sein grünes Kleid (in unseren Breiten) für mehrere Monate, und jedes Jahr grünt und blüht er neu, für viele, viele Jahrzehnte.

In der Bibel wird der Mensch an mehreren Stellen mit Blumen oder Gras verglichen, um seine Vergänglichkeit auszudrücken.
Wir finden aber auch immer wieder den Vergleich des "Gerechten" mit einem Baum, der nahe am Wasser gepflanzt ist, der gute Früchte bringt, der immergrün und frisch ist (siehe Psalm 1 oder Jeremia 17).

So schön eine Pfingstrose auch ist - als Sinn- oder gar Vorbild für mein Leben taugt sie nicht viel.
Da möchte ich lieber ein Baum sein - eine Zeder oder eine Palme, gepflanzt im Haus des Herrn.
Mit tiefen Wurzeln in Seinem Wort, in Seiner Liebe.
Immergrün, fruchtbar, schattenspendend, treu. 

Ja, oberflächlich betrachtet passiert gerade nicht viel bei mir.
Manchmal höre ich Gott nicht, wandere durch wüste, triste Tage und frage mich, wann endlich wieder fruchtbare Zeiten kommen. Meine Seele ist durstig und möchte manchmal die Hoffnung verlieren.

Aber ich weiß, ich lerne es gerade, dass es darauf ankommt, in diesen Trockenzeiten meine Wurzeln noch tiefer in die Erde zu graben.
Nein, ich lasse Gott nicht! Ich verliere die Hoffnung nicht und ich gebe nicht auf. Lese jeden Tag in der Bibel, auch wenn Gott zu schweigen scheint. Gehe einen Schritt nach dem anderen, von dem ich glaube, das Gott ihn von mir will. Mache weiter, halte fest an dem, was ich für wahr und gut halte.
Ich tue das, was ein Baum tun kann: die Blätter in die Sonne halten, den Wind zwischen den Ästen hindurchpusten lassen und die Wurzeln tief und immer tiefer in die Erde versenken.
Das ist Wachstum.

Und irgendwann wird auch wieder die Zeit für Blüten und Früchte gekommen sein.


Deshalb beuge ich meine Knie vor dem Vater,
dass er euch Kraft gebe nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit,
stark zu werden durch seinen Geist
an dem inwendigen Menschen,
dass Christus durch den Glauben in euren Herzen wohne
und ihr in der Liebe eingewurzelt und gegründet seid.
So könnt ihr mit allen Heiligen begreifen,
welches die Breite und die Länge und die Höhe und die Tiefe ist,
auch die Liebe Christi erkennen, die alle Erkenntnis übertrifft,
damit ihr erfüllt werdet mit der ganzen Gottesfülle.
Dem aber, der überschwänglich tun kann
über alles hinaus, was wir bitten oder verstehen
nach der Kraft, die in uns wirkt,
dem sei Ehre in der Gemeinde und in Christus Jesus
zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit,
Amen.

Epheser 3,14-21




Freitag, 15. Juni 2018

1000 Fragen (#22 und 23)




421. Welches Ritual hast du beim Duschen?
Kein besonderes...

422. Wie gefährlich ist deine Arbeit?
Naja, die meisten Unfälle passieren ja laut Statistik im Haushalt. Also sehr gefährlich!

423. Welchen Kinofilm hast du sehr genossen?
Loving Vincent. A t e m b e r a u b e n d.

424. Welches Brettspiel magst du am liebsten?
Ich bin kein großer Brettspiel-Fan, aber Carcassonne spiele ich ganz gern. Vielleicht können wir das demnächst schon mit unseren Kindern spielen! Und ich mag Boggle -  bei diesem Spiel muss man möglichst viele Wörter bilden. Was ich auch ganz gern spiele, ist Dixit (ich finde die Bilder so schön!)- aber das mag mein Liebster leider nicht...

425. Wem hast du zuletzt eine Postkarte geschickt?
Wir haben aus unserem Portugal-Urlaub ganz viele Karten an Freunde und Familie verschickt. Das machen wir immer so (auch wenn dieses Urlaubsritual etwas aus der Mode gekommen zu sein scheint).

426. Wie eng ist deine Beziehung zu deinen Verwandten?
Die Beziehung zu meiner "Kernfamilie", also meinen Eltern und Geschwistern, ist ziemlich eng.
Ich habe recht viele Onkel und Tanten und Cousinen und Cousins, aber mit Ausnahme der Schwestern meines Vaters habe ich sehr wenig Kontakt zur Großfamilie. Wir sind alle in ganz Deutschland verstreut und da sieht man sich einfach sehr, sehr selten.

