Sonntag, 4. Januar 2015

15 für 2015


Ein neues Jahr hat begonnen – dafür wünsche ich euch allen Gottes Segen und ganz viele sprühende Wunderkerzenmomente! 
Ein neues Jahr. Ein ganz neues Kalenderblatt mit vielen leeren Spalten. Eine Möglichkeit, innezuhalten und zurückzuschauen auf das, was war (viele Reisen, tolle Entwicklungssprünge, ein neuer Job, die zweite Schwangerschaft, Wutanfälle, Stricken, dieser Blog…). Und natürlich gute Vorsätze für das, was kommt.
Oh ja, darin bin ich Meisterin.
Und obwohl ich mich in Anbetracht dessen, dass unser zweites Kind bald unser Leben wieder ziemlich umkrempeln wird, lieber zurückhalten sollte mit Plänen und Vorsätzen, habe ich für 2015 gleich eine ganze Liste angefertigt. Eine Liste mit 15 Dingen, die mir für dieses Jahr besonders wichtig sind, die ich lernen will, an denen ich arbeiten möchte – oder die auch ganz einfach anstehen. Diese Liste ist nicht in Stein gemeißelt, vielleicht wird sie sich im Lauf der Monate verändern. Sie soll mir helfen, ein kleines bisschen fokussiert zu bleiben und zu wachsen. Auf diesem Blog könnt ihr meine Fortschritte dabei verfolgen, so lautet jedenfalls der Plan…
Aber genug der Vorrede, hier ist die Liste (nicht nach Prioritäten geordnet, sondern so, wie sie meinem schwangerschaftsgeplagten Hirn entsprang):


  1.  Noch ein Baby bekommen. In das Leben zu viert starten. Noemi helfen, große Schwester zu  werden. Den Alltag meistern, so entspannt wie möglich. 
  2. Schreiben. Jeden Tag – sei es auch nur ein Wort. Meinen Blog pflegen – möglichst jede Woche einen Eintrag. Mein Buchprojekt beenden und einschicken.
  3. Stricken: Das Zopfmuster lernen.
  4. Eine neue Bleibe finden und darin ankommen. Nachbarschaftliche Bande knüpfen.
  5. Feiern: Thanksgiving mit Truthahn und vielen Gästen an unserem neuen großen Esstisch.
  6. Zurück zum Vor-Noemi-Gewicht (der vielleicht ambitionierteste Punkt auf meiner Liste…)
  7. Danken: Mich auf das Gute in meinem Leben besinnen, auf all das unverdiente, geschenkte Glück; mich nicht über Mangel oder Defizite definieren. Dank kultivieren. Liebe weitergeben.
  8. Bibellesen: Einen Modus finden, der zu mir und meinem Alltag passt. Regelmäßig lesen – allein, mit Falko, mit den Kindern, in einem Hauskreis.
  9. Ehe: Unsere Eheabende wieder neu beleben und kultivieren, so wie es jetzt gerade für uns passt.
  10. Zuhören: Wirklich für andere da sein, eigene Bedürfnisse hinten anstellen, Gesprächspartner ausreden lassen, geduldig hören.
  11. Mein Rezeptbuch überarbeiten und als Ordner neu anlegen (mit neuen Kategorien und so, dass neue Rezepte leicht aufgenommen werden können)
  12. Mama-Connections suchen, finden und gestalten: Zeit zusammen verbringen, sich gegenseitig entlasten, ermutigen statt beurteilen oder kritisieren
  13. Wut: Einen positiven Umgang mit meinen Gefühlen finden, besonders mit der Wut. Selbstbeherrschung. Selbst-Empathie. Meine Wut ist nicht mein Diktator.
  14. Kreativität: Linolschnitt ausprobieren. Mal wieder ein großes Bild malen. Zeichnen. Karten gestalten. Fotografieren. 
  15.  Ich bin nicht „nur“ Mutter! Lernen, diese Lebensphase anzunehmen und zu genießen, das Privileg des Mutter-seins wertschätzen und auskosten. Kinder, Familie und Haushalt als meine Aufgabe akzeptieren und kreativ angehen, ganz entspannt, präsent und mit Humor. 

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