427. Wann hast du zuletzt in ein Mikrofon gesprochen?
Letzten Sonntag im Gottesdienst...

428. Hast du gelegentlich Freizeitstress?
Nein.

429. Was sind die drei schönsten Ereignisse des heutigen Tages?
1. Das neue Wanderlust-Video anschauen 2. Pizza zum Abendessen 3. einen ruhigen Abend mit meinem Mann genießen.

430. Machst du manchmal einen Mittagsschlaf?
Selten. Mir ist die Zeit meistens zu schade zum schlafen, und nach dem Mittagsschlaf fühle ich mich sowieso immer ziemlich gerädert.

431. Findest du es wichtig, dass deine Meinung gehört wird?
Ja. Ist ziemlich menschlich, oder? Ich wünschte aber, dass es mir immer weniger wichtig wird und ich die Meinung der anderen genauso wichtig nehme wie meine eigene!

432. Was ist dir in Bezug auf das andere Geschlecht ein Rätsel?
Diese gewisse Gedankenlosigkeit, die ich manchmal feststelle. Ich glaube, die ist oft ein Segen. Für den Mann.

433. Kannst du dich gut beschäftigen?
Ja!

434. Kannst du Dinge leicht von dir nachschütteln?
Nein, leider gar nicht.

435. Wie voll ist dein Bücherregal?
So voll, dass die Bücher in zweiter Reihe stehen und ich weitere Bücher oben drauf legen muss.

436. Bist du mit deiner Handschrift zufrieden?
Joa, schon. Seit ich mich mit Handlettering beschäftige, achte ich auch wieder mehr darauf, ordentlich und schön zu schreiben.

437. Können deine Hände machen, was dein Kopf will?
Hm... meistens werden die Bilder, die ich mir vornehme - und irgendwie auch vorstelle - schon anders als ich sie mir in meinem Kopf ausgemalt habe.  Also, da stoße ich schon an meine Grenzen. Inzwischen stört mich das aber nicht mehr so.

438. Wie oft am Tag schaust du in den Spiegel?
Naja, morgens nach dem Aufstehen und dann jedes Mal, wenn ich mir im Bad die Hände wasche und bevor ich aus dem Haus gehe... vielleicht 10 Mal am Tag, meistens nur ein flüchtiger Blick... Das ist doch öfter, als ich spontan vermutet hätte.

439. Klagst du schnell über körperliche Beschwerden?
Ich glaube nicht.

440. Klickst du auf Facebook manchmal "Gefällt mir", obwohl du anderer Meinung bist?
Ich bin zwar nicht auf Facebook aktiv, aber auch wenn - ich like eigentlich nur das, was ich wirklich gut finde.

441. Wie persönlich ist deine Einrichtung?
Sie ist mit den Jahren persönlicher geworden. Auch durch selbstgemalte Bilder, die ich aufhänge, durch Bilder der Kinder, Familienfotos, Souvenirs aus unseren Urlauben... aber da geht schon noch mehr.

442. Welchen Songtext hast du jahrelang falsch gesungen?
Da fällt mir das Lied "Seen and not heard" der christlichen Rockband Petra ein. Wir haben als Kinder das Lied sehr gern gehört, den Text aber natürlich nicht verstanden, und so sangen wir immer: "Sienena-he, sienena-he!" :)

443. Würdest du gern viele Höhepunkte erleben, auch wenn du dann viele Tiefpunkte erleben müsstest?
Mal abgesehen davon, dass man sich das nicht aussuchen kann - ich glaube, für mich als sehr emotionalen (um nicht zu sagen: hormongebeutelten und hochsensiblen) Menschen ist das Leben schon so.

444. Mit wem hattest du vor Kurzem ein gutes Gespräch?
Heute Vormittag mit der Erzieherin meines Sohnes. Unglaublich tolle Frau!

445. Was trinkst du an einem Tag vorwiegend?
Leitungswasser. Fast ausschließlich.

446. Welches Lied hast du zuletzt gesungen?
"Komm, Herr Jesus, sei du unser Gast..." 

447. Kannst du über dich selbst lachen?
Es kommt ein bisschen darauf an, in welcher Situation bzw. Gesellschaft ich bin und wie es mir grundsätzlich an dem Tag geht. Aber insgesamt sollte ich das viel öfter tun und mich nicht immer so ernst nehmen.

448. Wann hast du zuletzt eine Kopfmassage gehabt?
Das muss im November gewesen sein, beim Friseur. Das ist voll ok, ich mag nämlich Kopfmassagen nicht sonderlich.

449. Wie sieht der ideale Sonntagmorgen aus?
Früh aufwachen und sich trotzdem ausgeschlafen fühlen.  Die Sonne scheint, die Luft ist angenehm und meine Lieblingsklamotten für den Tag liegen sauber für mich im Schrank bereit. Die Kinder spielen friedlich, während ich mich fertig mache. Es gibt (ausnahmsweise) Brötchen zum Frühstück und wir haben genug Zeit, in Ruhe zu essen. Weil das Wetter so schön ist, fahren wir mit dem Fahrrad zum Gottesdienst. Die Straßen sind frei, die Vögel singen...

450. Machst du manchmal ganz allein einen langen Spaziergang?
Sehr, sehr selten. Dabei ist das so schön! Sollte ich mal wieder machen.

451. Wann hast du zuletzt Fotos eingeklebt?
Das mache ich tatsächlich jeden Monat, dass ich ein paar Fotos in unser Familienbuch klebe. Dieses Ritual ist mir sehr wichtig, und wenn ich es jeden Monat mache, ist es auch nicht viel Arbeit.

452. Worüber hast du vor Kurzem deine Meinung geändert?
Über das Jeanskleid, das ich mir bestellt hatte. Zuerst fand ich es ganz gut, aber jetzt werde ich es wohl zurückschicken.

453. Wann wärst du am liebsten den ganzen Tag im Bett geblieben?
Als ich das letzte Mal PMS hatte...

454. Glaubst du an eine offene Beziehung?
Definitiv nein.

455. Welches Gesetz würdest du einführen, wenn du in der Regierung sitzen würdest?
Oh, ich glaube, da würde einem einiges einfallen, wenn man nur lange genug darüber nachdenkt. Für mich persönlich wäre es toll, wenn ich als zu Hause bleibende Mama vom Staat so entlohnt werden würde, dass ich im Alter nicht in Armut komme.

456. Was würdest du mit einer Million Euro tun?
Ein großes Haus mit Garten kaufen. Und im Garten steht mein Atelier... 

457. Wie hieß oder heißt dein Lieblingskuscheltier?
Ich glaube, meine Kuscheltiere hatten keine Namen... zumindest erinnere ich mich überhaupt nicht mehr daran. Ich war eher eine Puppenmama.

458. Was war deine weiteste Reise?
Nach Kenia. Zweimal schon!

459. In welcher Haltung schläfst du am besten?
Auf der linken Seite.

460. Zu wem gehst du mit deinen Problemen?
Zu Gott. Zu meinem Mann. Zu meinen Freundinnen.






Mittwoch, 13. Juni 2018

Liebes junges Ich...


Berlin, Juni 2018

Liebes junges Ich,

du bist jetzt vielleicht 15 oder auch 25 Jahre alt, das tut nicht viel zur Sache, denn deine Gedanken über dich selbst sind in all den Jahren ungefähr die gleichen geblieben.
Ich weiß, dass du unzufrieden mit dir bist, dass du dich manchmal sogar überhaupt nicht ertragen kannst. Sätze von anderen, einfach so daher gesagt, gedankenlos, haben dich tief getroffen und verletzt, und du hast ihnen geglaubt: "Deine schlanken Finger passen gar nicht zum Rest deines Körpers." "Wir sind eben beide ein bisschen korpulent."
Stempel, die man dir aufgedrückt hat, hast du wie eine zweite Haut akzeptiert. Die Unsportliche. Die Dicke. Die mit den Hamsterbacken (im Ernst?!).



Ja, diese Worte haben dich geprägt.
Sie haben dazu beitragen, dass du dich nicht wohl in deiner Haut fühltest, dass du dich danach sehntest, eine andere sein zu können. Du hast es versucht, aber du bist immer wieder gescheitert. Wir sind immer wieder gescheitert.

Aber lass dir von mir, deinem 31-jährigen Ich, ein paar Dinge sagen. Erstens:

Sei dankbar für deinen Körper und für das, was er ist. Jetzt.
Mal ehrlich, du wirst nie wieder in deinem Leben so nah dran sein, das gesellschaftlich akzeptierte Schönheitsideal zu erfüllen, wie jetzt! So wie du jetzt bist, mit 15 oder mit 25 - so schön und jung und sportlich und schlank wirst du nie mehr sein! Das ist nicht wirklich wichtig, und es macht dich auch nicht glücklich, aber glaub mir: Nach diesem Körper wirst du dich einmal zurücksehnen und dir wünschen, du hättest ihn mehr gemocht! Denn er ist einfach toll so, wie er ist.
Mir wird immer mehr bewusst, dass ich für meinen Körper im Hier und Jetzt dankbar sein sollte und darf.
So wie er jetzt ist, wird er nicht bleiben.
Er wird sich mit mir zusammen verändern, und das ist auch gut so.
Genieße deine Jugend, solange du sie hast - das steht doch sogar in der Bibel!



Weißt du noch, in diesem einen Sommer, da warst du 14 oder 15, und du hasstest dich selbst so sehr. Es war ein heißer Tag und ein Mädchen aus der Gemeinde, ein paar Jahre älter als du, selbstbewusst, schlank, bewundert, rief dich an und lud dich zum Schwimmen im Baggersee ein. Wow, ausgerechnet DICH! Das tat schon gut... Aber das ging natürlich nicht. Du musstest einen Weg finden, aus der Sache rauszukommen, irgendeine Ausrede musste her. Du bist nicht mitgefahren an den Baggersee an diesem Tag und auch nicht in diesem Sommer, denn du wolltest nicht, dass sie dich im Bikini sehen und über deinen ungeliebten Körper urteilen würde!
Was hätte das für ein schöner Tag werden können, was für ein Beginn einer wunderbaren Freundschaft!

Lass uns aus dieser Begebenheit lernen und niemals wieder Gemeinschaft und Spaß verpassen, nur weil wir uns wegen unseres Körpers schämen!

Das führt mich zu einem zweiten Gedanken:

Dein Körper ist NICHT dazu da, um anderen zu gefallen!

Verrückt, oder! Dein Körper ist nicht dazu da, um anderen zu gefallen. Lass dir diesen Satz ruhig auf der Zunge zergehen. Du wirst feststellen, er schmeckt süßer als Schokolade. Und wenn du dir diesen Satz immer wieder zuflüsterst, oder ihn deinem Spiegelbild entgegen schmetterst, wirst du merken, dass er etwas in dir freisetzt.
Wie wir uns in unserem Körper fühlen, hat leider sehr viel damit zu tun, was wir glauben, was andere von uns denken.
Und das ist völliger Quatsch. Dein Körper gehört nicht einem anderen Menschen. Er ist auch kein Produkt, über das andere Bewertungen abgeben könnten.  Dein Körper hat nicht die Funktion, nicht den Sinn, irgendwelchen Leuten zu gefallen - dazu hat Gott dich nicht geschaffen! Dafür hat er dir deinen Körper nicht gegeben!



Du bist keine Sklavin - du bist ein freies Kind Gottes!

Neulich habe ich in einem Video zum Thema Bodyshaming gehört, dass der Körperkult und die Reduzierung eines Menschen auf seine äußeren Merkmale letztlich eine "Sklaven-Mentalität" kennzeichnet. Das hat mich sehr berührt. Und ich glaube, dass es stimmt: Wenn ich andere oder mich selbst aufgrund des Körpers bewerte und beurteile (sowohl im Positiven als auch im Negativen), verhalte ich mich ein bisschen wie ein Händler auf dem Sklavenmarkt. Ich sortiere Menschen nach sehr einfachen Kategorien: schön - hässlich, dünn - dick, wertvoll - wertlos. Wie krass!

Wir sind aber keine Sklaven! Du bist keine Sklavin!
Du bist ein erlöstes, freigekauftes, geliebtes Kind Gottes und so viel mehr als nur deine äußere Hülle.
Lass dich frei machen von dieser Sklaven-Mentalität und hör mit der Fleischbeschauung auf - sowohl mit der harschen Beurteilung deines eigenen Körpers, als auch mit der Bewertung anderer.
Denn mal ehrlich: Wie oft schaust du einer anderen Frau auf den Hintern und fragst dich: "Hat sie einen dickeren Hintern als ich?"  Hör damit auf!



Dein Körper hat das gleiche Recht auf Fürsorge, Genuss und Freiheit wie jeder andere auch.

Auch das hört sich für dich vielleicht erst mal wie ein verrückter Gedanke an...
Viel natürlicher ist es für dich, auch im Sommer lange Jeans zu tragen, damit niemand deine "dicken" Oberschenkel wahrnimmt. Oder in diesem schönen Kleid den Bauch einzuziehen, den lieben langen Tag lang. Oder das schulterfreie Top nicht zu kaufen, weil man deine Oberarme zu schwabbelig finden könnte.
Dass du anderen deinen Anblick im Bikini (oder auch im Badeanzug) am Strand ersparen möchtest, hatten wir ja schon. Und wenn du dir an einem heißen Tag ein Eis gönnen willst, fragst du dich zuerst, was die anderen über dich denken könnten (von wegen: "Ach, jetzt stopft die Dicke sich auch noch ein Eis rein!") - und lässt es dann doch lieber sein.

Hallo, geht's noch?!

Damit ist jetzt Schluss! Nicht nur zu 100% dem Schönheitsideal entsprechende Körper (ich wüsste auch gar nicht, wie viele Frauen einen solchen überhaupt haben!) dürfen den Sommer genießen mit allem, was dazu gehört: Schwimmen gehen und luftige Röcke tragen und Eis essen und sich stundenlang in der Sonne braten. Diese Vergnügungen sind für alle da. Tatsache!
Also gönn deinen Beinen eine frische Brise und deinen Schultern die warmen Sonnenstrahlen. Gönn deiner Zunge ein schönes, kühles Eis und deiner Haut ganz viel Vitamin D.

Und wenn du dich jetzt schon wieder fragst: Aber was werden die anderen denken?, dann scrollst du bitte zurück und liest den Text ab "Dein Körper ist NICHT dazu da, um anderen zu gefallen" nochmal.



Du darfst deinen Körper lieben!

Schon wieder so ein verwegener Satz. Ich weiß, du hast mit deinem Körper nicht viel am Hut. Wenn du dich mit ihm beschäftigst, dann im Sinne von Kritik und Abwertung.
Du hast es nicht gelernt, dich um ihn zu kümmern, ihn zu pflegen und ihn zu lieben - das kam dir immer "weltlich" und total oberflächlich vor. Worauf es ankommt, ist doch das Herz, die Seele, der Geist - der unsichtbare Kern deines Wesens. Und in gewisser Weise stimmt das auch, du brauchst jetzt nicht in eine wahnhafte Körperoptimierung zu verfallen!
Aber: Du bist auch Körper. Gott hat dir nicht nur Herz, Geist und Seele gegeben, sondern auch einen Körper. Auch er ist eine gute Gabe Gottes. Auch für ihn bist du verantwortlich.

Deshalb hör bitte auf, deinen Körper dafür zu bestrafen, dass er nicht so ist, wie er deiner Meinung nach aussehen sollte.
Ich bin gerade dabei, das zu lernen: Auf meinen Körper zu hören, seine Signale ernst zu nehmen und ihm Gutes zu tun. Dann wirst du dich auch immer mehr in ihm zu Hause fühlen können - wenn es ihm gut geht!

Probier's doch mal aus, und geh mit deinem Körper so um wie mit einem geliebten Menschen.


Es wird besser!

Ich habe weiter oben geschrieben, dass dein Körper nie wieder so sehr dem allgemein akzeptieren Schönheitsideal entsprechen wird, wie heute. Aber damit meine ich NICHT, dass du dich nie wieder so wohl in deinem Körper fühlen wirst.
Paradoxerweise fühle ich mich heute, mit 31 Jahren, 10kg mehr auf den Rippen und zahlreichen Schwangerschaftsstreifen am Bauch wohler in meiner Haut als in deinem Alter! Objektiv gesehen habe ich dazu wahrscheinlich keinen Grund. Aber vielleicht werde ich ja doch immer weiser mit den Jahren... und lerne dazu.
Ja, ich mag mich wirklich immer lieber. Und das, obwohl ich aktuell nicht auf einen Diäterfolg oder sportliche Höchstleistungen zurückschauen kann.
Wenn ich in den Spiegel schaue, dann mag ich mich - an den meisten Tagen. Das ist so ein befreiendes Gefühl!

Ich will nicht länger eine andere sein - und ich akzeptiere mich mehr und mehr so wie ich bin.
Mit allen Dellen und Falten und Röllchen und Kilos und Streifen.
Sie gehören zu mir und zu meiner Geschichte.
Und gleichzeitig bin ich so viel mehr als sie, so viel mehr als meine Hülle und das, was ich (oder andere) darüber denken. (Meistens denken die anderen übrigens eh viel weniger über dich nach, als du vermutest. Wirklich wahr!)


Es gäbe zu diesem Thema noch vieles zu sagen, aber lass mich für heute schließen.
Was ich dir und mir wünsche, ist, dass wir beide uns diese Worte zu Herzen nehmen und dass sie uns verändern. Dass unser 41-jähriges Ich lächelnd auf uns schaut und sagt: "Jetzt haben sie's verstanden!"

Ich wünsche dir, dass du lernst, deinen Körper zu lieben und ihn anzunehmen als das, was er ist: ein wahres Wunderwerk, ein einzigartiges Geschenk Gottes an dich!

Mach was draus!

dein Ich








Montag, 4. Juni 2018

Monatsspruch Juni (und ein Rezept...)



Neuer Monat - neues Lettering! Diesmal kam mir, kaum dass ich den Vers gelesen hatte, schon eine Idee für die Gestaltung. Auch mal schön ;-) Es ist aber auch ein handfestes, praktisches Thema, um das es im Juni geht:

Gastfreundschaft.

Ein Stück Leben teilen.
Sich an einen Tisch setzen.
Feiern.
Den riesigen Topf aus dem Keller holen.
Morgens vor dem eigenen Bad anstehen.
Sein Bett für einen anderen Menschen freimachen.
Isomatten ausrollen.
Wein ausschenken.
Zeit haben.
Freunde auf den neusten Stand bringen.
Miteinander lachen.
Und auch mal weinen.
Ein Tischgebet sprechen.
Sich zuprosten.
Koffer im Flur,
und so viele Schuhe...
Alle zusammen.
Und mittendrin,
wir ahnen es nur:
Ein Engel.


Ich finde Gastfreundschaft so wertvoll und schön. Ja, ich habe gerne Gäste, wenn mich das Gastgeberin-Sein auch manchmal ziemlich fordert. Es wird für mich immer ein Lernprozess sein, ein Geben und Bekommen.
Was ich an der Bibel mag, ist (unter vielem anderen), dass sie so ein praktisches Buch ist, alltagsnah und irgendwie auch ... körperlich. Erst heute früh habe ich vom Propheten Elia gelesen, der vollkommen erschöpft und lebensmüde war; er war am Ende. Gott sandte einen Engel zu ihm - und was machte der Engel als allererstes? Er kochte Elia eine stärkende Mahlzeit. Wie wunderbar!

Gott weiß, was wir brauchen. Und er kümmert sich nicht nur um unsere Seele, sondern auch um unseren Körper. Ich mag diese Stelle im Johannes-Evangelium so, wo Jesus nach der Auferstehung seinen Jüngern am See begegnet und ihnen Frühstück macht!

Genau so, wie Gott uns nährt und versorgt und sich um unser leibliches Wohl kümmert, fordert er uns auf, es ihm gleich zu tun: Andere einzuladen und ihnen unsere Gastfreundschaft zuteil werden zu lassen. Das, was er uns anvertraut, sollen und dürfen wir mit anderen teilen.


Wenn Gäste kommen, stellt sich eine Frage meist als erstes: Was soll es zu essen geben? Was koche ich?

Im Sommer finde ich es immer am schönsten, den Grill anzuwerfen und lauter bunte Salate und andere Kleinigkeiten vorzubereiten. Neben dem (vor allem bei meinen Kindern) sehr beliebten Wassermelone-Feta-Salat mache ich zum Grillen gern diesen hier:

Salat mit gegrilltem Gemüse (nach Tim Mälzer*)


Zutaten (für 4-6 Personen)
  • 1 mittelgroße Zucchini
  • 150g Pilze
  • 1 Fenchelknolle
  • etwas Olivenöl
  • 3 schlanke Karotten
  • 1 große rote oder gelbe Paprikaschote
  • 3 große Tomaten
  • 3 EL dunkler Balsamico-Essig
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

 1. Die Zucchini waschen, die Enden abschneiden. Dann längs halbieren und in Scheiben schneiden. Die Pilze putzen und ebenfalls in Scheiben schneiden. Die Fenchelknolle halbieren, den Strunk entfernen und die Knolle in schmale Streifen schneiden. Das Gemüse portionsweise in Olivenöl anbraten, bis es schön gebräunt und weich ist, und beiseite stellen.
2. Für das Dressing die Tomaten waschen und auf der Küchenreibe reiben, sodass nur noch die Tomatenhaut übrig bleibt (diese dann wegwerfen). Den Tomatensud mit Balsamico-Essig und Olivenöl verrühren, mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken.
3. Die Paprikaschote waschen, putzen und in dünne Streifen schneiden. Die Karotten schälen und die Enden abschneiden. Dann mit dem Schäler dünne Scheiben abhobeln.
4. Alle Gemüsesorten mit dem Tomaten-Dressing vermengen. Den Salat ggf. mit Salz und Pfeffer nachwürzen und servieren.

Guten Appetit!

* im Originalrezept wird Aubergine verwendet. Da wir nicht so die großen Auberginen-Fans sind, mache ich den Salat stattdessen mit Fenchel. Die Mengen der einzelnen Gemüsesorten lassen sich ganz nach Geschmack (und Personenanzahl) anpassen.


Dieser Salat ist einfach mal was anderes und passt sehr gut zu gegrilltem Fleisch oder Fisch - oder auch mal als leichtes Mittagessen an heißen Tagen.

Und natürlich gibt es auch im Juni das Monatsvers-Lettering wieder für euch zum speichern, ausdrucken und aufhängen:


Ich hoffe, dass es euch gefällt und euch dazu motivert, euer Zuhause für andere Menschen zu öffnen und Gastfreundschaft zu üben!
Habt einen gastfreundlichen, leckeren und gesegneten Juni, ihr Lieben!







Freitag, 1. Juni 2018

1000 Fragen (#20 und 21)



381. Wen hast du zu Unrecht kritisiert?
Bestimmt meinen Mann...

382. Machst du manchmal Späße, die du von anderen abgeschaut hast?
Hm, ich schätze, ich bin bei Späßen nicht so originell, da werde ich mir wohl mal was bei anderen abschauen. 

383. Bestellst du im Restaurant immer das Gleiche?
Ich probiere schon gern mal was Neues aus, aber wenn mir in einem Restaurant etwas richtig gut bestellt hat, bleibe ich auch dabei.

384. Gibt es etwas, das du insgeheim anstrebst?
Die Weltherrschaft, natürlich. Harr. Harr. 

385. Wie würdest du deine Zeit verbringen, wenn du alles tun dürftest, was du willst?
Ich würde zumindest den Haushalt links liegen lassen; so viel steht schon mal fest.

386. Was begeistert dich immer wieder?
Kunst. Die Natur. Und wie witzig und süß meine Kinder sind! :) 

387. Welche Sachen kannst du genießen?
Ich bin leider nicht so gut im Genießen. Aber ich lerne dazu. Was ich wirklich immer mehr genieße, sind Kuschelzeiten mit meinen Kindern - auch gezwungenermaßen, weil die immer seltener werden. Und Schönheit - in der Natur, in einem Bild, in einem Satz oder einer Melodie oder in einem Menschen. Ja, die genieße ich sehr.

388. Findest du es schön, etwas Neues zu tun?
Ja, eigentlich schon. Aber oft macht es mir auch ein bisschen Angst. 

389. Stellst du lieber Fragen oder erzählst du lieber?
Es kommt darauf an, wer mein Gesprächspartner ist. Bei guten Freundinnen erzähle ich auch ganz gern, aber wenn mir jemand nicht so nahe steht, stelle ich viele Fragen, um nicht so viel von mir erzählen zu müssen.

390. Was war dein letzter kreativer Gedankenblitz?
Einer der letzten war: Hey, mach doch jetzt einen Sonnendruck! 

391. Bei welchem Song drehst du im Auto das Radio lauter?
Bei dem hier!

392. Wann hast du zuletzt enorm viel Spaß gehabt?
Das war bestimmt beim Knuddeln und Toben mit meinen Kindern.

393. Ist dein Partner auch dein bester Freund?
Ja.

394. Welchen Akzent findest du charmant?
Ich mag einen fränkischen Einschlag. Meine Familie kommt ursprünglich aus Franken, und dieser Akzent löst in mir immer ein gewisses Heimatgefühl aus.

395. In welchen Momenten des Lebens scheint die Zeit wie im Flug zu vergehen?
In den allerschönsten, natürlich...

396. Wann hast du zuletzt deine Frisur geändert?
Das muss im November gewesen sein. Da habe ich mir mindestens 20cm abschneiden lassen. War gut! 

397. Ist an der Redensart "Aus den Augen, aus dem Sinn" etwas dran?
Ja, sehr oft schon, leider. Wobei ich mich selbst für ziemlich loyal halte. Ich halte lange an Freundschaften fest, aber irgendwann ist "sehr, sehr lange aus den Augen" eben auch "langsam aus dem Sinn".

398. Wie nimmst du Tempo aus deinem Alltag?
Mein Alltag ist nicht besonders rasant, also muss ich da derzeit auch kein Tempo rausnehmen. Im Gegenteil.

399. Machst du jeden Tag etwas Neues?
Nein, nicht jeden Tag. Aber immer wieder mal. 

400. Bei welchen Gelegenheiten stellst du dich taub?
Hm... wenn ich etwas nicht hören will? Die Fragen sind diesmal irgendwie nicht so der Brüller, finde ich.

401. Was isst du am liebsten, wenn du frustriert bist?
Das, was gerade da ist...  Da wir (gerade aus dem Grund) eigentlich keine Süßigkeiten im Haus haben, weiche ich zum Teil auf Cashewkerne aus.

402. Hast du mal etwas Übernatürliches oder Unerklärliches erlebt?
Ja. Unser Gott ist ein Gott der Lebenden und Er wirkt auch hier und heute. Und das möchte ich noch viel mehr erleben!

403. Welche Herausforderung musst du noch bestehen?
Den Sprung in die berufliche künstlerische Tätigkeit wagen.

404. Wer hat dich in deinem Leben am meisten beeinflusst?
Das waren vermutlich meine Eltern, bzw. meine ganze Familie.

405. Was ist kleines Glück für dich?
Meeresrauschen. Eine interessante Muschel finden. Pfingstrosen. Ein schönes Bild betrachten. Ein Kuss meines Kindes, eine leichte Berührung. Lachen. Der Sonnenuntergang. Dass meine Kapuzinerkresse-Samen aufgegangen sind und so schön wachsen. Ein lieber Kommentar auf dem Blog. Ein Kompliment. Erdbeeren. Barfuß im Gras. Ein Geschenk, über das sich jemand freut. Hand in Hand gehen. Grüne Welle. Eine kühle Brise. Eiskaffee auf dem Balkon. Seifenblasen pusten.

406. Tust du manchmal etwas aus Mitleid?
Klar. 

407. Wann hast du zuletzt einen Abend lang nur gespielt?
Hm, das muss irgendwann Anfang des Jahres gewesen sein. Da haben mein Liebster und ich ein Escape Game für zu Hause gespielt. Zog sich den ganzen Abend hin. Wir waren nicht so wirklich gut...

408. Bist du gut in deinem Beruf?
Ja, ich glaube schon.

409. Wen bewunderst du?
So viele... aktuell all jene, die ein kreatives Business eröffnet haben und am Laufen halten und andere damit erfreuen uns inspirieren. Die nicht mehr länger träumen, sondern erfüllen, wahrmachen, realisieren.

410. Hast du eine gute Gewohnheit, die du jedem empfehlen würdest?
Hm... wenn die Kinder morgens aus dem Haus sind, setze ich mich normalerweise zuerst hin und lese in der Bibel. Sich das zur Gewohnheit werden zu lassen, kann ich auf jeden Fall empfehlen!
Und Tagebuch schreiben. Aber das mache ich eher unregelmäßig.

411. Was überspringst du in der Zeitung?
Ich lese ehrlich gesagt nicht wirklich oft in der Zeitung. Aber wenn, dann überspringe ich den Wirtschaftsteil und den Sport. 

412. Was machst du, wenn du graue Haare bekommst?
Das kann ich zwar nicht beschwören, aber ich denke mal, gar nichts... let it be.

413. Was war auf deinem letzten Instagram-Foto zu sehen?



414. Stehst du lieber im Vordergrund oder im Hintergrund?
Eigentlich würde ich sagen, im Hintergrund. Aber dann doch nicht sooo weit hinten, dass ich gar nicht mehr wahrgenommen werde... 

415. Wie oft lackierst du dir die Nägel?
Die Fingernägel nur sehr unregelmäßig, vielleicht ein paar Mal im Jahr. Die Fußnägel trage ich im Sommer eigentlich immer bunt.

416. Bei welchen Nachrichten hörst du weg?
siehe Frage 411.

417. Bei welcher TV-Sendung würdest du gern mitwirken?
Bei keiner, ich meide Kameras... 

418. Womit belegst du dein Brot am liebsten?
Aktuell mag ich die Kombi aus Hummus und Avocado sehr gern. Oder einfach mit Salami.

419. Was ist deine größte Schwäche?
Hatten wir diese Frage nicht schon mal? Ich würde immer noch sagen: Mein Mangel an Selbstdisziplin.

420. Wie kumpelhaft bist du? 
Nicht so, oder?